Das Wort zum Sonntag
Sich im Blick behalten
Sonntag, 03. Mai 2020, 07:30 Uhr
Jesus – der Gute Hirte. Wer kennt nicht dieses Bild, oft eingebunden in das Klischee: der Hirt voran, die Herde hinterher. Wer allerdings Hirt und Herden auf freiem Feld einmal beobachtet, gewinnt einen anderen Eindruck....
Das eine Mal geht der Hirt voran. Ein anderes Mal läuft er mitten in der Herde und Leithammel führen die Schafe. Wieder ein anderes Mal sitzt der Hirt auf einem Hügel, behält zwar die Übersicht, aber die einzelnen Tiere genießen die freie Nahrungswahl.
Das Bild des Hirten Jesus wird in Tradition und Alltag sehr oft mit dem Dienst des Priesters verbunden. Wer dieses Bild des Priesters als alleinig voranschreitendem Leiter favorisiert, überfordert den Priester und unterfordert die Laien.
In den letzten Wochen der Coronaseuche feierten Priester allein in den Kirchen unserer Kirchorte Heilige Messe. Durch Messintentionen und innere Verbundenheit mit der Gemeinde vollzogen sie den Dienst der Eucharistie: Der Hirt geht voran – in der Not.
Wenn in unserem Dekanat ab 9. und 10. Mai wieder 30 Mitchristen in der Kirche oder 50 außerhalb der Kirche Gottesdienst feiern, greift das Bild des Hirten inmitten der Herde.
Gemeinsam feiern wir die Kommunion mit dem HERRN und jeder hat seine Aufgabe, bei aller Einschränkung für Ministranten und Chöre. Wenn ich als Pfarrer mich in diesen Tagen mit Abstand auf den Hügel setze und auf uns als Herde schaue dann spüre ich, dass in der Quarantäne unseres kirchlichen Lebens viel Eigenständigkeit im Glauben gelebt wird.
Die einen entdeckten die Gottesdienste im Internet, andere machten sich auf zu Bildstöcken, belebten Tischgebet oder wagten zum ersten Mal eine Hausandacht. Die geistlichen Zugaben der Gemeindereferenten über Netz waren lebendige Bausteine dabei.
Danke für alle Bemühungen, Kraft für alles Notwendige und Segen aus der Gnade unseres Guten Hirtens Jesus Christus. Pfarrer Gregor Arndt
Autor: ikDas eine Mal geht der Hirt voran. Ein anderes Mal läuft er mitten in der Herde und Leithammel führen die Schafe. Wieder ein anderes Mal sitzt der Hirt auf einem Hügel, behält zwar die Übersicht, aber die einzelnen Tiere genießen die freie Nahrungswahl.
Das Bild des Hirten Jesus wird in Tradition und Alltag sehr oft mit dem Dienst des Priesters verbunden. Wer dieses Bild des Priesters als alleinig voranschreitendem Leiter favorisiert, überfordert den Priester und unterfordert die Laien.
In den letzten Wochen der Coronaseuche feierten Priester allein in den Kirchen unserer Kirchorte Heilige Messe. Durch Messintentionen und innere Verbundenheit mit der Gemeinde vollzogen sie den Dienst der Eucharistie: Der Hirt geht voran – in der Not.
Wenn in unserem Dekanat ab 9. und 10. Mai wieder 30 Mitchristen in der Kirche oder 50 außerhalb der Kirche Gottesdienst feiern, greift das Bild des Hirten inmitten der Herde.
Gemeinsam feiern wir die Kommunion mit dem HERRN und jeder hat seine Aufgabe, bei aller Einschränkung für Ministranten und Chöre. Wenn ich als Pfarrer mich in diesen Tagen mit Abstand auf den Hügel setze und auf uns als Herde schaue dann spüre ich, dass in der Quarantäne unseres kirchlichen Lebens viel Eigenständigkeit im Glauben gelebt wird.
Die einen entdeckten die Gottesdienste im Internet, andere machten sich auf zu Bildstöcken, belebten Tischgebet oder wagten zum ersten Mal eine Hausandacht. Die geistlichen Zugaben der Gemeindereferenten über Netz waren lebendige Bausteine dabei.
Danke für alle Bemühungen, Kraft für alles Notwendige und Segen aus der Gnade unseres Guten Hirtens Jesus Christus. Pfarrer Gregor Arndt
