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Thüringer Gesundheitsministerium

Schrittweise zur Regelversorgung in Krankenhäusern

Sonntag, 17. Mai 2020, 15:55 Uhr
Das Gesundheitsministerium hat ein Konzept vorgelegt, dass es den Krankenhäusern ab sofort ermöglicht, schrittweise in die Regelversorgung zurückzukehren. Für die erste Stufe gilt:.....

- An allen allgemeinversorgenden Krankenhäusern sollen 25 Prozent der gegenwärtig vorhandenen Intensivbehandlungskapazitäten weiterhin für die Behandlung von COVID-19-Patienten frei gehalten werden.

- Die zusätzlich genehmigten Intensivbehandlungsbetten dürfen nicht zurückgebaut werden. Ausnahmen sind umgewidmete Aufwachräume, die mit Aufnahme des regulären OP-Betriebs wieder ihrer ursprünglichen Funktion zuzuführen sind.

- An allen allgemeinversorgenden Krankenhäusern wird mindestens eine Normalpflegestation als räumlich abgeschlossene Einheit für die Behandlung von COVID-19-Patienten frei gehalten.

- Für stationäre und ambulante elektive Eingriffe an den Allgemeinkrankenhäusern können bis zu 70 Prozent der stationären OP-Kapazitäten geöffnet werden.

- Chirurgische Tageskliniken können vollständig geöffnet werden, soweit für diese räumlich von der zentralen OP-Abteilung getrennte Aufenthalts- und Behandlungsbereiche vorhanden sind.

- Die orthopädischen Fachkrankenhäuser in Arnstadt, Bleicherode und Eisenberg können ihre stationären OP-Kapazitäten vollständig öffnen.

- Alle anderen Fachkrankenhäuser (Level-3-Kliniken) können die reguläre Krankenhausbehandlung wieder aufnehmen. Auch in diesen Krankenhäusern ist für den Fall, dass bereits in Behandlung befindliche Patienten mit COVID-19 infiziert werden, eine Station als räumlich abgeschlossener Behandlungsbereich vorzuhalten.
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