Kolpingfamilie Duderstadt feierte 150jähriges Bestehen
Trotz schwieriger Zeiten niemals resigniert
Samstag, 28. Dezember 2019, 13:23 Uhr
Mit einem Festgottesdienst und einem großen Festakt beging die Duderstädter Kolpingfamilie ihr 150jähriges Bestehen. Den Jubiläumsgottesdienst in der Basilika St. Cyriakus zelebrierten mit dem Diözesanpräses Pfarrer Heinz Peter Miebach die Pfarrer Matthias Kaminski und Hans-Karl Janotta sowie Kaplan Matthias Rejnowsky.....
Präses Miebach leitete den Festgottesdienst
Mehr als hundert Kolpinger und zum großen Teil ihre Angehörigen, auch von weit her, waren gekommen. In seiner Festpredigt ging Pfarrer Miebach auf die vielfältigen Gepflogenheiten der einzelnen Kolpingfamilien des Eichsfeldes ein und betonte dabei auch die guten Beziehungen zu den Schwestern und Brüdern, wie er sagte, in der dicht benachbarten DDR.
Im Mittelpunkt habe dabei stets der christliche Glaube gestanden, der die Kolpingfamilien am Leben gehalten habe. Für die Zukunft sei besonderes Augenmerk auf die Jugendlichen zu halten, die durch vielfältige Unkenntnis in mehrfacher Hinsicht gefährdet seien. Im Umgang mahnte er Genügsamkeit und Wahrhaftigkeit miteinander an.
Nach der Messfeier und einem gemeinsamen Mittagessen im Kolpingferienparadies Pferdeberg gab es einen Festakt, in dessen Mittelpunkt ein Referat von Domkapitular em. Propst Wolfgang Damm stand.
Zuvor hatte der Vorsitzende des Hildesheimer Diözesanverbandes, Andreas Bulitta, einen Vortrag über Kolping heute und morgen gehalten. Für die Zukunft und fruchtbare Arbeit im Kolpingwerk nannte er die Thesen Erleben von Gemeinschaft, Änderung bisher bekannter Strukturen und für das alles Visionäre.
Propst i. R. Damm gab den anwesenden Jubilaren einen Rückblick auf 150 Jahre Kolping. Er beleuchtete die Problematik der politischen und religiösen Situationen in der Mitte des 19. Jahrhunderts und das aufblühende Vereinsleben, namentlich auch des Kolpingwerkes in der Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges.
Letztlich kam er zu dem Fazit: Schwierige Zeiten hat es immer gegeben, aber wir haben deshalb nie resigniert und sollten es auch in Zukunft nicht tun. Zu den Grußworten des Vorsitzenden vom Bezirksverband Untereichsfeld, Helmut Otto, kam abschließend eine Betrachtung vom Landtagsabgeordneten Thomas Ehbrecht, der selbst seit vielen Jahren Kolpingbruder ist.
Elisabeth Goldmann (rechts im Bild) mit Marleen Henkel.
Auch ein hervorragendes musikalisches Aufgebot hatte man arrangiert: der Propsteichor gestaltete die Messfeier mit, und der Festakt wurde von Elisabeth Goldmann (Violine) und Marleen Henkel (Gitarre und Klavier) einzigartig umrahmt.
G. Germeshausen
Autor: ikPräses Miebach leitete den Festgottesdienst
Mehr als hundert Kolpinger und zum großen Teil ihre Angehörigen, auch von weit her, waren gekommen. In seiner Festpredigt ging Pfarrer Miebach auf die vielfältigen Gepflogenheiten der einzelnen Kolpingfamilien des Eichsfeldes ein und betonte dabei auch die guten Beziehungen zu den Schwestern und Brüdern, wie er sagte, in der dicht benachbarten DDR.
Im Mittelpunkt habe dabei stets der christliche Glaube gestanden, der die Kolpingfamilien am Leben gehalten habe. Für die Zukunft sei besonderes Augenmerk auf die Jugendlichen zu halten, die durch vielfältige Unkenntnis in mehrfacher Hinsicht gefährdet seien. Im Umgang mahnte er Genügsamkeit und Wahrhaftigkeit miteinander an.
Nach der Messfeier und einem gemeinsamen Mittagessen im Kolpingferienparadies Pferdeberg gab es einen Festakt, in dessen Mittelpunkt ein Referat von Domkapitular em. Propst Wolfgang Damm stand.
Zuvor hatte der Vorsitzende des Hildesheimer Diözesanverbandes, Andreas Bulitta, einen Vortrag über Kolping heute und morgen gehalten. Für die Zukunft und fruchtbare Arbeit im Kolpingwerk nannte er die Thesen Erleben von Gemeinschaft, Änderung bisher bekannter Strukturen und für das alles Visionäre.
Propst i. R. Damm gab den anwesenden Jubilaren einen Rückblick auf 150 Jahre Kolping. Er beleuchtete die Problematik der politischen und religiösen Situationen in der Mitte des 19. Jahrhunderts und das aufblühende Vereinsleben, namentlich auch des Kolpingwerkes in der Zeit nach Ende des Zweiten Weltkrieges.
Letztlich kam er zu dem Fazit: Schwierige Zeiten hat es immer gegeben, aber wir haben deshalb nie resigniert und sollten es auch in Zukunft nicht tun. Zu den Grußworten des Vorsitzenden vom Bezirksverband Untereichsfeld, Helmut Otto, kam abschließend eine Betrachtung vom Landtagsabgeordneten Thomas Ehbrecht, der selbst seit vielen Jahren Kolpingbruder ist.
Elisabeth Goldmann (rechts im Bild) mit Marleen Henkel.
Auch ein hervorragendes musikalisches Aufgebot hatte man arrangiert: der Propsteichor gestaltete die Messfeier mit, und der Festakt wurde von Elisabeth Goldmann (Violine) und Marleen Henkel (Gitarre und Klavier) einzigartig umrahmt.
G. Germeshausen


