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Ein Blick in die Statistik

Mehr Staatsdiener im Ruhestand

Dienstag, 16. April 2019, 10:47 Uhr
Zum 01. Januar 2018 erhielten 10 210 ehemalige Bedienstete von Land und Kommunen oder ihre Hin-terbliebenen Versorgungsbezüge. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gehörten zu den Leistungsempfängern 8 935 pensionierte Beamte und Richter...

Der Leistungsanspruch begründete sich bei 7 440 Personen auf eine frühere Tätigkeit im Landesbereich und bei 1 490 Personen im kommunalen Bereich. Hinterbliebenenrenten wurden an 1 115 Witwen bzw. Witwer und 165 Waisen gezahlt.

Im Laufe des Jahres 2017 wurden 1 035 Bedienstete in den Ruhestand versetzt, 935 vom Landesbereich und 95 vom kommunalen Bereich. 2016 waren es 815 Personen. Die Zahl der Bezügeempfängerinnen und Bezügeempfänger stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent auf 10 210 Personen.

Für 32,2 Prozent ist dieser Zeitpunkt die Gesetzliche Regelaltersgrenze. 35 Personen schieden aufgrund der Antragsaltersgrenze bei Schwerbehinderung und bei besonderer Altersgrenze aus. 11,1 Prozent wurden aufgrund einer amtsärztlich festgestellten Dienstunfähigkeit pensioniert.

Die größte Gruppe der Versorgungsempfänger des öffentlichen Dienstes bilden die 65 bis unter 70- jährigen mit insgesamt 3 765 Personen davon 1 755 weiblich. Das Durchschnittalter der Neuzugänge an Ruhegehaltsempfängern beläuft sich auf 63 Jahre und ist damit auf dem Vorjahresniveau.
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