Keine belastende Post vom Finanzamt
"Weihnachtsfrieden" angeordnet
Montag, 17. Dezember 2018, 11:39 Uhr
Die Thüringer Finanzverwaltung achtet die besondere Bedeutung des Weihnachtsfestes, sagt Finanzministerin Heike Taubert. Die Thüringer Finanzämter werden auch dieses Jahr den Weihnachtsfrieden auf Anordnung der Ministerin wahren...
In diesem Jahr bezieht sich der Weihnachtsfrieden auf die Zeit vom 20. Dezember bis zum 26. Dezember.
Bürgerinnen und Bürger sollen in den Weihnachtstagen eine besinnliche Zeit ohne Gedanken an steuerliche Belastungen genießen dürfen, sagt Ministerin Heike Taubert und ergänzt: Auch der Weihnachtsfrieden gehört zu einer bürgerfreundlichen Verwaltung. Im Übrigen zahlt die Mehrheit der Thüringerinnen und Thüringer pünktlich ihre Steuern und trägt somit solidarisch zum Gemeinwohl bei.
Die Thüringer Finanzbehörden sind veranlasst, in der Zeit um Weihnachten keine Zwangsgelder anzudrohen oder festzusetzen, keine Steuern oder Abgaben anzumahnen, keine Außenprüfungen vorzunehmen und auch keine Vollstreckungen durchzuführen. Bürgerinnen und Bürger werden in dieser Zeit nicht beim Finanzamt vorgeladen.
Auch bei Steuerstraf- und Bußgeldverfahren agieren die Finanzämter sehr zurückhaltend: Bußgeldbescheide und Vollstreckungen werden unterlassen, ebenso werden keine Nachrichten bei Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens versandt.
Ausnahmen von dieser Regel sind jedoch zugelassen, etwa um Steuerausfälle durch ablaufende Verjährungsfristen zu vermeiden. Steuerbescheide hingegen werden wie auch im Vorjahr in der Zeit des Weihnachtsfriedens versandt. Damit werden einerseits Steuererstattungen nicht verzögert und andererseits dem Gebot der rechtzeitigen Erhebung von Haushaltseinnahmen Rechnung getragen.
In Thüringen wird dieses Jahr das 28. Mal der Weihnachtsfrieden angeordnet.
Autor: redIn diesem Jahr bezieht sich der Weihnachtsfrieden auf die Zeit vom 20. Dezember bis zum 26. Dezember.
Bürgerinnen und Bürger sollen in den Weihnachtstagen eine besinnliche Zeit ohne Gedanken an steuerliche Belastungen genießen dürfen, sagt Ministerin Heike Taubert und ergänzt: Auch der Weihnachtsfrieden gehört zu einer bürgerfreundlichen Verwaltung. Im Übrigen zahlt die Mehrheit der Thüringerinnen und Thüringer pünktlich ihre Steuern und trägt somit solidarisch zum Gemeinwohl bei.
Die Thüringer Finanzbehörden sind veranlasst, in der Zeit um Weihnachten keine Zwangsgelder anzudrohen oder festzusetzen, keine Steuern oder Abgaben anzumahnen, keine Außenprüfungen vorzunehmen und auch keine Vollstreckungen durchzuführen. Bürgerinnen und Bürger werden in dieser Zeit nicht beim Finanzamt vorgeladen.
Auch bei Steuerstraf- und Bußgeldverfahren agieren die Finanzämter sehr zurückhaltend: Bußgeldbescheide und Vollstreckungen werden unterlassen, ebenso werden keine Nachrichten bei Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens versandt.
Ausnahmen von dieser Regel sind jedoch zugelassen, etwa um Steuerausfälle durch ablaufende Verjährungsfristen zu vermeiden. Steuerbescheide hingegen werden wie auch im Vorjahr in der Zeit des Weihnachtsfriedens versandt. Damit werden einerseits Steuererstattungen nicht verzögert und andererseits dem Gebot der rechtzeitigen Erhebung von Haushaltseinnahmen Rechnung getragen.
In Thüringen wird dieses Jahr das 28. Mal der Weihnachtsfrieden angeordnet.
