Seid fröhlich in der Hoffnung!
Freitag, 21. August 2020, 09:02 Uhr
Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet. - so lautet ein Spruch im Brief des Paulus an die Römer. Paulus hat damit meines Erachtens drei wichtige Eigenschaften genannt, die für die Bewältigung des Alltags, aber auch von besonderen Situationen nützlich sind: die Hoffnung, die Geduld und das Gebet...
Ohne Hoffnung wäre das Leben grau und trostlos. Wäre ich in schweren Situationen nicht hoffnungsvoll, dann käme ich wohl nie heraus aus dem Tief. Das können ganz kleine Situationen in meinem privaten Leben sein, aber auch große Herausforderungen, die an die Gesellschaft gestellt werden.
Und oft brauche ich dann Geduld, denn nicht jedes Hindernis ist sofort und umgehend aus dem Weg geschafft. Und manchmal stolpere ich vielleicht noch einmal drüber. Nicht schlimm. Das gehört zum Leben dazu. Doch wir können noch so oft straucheln – worauf wir uns auf jeden Fall verlassen können, ist, dass wir im sicheren Gang, aber auch im Stolpern und Fallen von Gott getragen sind.
Diese auffangende Hand können wir uns immer wieder im Gebet bewusst machen. Das Gebet wird am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig sein. Es ist nicht wie bei Whatsapp, dass kurz nach meiner Nachricht, nach meiner Bitte direkt ein Antwort-Pling kommt. Und manchmal kommt die Antwort auch ganz anders als von mir gedacht.
Aber dann kann ich wieder bei der Hoffnung anfangen: Für irgendetwas wird die Situation schon gut sein; mit Geduld kann ich das am Ende herausbekommen; und im Gebet kann ich mich getragen fühlen. Vielleicht kann dieser Satz auch Sie durchs Leben tragen: Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet.
Helfried Maas, Pfarrer im Kirchspiel Wiehe und an der Ländlichen Heimvolkshochschule Kloster Donndorf
Autor: redOhne Hoffnung wäre das Leben grau und trostlos. Wäre ich in schweren Situationen nicht hoffnungsvoll, dann käme ich wohl nie heraus aus dem Tief. Das können ganz kleine Situationen in meinem privaten Leben sein, aber auch große Herausforderungen, die an die Gesellschaft gestellt werden.
Und oft brauche ich dann Geduld, denn nicht jedes Hindernis ist sofort und umgehend aus dem Weg geschafft. Und manchmal stolpere ich vielleicht noch einmal drüber. Nicht schlimm. Das gehört zum Leben dazu. Doch wir können noch so oft straucheln – worauf wir uns auf jeden Fall verlassen können, ist, dass wir im sicheren Gang, aber auch im Stolpern und Fallen von Gott getragen sind.
Diese auffangende Hand können wir uns immer wieder im Gebet bewusst machen. Das Gebet wird am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig sein. Es ist nicht wie bei Whatsapp, dass kurz nach meiner Nachricht, nach meiner Bitte direkt ein Antwort-Pling kommt. Und manchmal kommt die Antwort auch ganz anders als von mir gedacht.
Aber dann kann ich wieder bei der Hoffnung anfangen: Für irgendetwas wird die Situation schon gut sein; mit Geduld kann ich das am Ende herausbekommen; und im Gebet kann ich mich getragen fühlen. Vielleicht kann dieser Satz auch Sie durchs Leben tragen: Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet.
Helfried Maas, Pfarrer im Kirchspiel Wiehe und an der Ländlichen Heimvolkshochschule Kloster Donndorf
