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Vor der morgigen Corona-Schalte in Berlin

Thüringer CDU weist Angriff auf die Kanzlerin zurück

Dienstag, 27. Oktober 2020, 16:55 Uhr
Der Ton wird schärfer, die Akteure nervöser. Nachdem Thüringens Ministerpräsident Ramelow heute ankündigte, seine Zustimmung zu einem. neuerlichen Lockdown verweigern zu wollen, greift der Fraktionschef der CDU, Dr. Mario Voigt ihn offen an...

Zur Absage an eine bundesweite Strategie zur Coronabekämpfung durch Ministerpräsident Ramelow erklärte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Prof. Dr. Mario Voigt:
"Deutschland und Thüringen stehen vor schweren Wochen und Monaten. Es ist fatal, dass Herr Ramelow jetzt den Weg des Solotänzers wählt und die Bundeskanzlerin attackiert. Statt Alleingängen, Kompetenzstreitigkeiten und Angriffen gegen die Kanzlerin ist ein gemeinsames Handeln der Bundesländer notwendig. Wenn Herr Ramelow den Sonderweg für Thüringen wählt, dann trägt er für alle Konsequenzen die alleinige Verantwortung. Es ist schlicht unglaubwürdig, wenn die Landesregierung von mehr parlamentarischer Beteiligung im Bund redet und seit Monaten auf Verordnungsweg in Thüringen anders handelt. Nur wegen eines Antrages der CDU wird jetzt endlich der Landtag als Vertretung des Volkes in einer Sondersitzung beteiligt."
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