Probleme am Heidkopftunnel
Hilferuf aus Hohengandern erreicht Politik
Donnerstag, 28. Februar 2019, 13:12 Uhr
Die Autobahn A38 hat nicht nur viel zur wirtschaftlichen Entwicklung des Eichsfeldes beigetragen, sondern auch viele Gemeinden vom Durchgangsverkehr entlastet. Doch bringen Störungen und Sperrungen am Tunnel der Deutschen Einheit Probleme durch den dann entstehenden Umleitungsverkehr....
Zum Heidkopftunnel (Foto: Ch. Stützer)
Das haben Anlieger in Hohengandern und Verkehrsteilnehmer mehrfach erfahren, so zuletzt vom 26. bis 30. Januar. Da ging so gut wie nichts mehr und konnten Situationen der Gefahrenabwehr (Feuerwehr) und medizinische Notfalleinsätze (Rettungsdienst) nicht gewährleistet werden.
Doch droht jetzt durch den notwendigen Austausch des Fahrbahnbelages im Tunnel eine mehrmonatige Umleitung des Autobahnverkehrs durch Hohengandern. Das würde zu Belastungen führen, die nicht hingenommen werden können.
Um diese Probleme zu adressieren und nach Lösungen zu suchen, hatte die Gemeinde Hohengandern am heutigen Tage in die Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg eingeladen. Gekommen waren der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund, der Leiter des Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr Region Nord Franz Rohmund, Bürgermeister Michael Trümper sowie Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft und besonders betroffene Bürgerinnen und Bürger.
Im Ergebnis der Aussprache wurde Bundestagsabgeordneter Manfred Grund gebeten, den Hilferuf aus Hohengandern an die Bundespolitik und die Landesverkehrsministerien in Hessen, Niedersachsen und Thüringen zu adressieren.
Insbesondere soll vermieden werden, dass der Tunnel gleichzeitig in beide Fahrrichtungen gesperrt werden muss. Des Weiteren soll der Tunnel technisch so nachgerüstet werden, dass eine Blockabfertigung bei entsprechender Sperrung in jeweils einer Röhre ermöglicht wird und damit der Umleitungsverkehr reduziert werden kann. Von den Teilnehmern wurden auch die Ampelschaltungen in Hohengandern und Arenshausen angesprochen.
Hier sollte durch intelligente Schaltphasen der Umleitungsverkehr flüssiger gestaltet werden. Manfred Grund fasste die Meinung der Beteiligten wie folgt zusammen: Problem wird an die Bundespolitik und Landesverwaltungen adressiert. Es muss möglich sein Belastungen zu reduzieren.
Die Landesstraßenbauämter im Drei-Länder-Eck sind gefordert, koordiniert zusammenzuarbeiten und eine gute Lösung zu erzielen.
Autor: ik
Zum Heidkopftunnel (Foto: Ch. Stützer)
Das haben Anlieger in Hohengandern und Verkehrsteilnehmer mehrfach erfahren, so zuletzt vom 26. bis 30. Januar. Da ging so gut wie nichts mehr und konnten Situationen der Gefahrenabwehr (Feuerwehr) und medizinische Notfalleinsätze (Rettungsdienst) nicht gewährleistet werden.
Doch droht jetzt durch den notwendigen Austausch des Fahrbahnbelages im Tunnel eine mehrmonatige Umleitung des Autobahnverkehrs durch Hohengandern. Das würde zu Belastungen führen, die nicht hingenommen werden können.
Um diese Probleme zu adressieren und nach Lösungen zu suchen, hatte die Gemeinde Hohengandern am heutigen Tage in die Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg eingeladen. Gekommen waren der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund, der Leiter des Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr Region Nord Franz Rohmund, Bürgermeister Michael Trümper sowie Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft und besonders betroffene Bürgerinnen und Bürger.
Im Ergebnis der Aussprache wurde Bundestagsabgeordneter Manfred Grund gebeten, den Hilferuf aus Hohengandern an die Bundespolitik und die Landesverkehrsministerien in Hessen, Niedersachsen und Thüringen zu adressieren.
Insbesondere soll vermieden werden, dass der Tunnel gleichzeitig in beide Fahrrichtungen gesperrt werden muss. Des Weiteren soll der Tunnel technisch so nachgerüstet werden, dass eine Blockabfertigung bei entsprechender Sperrung in jeweils einer Röhre ermöglicht wird und damit der Umleitungsverkehr reduziert werden kann. Von den Teilnehmern wurden auch die Ampelschaltungen in Hohengandern und Arenshausen angesprochen.
Hier sollte durch intelligente Schaltphasen der Umleitungsverkehr flüssiger gestaltet werden. Manfred Grund fasste die Meinung der Beteiligten wie folgt zusammen: Problem wird an die Bundespolitik und Landesverwaltungen adressiert. Es muss möglich sein Belastungen zu reduzieren.
Die Landesstraßenbauämter im Drei-Länder-Eck sind gefordert, koordiniert zusammenzuarbeiten und eine gute Lösung zu erzielen.
