Das Wort zum Sonntag
Der Herr segne dich…
Dienstag, 08. September 2020, 12:28 Uhr
Unsere Sprache unterscheidet zwischen in den Griff oder in den Blick nehmen. Das eine verweist auf die verbindliche Hand, das andere auf das wohlwollende Anschauen. Kirchlich übersetzt: das eine ist Sakrament, das andere Segen.....
Im Sakrament der Taufe oder der Heiligen Kommunion wissen wir, dass wir uns im Glauben verbindlich machen. Ich gehöre einer konkreten Kirche an, darf ein Amt wie das des Paten übernehmen, weiß mich zugehörig, von der Kirchensteuer bis zum Zugang zu den sakramentalen Feiern: der HERR hat mich im Griff. Im Begriff des Segens steckt das gute Wort Gottes.
Seine Weite fühlen, erahnen, das hinter dem Alltag eine wohlwollene Kraft wirkt: Da ist das Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes vor dem Schlafen gehen oder das des Fußballprofis, bevor er das Spielfeld betritt.
Da ist der Eucharistische Segen mit der Monstranz oder das Segenslogo 20+CMB+20 über der Haustür. Anfang September durfte ich in Breitenbach ein neu bezogenes Haus einsegnen. Das Segensgebet und das gemeinsame Vater Unser ließen erahnen, dass die wichtigen Dinge des Lebens nicht allein von unserer Arbeit getragen sind, sondern von seinem Segen. Und diese Haussegnung zeigte hinzukommend, dass der Segen Menschen verband – vom Kuchenbuffet bis zur Nachbarschaftshilfe.
Der HERR segne dich und behüte dich, er lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht dir zu und sei dir gnädig. Amen
Ihr Pfarrer Gregor Arndt
Autor: ikIm Sakrament der Taufe oder der Heiligen Kommunion wissen wir, dass wir uns im Glauben verbindlich machen. Ich gehöre einer konkreten Kirche an, darf ein Amt wie das des Paten übernehmen, weiß mich zugehörig, von der Kirchensteuer bis zum Zugang zu den sakramentalen Feiern: der HERR hat mich im Griff. Im Begriff des Segens steckt das gute Wort Gottes.
Seine Weite fühlen, erahnen, das hinter dem Alltag eine wohlwollene Kraft wirkt: Da ist das Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes vor dem Schlafen gehen oder das des Fußballprofis, bevor er das Spielfeld betritt.
Da ist der Eucharistische Segen mit der Monstranz oder das Segenslogo 20+CMB+20 über der Haustür. Anfang September durfte ich in Breitenbach ein neu bezogenes Haus einsegnen. Das Segensgebet und das gemeinsame Vater Unser ließen erahnen, dass die wichtigen Dinge des Lebens nicht allein von unserer Arbeit getragen sind, sondern von seinem Segen. Und diese Haussegnung zeigte hinzukommend, dass der Segen Menschen verband – vom Kuchenbuffet bis zur Nachbarschaftshilfe.
Der HERR segne dich und behüte dich, er lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht dir zu und sei dir gnädig. Amen
Ihr Pfarrer Gregor Arndt
