An die hundert Plattdeutsche hatten lustigen Nachmittag
Frünne in Ssebarch bie Kaffee un Kauken
Sonntag, 02. Februar 2020, 13:56 Uhr
Etwa hundert Freunde der plattdeutschen Muttersprache hatten sich im Landhaus zum Seeburger See zu einem gemütlichen Beisammensein eingefunden....
Immer mit von der Partie: Werner Grobecker aus Gieboldehausen und Rita Maulhardt aus Ferna.
Wie willt dat Plattdütsch spräken un use Muttersproche pflegen, so verkündete der Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, zum Auftakt, und die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Petra Kluge, schloss sich dem Willkommensgruß an.
Werner Grobecker stellte eingangs erfreut fest, dass es im Ort noch wie in alter Zeit echte Mellekbänke gebe. Diese waren in alter Zeit Orte der Kommunikation, wo man nicht nur über die Mitmenschen schwadronieren konnte, sondern auch Neuigkeiten auszutauschen hatte.
Diesem Zweck, so Werner Grobecker, dienten heute die jeweils großen Runden, wo sich Alt und Jung zusammenfänden. Zur Eröffnung der illustren Runde startete Lydia Langenohl, die in ihrem Vortrag die Vorzüge des Alters lobte, bevor Grobecker Freud und Leid einer Schifffahrt nach Helgoland zum Besten gab.
En Schietbühl, auch zum Kotzen geeignet, war immer an Bord. Irma Beltz sprach die Pausen bei der Arbeit an, und Elisabeth Goldmann hatte nur schlechte Erfahrungen vom Altsein vorzutragen. Erlebnisse aus der Kinder- und Jugendzeit führte Günter Goldmann vor. Seine eigene leidvolle Lehrlingszeit kam dabei nicht zu kurz, gespickt mit Botendiensten jeglicher Art für den OKD.
Fazit: Dennoch is vor mek watte woarn. 30 Jahre lang war er Bürgermeister in Seeburg. Berichte von der Kur nach Hause von Elisabeth Krone waren voller Kuriositäten. Beiträge über seine Hochzeit und die Vorbereitungen kamen von Adolf Schmidt.
Aufschlussreich kam ein Zwiegespräch von Lydia Langenohl mit Monika Müller (Use Volksschauspieler), wie Werner Grobecker sie nannte. Besuch im Reisebüro war ihr Thema. Dä Patient war das Thema von Hannelore Göttinger. Die schöne Reiterei, wobei jede Strophe mit den vorherigen wiederholt wurde, wurde einzigartig von Elisabeth Goldmann vorgesungen.
Rita Maulhardt stellte Dä Hummer vor, in alten Zeiten nur von den Reichen verspeist, originell verpackt. Jede Menge alte und neue Kalauer kamen gekonnt von Willi Koch. Ausführlich erzählte Helmut Busse, was ihm im Alter Sorgen bereitet.
Und Witze in Kurzform trugen abschließend Elke Kellner und Alfred Fabian vor. Mit dem Eichsfeldlied Bist du gewandert durch die Welt endete das zweieinhalbstündige Beisammensein.
Autor: ikImmer mit von der Partie: Werner Grobecker aus Gieboldehausen und Rita Maulhardt aus Ferna.
Wie willt dat Plattdütsch spräken un use Muttersproche pflegen, so verkündete der Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, zum Auftakt, und die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Petra Kluge, schloss sich dem Willkommensgruß an.
Werner Grobecker stellte eingangs erfreut fest, dass es im Ort noch wie in alter Zeit echte Mellekbänke gebe. Diese waren in alter Zeit Orte der Kommunikation, wo man nicht nur über die Mitmenschen schwadronieren konnte, sondern auch Neuigkeiten auszutauschen hatte.
Diesem Zweck, so Werner Grobecker, dienten heute die jeweils großen Runden, wo sich Alt und Jung zusammenfänden. Zur Eröffnung der illustren Runde startete Lydia Langenohl, die in ihrem Vortrag die Vorzüge des Alters lobte, bevor Grobecker Freud und Leid einer Schifffahrt nach Helgoland zum Besten gab.
En Schietbühl, auch zum Kotzen geeignet, war immer an Bord. Irma Beltz sprach die Pausen bei der Arbeit an, und Elisabeth Goldmann hatte nur schlechte Erfahrungen vom Altsein vorzutragen. Erlebnisse aus der Kinder- und Jugendzeit führte Günter Goldmann vor. Seine eigene leidvolle Lehrlingszeit kam dabei nicht zu kurz, gespickt mit Botendiensten jeglicher Art für den OKD.
Fazit: Dennoch is vor mek watte woarn. 30 Jahre lang war er Bürgermeister in Seeburg. Berichte von der Kur nach Hause von Elisabeth Krone waren voller Kuriositäten. Beiträge über seine Hochzeit und die Vorbereitungen kamen von Adolf Schmidt.
Aufschlussreich kam ein Zwiegespräch von Lydia Langenohl mit Monika Müller (Use Volksschauspieler), wie Werner Grobecker sie nannte. Besuch im Reisebüro war ihr Thema. Dä Patient war das Thema von Hannelore Göttinger. Die schöne Reiterei, wobei jede Strophe mit den vorherigen wiederholt wurde, wurde einzigartig von Elisabeth Goldmann vorgesungen.
Rita Maulhardt stellte Dä Hummer vor, in alten Zeiten nur von den Reichen verspeist, originell verpackt. Jede Menge alte und neue Kalauer kamen gekonnt von Willi Koch. Ausführlich erzählte Helmut Busse, was ihm im Alter Sorgen bereitet.
Und Witze in Kurzform trugen abschließend Elke Kellner und Alfred Fabian vor. Mit dem Eichsfeldlied Bist du gewandert durch die Welt endete das zweieinhalbstündige Beisammensein.

