Notfallmediziner warnen:
Bei Notfällen nicht zögern!
Donnerstag, 23. April 2020, 21:00 Uhr
Die Notfall- und Intensivmediziner des Eichsfeld Klinikums appellieren, trotz der Corona-Pandemie bei Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Symptomen den Notruf zu wählen. Wir stellen fest, dass Patienten möglicherweise verunsichert sind und vielleicht zögern, bei akuten Brustschmerzen den Notruf 112 zu wählen. Das kann Leben kosten., sagt Dr. med. Uwe Schotte, Ärztlicher Direktor des Eichsfeld Klinikums....
Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Zeit ist Herzmuskel. Das bedeutet: Je schneller ein Betroffener Hilfe bekommt, umso weniger Herzmuskelgewebe wird zerstört. Akute, neu aufgetretene Brustschmerzen, die länger als 5 Minuten dauern, müssen abgeklärt werden, so der Kardiologe des Eichsfeld Klinikums, PD Dr. med. Raoul Stahrenberg.
Trotz Corona-Pandemie ist das Eichsfeld Klinikum für Herz- und andere Notfälle gerüstet. Schotte bekräftigt: Herzinfarkt, aber auch andere Herznotfälle wie eine akute Herzinsuffizienz oder lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen sind keine aufschiebbaren Krankheitsfälle, sondern unterliegen selbstverständlich weiterhin der Notfallversorgung - eine Notfallversorgung für diese Patienten ist unverändert gewährleistet.
Auch bei neurologischen Symptomen wie Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Seh-, Sprach- und Schluckstörungen sollten Betroffene nicht warten. Bei einem Schlaganfall muss man immer sofort reagieren. Jede Minute zählt in der Akutversorgung, ermöglicht den Einsatz von notwendigen Behandlungsmöglichkeiten und schützt vor schweren Folgeschäden und bleibenden Defiziten nach dem Schlaganfall. Wählen Sie im Falle den Notruf, erklärt Schotte.
Bei den Krankheitsbildern handelt es sich um Akut- und Notfallerkrankungen, so dass die Versorgung von Betroffenen trotz Corona-Pandemie sichergestellt ist. Die Behandlung von Corona-Patienten erfolgt in aller Regel auf räumlich und personell getrennten Stationen.
Was passiert mit Operationen und Eingriffen?
Die Bundesregierung hatte entschieden, dass, soweit medizinisch vertretbar, alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern verschoben werden, um sich auf den Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 konzentrieren zu können.
Jetzt gilt es, sowohl die Covid-19 Patienten bestmöglich zu versorgen als auch eine neue Balance im Klinikalltag zu finden.
Vor diesem Hintergrund findet aktuell im Eichsfeld Klinikum die Aufnahme stationärer Patienten nach Dringlichkeit statt. Schotte gibt einen vorsichtigen Ausblick: Wir stellen uns darauf ein, dass wir möglicherweise ab Anfang Mai unseren Normalbetrieb sukzessive wieder aufnehmen können.
Das Schlaflabor, die ambulante Physiotherapie sowie das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) werden dann ebenfalls wieder starten.
Im Haus St. Vincenz Heiligenstadt ist aktuell die Schmerzambulanz für Patienten geöffnet – es können telefonisch Termine vereinbart werden:
Haus St. Vincenz Heiligenstadt:
Schmerzambulanz – Terminvereinbarung: Telefon: 03606 76-1410
Montag bis Mittwoch 9.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag 11.00 - 18.00 Uhr
Freitag 9.00 - 16.00 Uhr
Autor: ikBei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Zeit ist Herzmuskel. Das bedeutet: Je schneller ein Betroffener Hilfe bekommt, umso weniger Herzmuskelgewebe wird zerstört. Akute, neu aufgetretene Brustschmerzen, die länger als 5 Minuten dauern, müssen abgeklärt werden, so der Kardiologe des Eichsfeld Klinikums, PD Dr. med. Raoul Stahrenberg.
Trotz Corona-Pandemie ist das Eichsfeld Klinikum für Herz- und andere Notfälle gerüstet. Schotte bekräftigt: Herzinfarkt, aber auch andere Herznotfälle wie eine akute Herzinsuffizienz oder lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen sind keine aufschiebbaren Krankheitsfälle, sondern unterliegen selbstverständlich weiterhin der Notfallversorgung - eine Notfallversorgung für diese Patienten ist unverändert gewährleistet.
Auch bei neurologischen Symptomen wie Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Seh-, Sprach- und Schluckstörungen sollten Betroffene nicht warten. Bei einem Schlaganfall muss man immer sofort reagieren. Jede Minute zählt in der Akutversorgung, ermöglicht den Einsatz von notwendigen Behandlungsmöglichkeiten und schützt vor schweren Folgeschäden und bleibenden Defiziten nach dem Schlaganfall. Wählen Sie im Falle den Notruf, erklärt Schotte.
Bei den Krankheitsbildern handelt es sich um Akut- und Notfallerkrankungen, so dass die Versorgung von Betroffenen trotz Corona-Pandemie sichergestellt ist. Die Behandlung von Corona-Patienten erfolgt in aller Regel auf räumlich und personell getrennten Stationen.
Was passiert mit Operationen und Eingriffen?
Die Bundesregierung hatte entschieden, dass, soweit medizinisch vertretbar, alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern verschoben werden, um sich auf den Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 konzentrieren zu können.
Jetzt gilt es, sowohl die Covid-19 Patienten bestmöglich zu versorgen als auch eine neue Balance im Klinikalltag zu finden.
Vor diesem Hintergrund findet aktuell im Eichsfeld Klinikum die Aufnahme stationärer Patienten nach Dringlichkeit statt. Schotte gibt einen vorsichtigen Ausblick: Wir stellen uns darauf ein, dass wir möglicherweise ab Anfang Mai unseren Normalbetrieb sukzessive wieder aufnehmen können.
Das Schlaflabor, die ambulante Physiotherapie sowie das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) werden dann ebenfalls wieder starten.
Im Haus St. Vincenz Heiligenstadt ist aktuell die Schmerzambulanz für Patienten geöffnet – es können telefonisch Termine vereinbart werden:
Haus St. Vincenz Heiligenstadt:
Schmerzambulanz – Terminvereinbarung: Telefon: 03606 76-1410
Montag bis Mittwoch 9.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag 11.00 - 18.00 Uhr
Freitag 9.00 - 16.00 Uhr
