Britischer Humor im Theater
Friede, Freude, Pulverfass
Dienstag, 18. Dezember 2018, 14:06 Uhr
Am Anfang ist da diese Super-Idee: Die Kleinstadt soll ein Volksfest bekommen, wie es noch keins gegeben hat. Ein echter Knaller, Highlight im Veranstaltungskalender! Alle Beteiligten sind voll Tatendrang. Doch dann gerät das große Vorhaben aus den Fugen. Wie das genau vonstatten geht, wird man demnächst im Nordhäuser Theater bewundern dürfen: "Das Festkomitee" kommt auf die Bühne...
Es wird ein Festkomitee gegründet, Stadtrat, Lehrer, Hundezüchterin treffen sich zu Beratungen. Man will ein Ereignis feiern, das ein paar hundert Jahre zurückliegt.
Aber kaum ist die Idee geboren, beginnt der Streit. Vorurteile, Eifersucht und Meinungsverschiedenheiten bedrohen das Projekt. Hausfrauen beweisen, dass sie Haare auf den Zähnen haben können. Ordentliche Bürger zeigen plötzlich enormes Interesse an asiatischer Kampfkunst. Das Festkomitee spaltet sich in zwei Parteien. Und wie in der historischen Vorlage, die man aussuchte, gehen die aufgeheizten Protagonisten aufeinander los und vergessen dabei ganz, dass das Ganze doch ein Spiel sein sollte …
Der britische Gegenwartsdramatiker Alan Ayckbourn ist ein Meister der Komödie. Immer wieder schreibt er über die Abgründe und Gefahren des bürgerlichen Alltags. In seinem Festkomitee zeigt er, wie dünn die zivilisatorische Decke ist, auf der wir uns bewegen, und was passiert, wenn der Gemeinsinn in einer demokratischen Gesellschaft durch zunehmende Polarisierung verloren geht. Auch die beste Idee ist nicht davor gefeit, dass sie sich bei ihrer Verwirklichung in ihr Gegenteil verkehrt.
Das Schauspielensemble des Theaters Rudolstadt zeigt die Inszenierung seines Intendanten Steffen Mensching ab 4. Januar 2019 im Theater Nordhausen. Bühnenbild und Kostüme stammen von Ausstattungsleiter Mathias Werner, die Musik von Rolf Fischer.
Karten für die Nordhäuser Premiere am Freitag, 4. Januar, um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: redEs wird ein Festkomitee gegründet, Stadtrat, Lehrer, Hundezüchterin treffen sich zu Beratungen. Man will ein Ereignis feiern, das ein paar hundert Jahre zurückliegt.
Aber kaum ist die Idee geboren, beginnt der Streit. Vorurteile, Eifersucht und Meinungsverschiedenheiten bedrohen das Projekt. Hausfrauen beweisen, dass sie Haare auf den Zähnen haben können. Ordentliche Bürger zeigen plötzlich enormes Interesse an asiatischer Kampfkunst. Das Festkomitee spaltet sich in zwei Parteien. Und wie in der historischen Vorlage, die man aussuchte, gehen die aufgeheizten Protagonisten aufeinander los und vergessen dabei ganz, dass das Ganze doch ein Spiel sein sollte …
Der britische Gegenwartsdramatiker Alan Ayckbourn ist ein Meister der Komödie. Immer wieder schreibt er über die Abgründe und Gefahren des bürgerlichen Alltags. In seinem Festkomitee zeigt er, wie dünn die zivilisatorische Decke ist, auf der wir uns bewegen, und was passiert, wenn der Gemeinsinn in einer demokratischen Gesellschaft durch zunehmende Polarisierung verloren geht. Auch die beste Idee ist nicht davor gefeit, dass sie sich bei ihrer Verwirklichung in ihr Gegenteil verkehrt.
Das Schauspielensemble des Theaters Rudolstadt zeigt die Inszenierung seines Intendanten Steffen Mensching ab 4. Januar 2019 im Theater Nordhausen. Bühnenbild und Kostüme stammen von Ausstattungsleiter Mathias Werner, die Musik von Rolf Fischer.
Karten für die Nordhäuser Premiere am Freitag, 4. Januar, um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

