Alternativer Bärenpark Worbis
Freier Eintritt für Hunde
Freitag, 21. Dezember 2018, 19:49 Uhr
Winterzeit heißt Wolfszeit im Alternativen Bärenpark in Worbis. Fast jeder Haushund reagiert anders auf seine Vorfahren. Alle Hunde haben freien Eintritt bis zum 28. Februar 2019. Warum, erfahren Sie hier...
Wolf (Foto: Bärenpark)
Während die Bären in der Winterruhe nur selten bis gar nicht ihre Höhlen verlassen, sind die Wölfe zur kalten Jahreszeit aktiver als im Sommer. Daher gelten die kühlen Monate Ende und Anfang des Jahres als Wolfszeit.
In diesen Tagen lassen sich die cleveren und scheuen Vierbeiner am besten beobachten. Denn im Januar beginnt nicht nur die Ranzzeit, sondern auch das Neuordnen des Wolfrudels.
Wann genau der Mensch mit der Domestizierung des Raubtiers begonnen hat, das streiten sich die Gelehrten, doch eins ist unbestritten: der Hund ist der beste Freund des Menschen.
So ist es seit Jahren eine Tradition im Thüringer Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN, dass Hunde während der Wolfszeit von Beginn Dezember bis Ende Februar freien Eintritt haben.
Interessant ist, dass fast jeder Hund anders auf seinen entfernten Vorfahren reagiert. Auch für unsere Wölfe ist so mancher Hund sehr spannend. Tatsächlich sprechen aber die beiden Tiere unterschiedliche Sprachen.
Besonders in der aktuell hoch emotionalisierten Diskussion um den Wolf ist es von großer Wichtigkeit, sich der gemeinsamen Geschichte von Wolf und Mensch bewusst zu werden. Wir Menschen dürfen nicht vergessen, was wir dem Canis Lupus unsere liebgewonnenen Vierbeiner zu verdanken haben., erklärt Ralf Wettengel, Leiter des Bärenparkes.
Über die STIFTUNG für BÄREN
Die gemeinnützige STIFTUNG FÜR BÄREN setzt sich für nachhaltigen Tierschutz ein. Aus dem 1996 gegründeten Verein Aktion Bärenhilfswerk e.V. hervorgegangen, betreibt die Stiftung zwei Parks.
Im gleichen Jahr entstand der Alternative Bärenpark Worbis, das weltweit als einzigartiges Projekt, in dem durch Interaktion und Gemeinschaftshaltung von in Not geratenen Bären und Wölfen eine Alternative geboten wird.
Seit 2010 besteht der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Hier lebt unter anderem Braunbärin JURKA, Mutter, des 2006 in Bayern erschossenen Bruno. Ebenfalls 2010 rief die STIFTUNG für BÄREN das Projekt Luchs – ein Waldgeist kehrt zurück ins Leben, eine Aufklärungsaktion für die Rückkehr wildlebender Luchse in Nordthüringen.
Autor: ik
Wolf (Foto: Bärenpark)
Während die Bären in der Winterruhe nur selten bis gar nicht ihre Höhlen verlassen, sind die Wölfe zur kalten Jahreszeit aktiver als im Sommer. Daher gelten die kühlen Monate Ende und Anfang des Jahres als Wolfszeit.
In diesen Tagen lassen sich die cleveren und scheuen Vierbeiner am besten beobachten. Denn im Januar beginnt nicht nur die Ranzzeit, sondern auch das Neuordnen des Wolfrudels.
Wann genau der Mensch mit der Domestizierung des Raubtiers begonnen hat, das streiten sich die Gelehrten, doch eins ist unbestritten: der Hund ist der beste Freund des Menschen.
So ist es seit Jahren eine Tradition im Thüringer Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN, dass Hunde während der Wolfszeit von Beginn Dezember bis Ende Februar freien Eintritt haben.
Interessant ist, dass fast jeder Hund anders auf seinen entfernten Vorfahren reagiert. Auch für unsere Wölfe ist so mancher Hund sehr spannend. Tatsächlich sprechen aber die beiden Tiere unterschiedliche Sprachen.
Besonders in der aktuell hoch emotionalisierten Diskussion um den Wolf ist es von großer Wichtigkeit, sich der gemeinsamen Geschichte von Wolf und Mensch bewusst zu werden. Wir Menschen dürfen nicht vergessen, was wir dem Canis Lupus unsere liebgewonnenen Vierbeiner zu verdanken haben., erklärt Ralf Wettengel, Leiter des Bärenparkes.
Über die STIFTUNG für BÄREN
Die gemeinnützige STIFTUNG FÜR BÄREN setzt sich für nachhaltigen Tierschutz ein. Aus dem 1996 gegründeten Verein Aktion Bärenhilfswerk e.V. hervorgegangen, betreibt die Stiftung zwei Parks.
Im gleichen Jahr entstand der Alternative Bärenpark Worbis, das weltweit als einzigartiges Projekt, in dem durch Interaktion und Gemeinschaftshaltung von in Not geratenen Bären und Wölfen eine Alternative geboten wird.
Seit 2010 besteht der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Hier lebt unter anderem Braunbärin JURKA, Mutter, des 2006 in Bayern erschossenen Bruno. Ebenfalls 2010 rief die STIFTUNG für BÄREN das Projekt Luchs – ein Waldgeist kehrt zurück ins Leben, eine Aufklärungsaktion für die Rückkehr wildlebender Luchse in Nordthüringen.
