Alternativer Bärenpark Worbis
Pardo kann einfach nur Bär sein
Dienstag, 05. Februar 2019, 14:41 Uhr
Braunbär PARDO genießt sein neues Leben in vollen Zügen. Vor dem sicheren Tod gerettet, kam er vor einem Jahr in das Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN. Hier darf er zum ersten Mal in seinem Leben einfach nur Bär sein.....
Pardo badet (Foto: Bärenpark )
Am 28. Januar 2018 verkündete das Team vom Alternativen Bärenpark Worbis folgende Meldung: Es ist geschafft! PARDO ist in seinem neuen Leben angekommen. Er wurde in die Eingewöhnungsstation in Worbis entlassen. Interessiert hat er alles untersucht, um sich dann wohlverdient zur Ruhe zu betten. Wir halten Sie weiter über das Wohlergehen von PARDO auf dem Laufenden.
Ein Jahr danach ist das Fazit klar: PARDO fühlt sich pudelwohl in dem Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN. Fast 20 Jahre lang musste er als Zirkusbär in der Manege auftreten. Seine Besitzer – ein freischaffendes Paar – reisten mit ihm durch halb Europa. Zuletzt traten sie in Spanien auf. Keine Winterruhe, keine natürliche Nahrung, kein natürliches Verhalten – dem Braunbär sollte ein Leben als Bär versagt bleiben.
Doch Ende 2017 überschlagen sich die Ereignisse: PARDO wird von den spanischen Behörden beschlagnahmt. Eine neue, tiergerechte Unterbringung wird gesucht, jedoch ohne Erfolg: ein halbes Dutzend Einrichtungen erteilen eine Absage.
Dem Braunbär droht die Einschläferung, er kommt auf die so genannte Todesliste. Schließlich erteilt die STIFTUNG für BÄREN eine eidesstattliche Erklärung, das Tier zu übernehmen. Anfang 2018 gibt es für PARDO endlich ein Happy End. Er wird in die Freianlagen des Thüringer Tierschutzprojektes der STIFTUNG entlassen, dem Alternativen Bärenpark Worbis.
Hier darf er zum ersten Mal in seinem Leben einfach nur Bär sein. Und das tut PARDO sichtlich gut:
- er findet sich in dem natürlichen Gelände souverän zurecht, obwohl er fast blind ist
- er arrangiert sich mit den Wölfen und anderen Bären
- er spielt viel, vor allem auch mit Braunbärin DAGGI
- er hat seine Leidenschaft fürs Baden entdeckt
- er ging bereits im ersten Jahr bei uns in die Winterruhe
Ralf Wettengel, Parkleiter Alternativer Bärenpark Worbis: Besonders dass PARDO sich direkt in seinem ersten Jahr bei uns eine natürliche Schlafhöhle sucht und in die Winterruhe geht, freut uns sehr. Gerade bei ehemaligen Zirkusbären ist das nicht selbstverständlich.
Autor: ik
Pardo badet (Foto: Bärenpark )
Am 28. Januar 2018 verkündete das Team vom Alternativen Bärenpark Worbis folgende Meldung: Es ist geschafft! PARDO ist in seinem neuen Leben angekommen. Er wurde in die Eingewöhnungsstation in Worbis entlassen. Interessiert hat er alles untersucht, um sich dann wohlverdient zur Ruhe zu betten. Wir halten Sie weiter über das Wohlergehen von PARDO auf dem Laufenden.
Ein Jahr danach ist das Fazit klar: PARDO fühlt sich pudelwohl in dem Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN. Fast 20 Jahre lang musste er als Zirkusbär in der Manege auftreten. Seine Besitzer – ein freischaffendes Paar – reisten mit ihm durch halb Europa. Zuletzt traten sie in Spanien auf. Keine Winterruhe, keine natürliche Nahrung, kein natürliches Verhalten – dem Braunbär sollte ein Leben als Bär versagt bleiben.
Doch Ende 2017 überschlagen sich die Ereignisse: PARDO wird von den spanischen Behörden beschlagnahmt. Eine neue, tiergerechte Unterbringung wird gesucht, jedoch ohne Erfolg: ein halbes Dutzend Einrichtungen erteilen eine Absage.
Dem Braunbär droht die Einschläferung, er kommt auf die so genannte Todesliste. Schließlich erteilt die STIFTUNG für BÄREN eine eidesstattliche Erklärung, das Tier zu übernehmen. Anfang 2018 gibt es für PARDO endlich ein Happy End. Er wird in die Freianlagen des Thüringer Tierschutzprojektes der STIFTUNG entlassen, dem Alternativen Bärenpark Worbis.
Hier darf er zum ersten Mal in seinem Leben einfach nur Bär sein. Und das tut PARDO sichtlich gut:
- er findet sich in dem natürlichen Gelände souverän zurecht, obwohl er fast blind ist
- er arrangiert sich mit den Wölfen und anderen Bären
- er spielt viel, vor allem auch mit Braunbärin DAGGI
- er hat seine Leidenschaft fürs Baden entdeckt
- er ging bereits im ersten Jahr bei uns in die Winterruhe
Ralf Wettengel, Parkleiter Alternativer Bärenpark Worbis: Besonders dass PARDO sich direkt in seinem ersten Jahr bei uns eine natürliche Schlafhöhle sucht und in die Winterruhe geht, freut uns sehr. Gerade bei ehemaligen Zirkusbären ist das nicht selbstverständlich.
