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Heinz Sielmann Stiftung

Die Chance für die Natur

Donnerstag, 31. Januar 2019, 17:11 Uhr
Im 30. Jahr des Mauerfalls kommen Grenzthemen wieder mehr ins Gespräch. Vor allem im Eichsfeld, wo eine Landschaft und Region in West und Ost geteilt war und durch Menschen wie Heinz Sielmann eine weitreichende Idee umgesetzt wurde und noch wird zur Erhaltung von Fauna und Flora....

1988 drehte Heinz Sielmann hier seinen legendären Film „Tiere im Schatten der Grenze".
Initiiert durch die Heinz Sielmann Stiftung wird in der Region Eichsfeld-Werratal dieses nationale Naturerbe durch ein Naturschutzgroßprojekt des Bundes gesichert und damit für die Zukunft dauerhaft bewahrt.



Was Deutschland 40 Jahre lang trennte, ist heute nationales Naturerbe - das Grüne Band von der Ostsee bis zum Erzgebirge. Zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz realisiert die Heinz Sielmann Stiftung ein ehrgeiziges Großschutzprojekt, in dem ein durchgängiger Lebensraum geschaffen werden soll.

Zu den Bewohnern gehören zum Beispiel die scheue Wildkatze und der Rotmilan. Ebenfalls voller Raritäten ist die Pflanzenwelt, zu den seltenen Arten in Eichsfeld-Werratal gehört unter anderem der Frauenschuh. Ausgehend vom Wanderkorridor zwischen den Nationalparks Harz und Hainich sollen Luchs, Wildkatze und Wolf Deutschlands große Waldgebiete wieder besiedeln.
Autor: ik

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