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Küchen­maschinen:

Viel Mittel­maß

Samstag, 24. November 2018, 09:42 Uhr
Sie sollen Teig kneten, Möhren raspeln, Zwiebeln hacken – doch von den zwölf Küchenmaschinen im Test bewertete die Stiftung Warentest nur zwei mit Gut. Viele andere leisten sich grobe Schnitzer bei der Sicherheit, zwei fallen sogar komplett aus...

Bild: Alleskönner
Alleskönner Foto: NickyPe/pixaybay.com

Für die Dezember-Ausgabe der Zeit­schrift test wurden Küchen­maschinen zu Preisen von 100 bis 930 Euro geprüft, darunter acht klassische Geräte mit Schwenkarm sowie vier Food­prozessoren, die von unten angetrieben werden. Die Ergeb­nisse reichen von gut bis mangelhaft.

Von den Küchen­maschinen mit Schwenkarm und Zubehör schafften es einige gut, Möhren zu raspeln, Lauch zu schneiden oder Sahne zu schlagen. Manche Food­prozessoren bekamen auch einen guten Gugelhupf-Kuchen aus leichtem Rühr­teig hin. Keine Maschine im Test hat jedoch in allen Disziplinen über­zeugt. Jede im Test hat andere Stärken und Schwächen. Die billigste Maschine im Test, für 100 Euro, knetet zwar Hefeteig gut und schlägt die Sahne luftig, bricht aber im Dauer­test recht schnell zusammen. Auch eine Maschine für 450 Euro fällt vorzeitig aus.

Bei beiden Geräte­typen, Küchen­maschine mit Schwenkarm und Food­prozessor, lassen sich meist Mixaufsätze, sogenannte Mixtulpen, anbringen. Die Maschinen werden mit ihnen quasi zu Standmixern und haben eine Sicher­heits­lücke: Die Messer drehen sich auch, wenn kein Deckel die Tulpe schützt. Im schlimmsten Fall könnte jemand hinein­greifen und sich die Finger verletzen. Deshalb sind nur zwei Food­prozessoren ohne Mixaufsätze gut.

Viel Mittelmaß bei Küchenmaschinen
Der Test Küchen­maschinen findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/kuechenmaschinen abruf­bar
Autor: red

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