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Bistum Erfurt - Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena Leinefelde

Nachruf für Pfarrer i. R. Meinolf Dunkel

Mittwoch, 29. April 2020, 07:28 Uhr
Der Tod des ehemaligen Pfarrer in Beuren, Meinolf Dunkel, bewegt viele Menschen. Mehr als 32 Jahre hat er in der Gemeinde seinen Dienst getan. Ihm lag sehr der Zusammenhalt der Gemeinde, ihrer Vereine am Herzen. Heute möchten wir den Nachruf des Bistums Erfurt veröffentlichen....

Meinolf Dunkel bei der hl. Messe zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum (Foto: Ilka Kühn) Meinolf Dunkel bei der hl. Messe zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum (Foto: Ilka Kühn)

Am 24. April 2020, rief Gott, der Herr über Leben und Tod, seinen treuen Diener und unseren Mitbruder Herrn Pfarrer in Ruhe Meinolf Dunkel zu sich in sein himmlisches Reich, Pfarrer Meinolf Dunkel stand im 87. Lebensjahr und im 63. Jahr seines priesterlichen Dienstes.

Meinolf Dunkel wurde am 4. April 1934 in Mühlhausen geboren. Dem Ehepaar Dunkel wurden zwei Töchter und zwei Söhne geschenkt, jedoch verstarben die beiden Töchter und der eine Sohn schon als Kinder. Besonders der Tod der Schwester Bärbel hatte Meinolf Dunkel sehr betroffen gemacht. Die Kinderzeit war von der existenziellen Sorge geprägt, bis der Vater aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte.

Nach erfolgreichem Abschluss der Schulzeit entschied sich Meinolf Dunkel für das Studi-um der Theologie in Erfurt, um Priester werden zu können. Nach Abschluss der Studienzeit und dem sich anschließenden Pastoralkurs wurde Meinolf Dunkel am 21. Dezember 1957 durch Weihbischof Dr. Joseph Freusberg in der St. Severikirche auf dem Erfurter Domberg gemeinsam mit sechs weite-ren Diakonen zum Priester geweiht.

Seinen priesterlichen Dienst begann Meinolf Dunkel 1958 aufgrund einer pastoralen Notsituation als Substitut der Pfarrei Bickenriede. Im Mai 1958 begann dann sein regulärer Dienst als Vikar der Propstei St. Marien in Heiligenstadt.

1962 wechselte er als Kaplan in die Pfarrei Bad Langensalza mit Wohnsitz in Weberstedt und 1964 in die Pfarrei Sondershausen mit Wohnsitz in Ebeleben. 1967 wurde ihm durch Bischof Hugo Aufderbeck die Seelsorge der Pfarrei Bischofferode übertragen.

1985 hatte er sich um die Pfarrei St. Pankratius in Beuren beworben, die ihm auch dann durch Bischof Hugo Aufderbeck verliehen wurde. Bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1999 diente er mit allen Kräften der Gemeinde in Beuren und blieb als Pensionär in der Pfarrei wohnen, um seinem Nachfolger nach Kräften helfen zu können.

Am Freitag, dem 24. April 2020, wurde er nach schwerer Krankheit heimgerufen. Für sein verdienst-volles priesterliches Wirken möge er reichen Lohn erhalten.

An dieser Stelle ist auch die unermüdliche Mitsorge seiner Haushälterin Frau Ingrid Koch dankbar und anerkennend zu erwähnen, die ihm seit 1969 und über die Pensionierung von Pfarrer Dunkel hinaus in bescheidener und treusorgender Weise den Haushalt geführt und im katechetischen Dienst in der Pfarrei mitgewirkt hat.

Erfurt, 25.04.2020

Für das Bistum Erfurt
Weihbischof Dr. Reinhard Hauke


Wir danken Pfarrer Meinolf Dunkel herzlich für seinen langjährigen, treuen und aufopferungsvollen Dienst in unserer Pfarrei.

Leinefelde, 28.04.2020

Pfarrer Gregor Arndt
Und das Team der Pfarrei St. Maria Magdalena
Autor: ik

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