Vortrag im Grenzlandmuseum
Schlüsseljahr 1952 - Die Grenzschließung
Montag, 21. März 2022, 17:15 Uhr
Am Donnerstag lädt das Grenzlandmuseum Eichsfeld zu einem Vortrag von Rainer Potratz in die Bildungsstätte ein. Der Historiker, bekannt für seine Forschungen zum DDR-Grenzregime, wird den Eröffnungsvortrag der fünfteiligen Vortragsreihe 1952 – Annäherung an ein Schlüsseljahr halten...
Vor knapp 70 Jahren, Ende Mai 1952, begann die DDR die nahezu vollständige Abriegelung der innerdeutschen Grenze und den Aufbau eines zu- gangsbeschränkten, fünf Kilometer tiefen Grenzsperrgebietes. In den Tagen und Wochen darauf folgten brutale Zwangsaussiedlungen von Tausenden Familien aus dem Sperrgebiet ins Innere der DDR.
Auch in der Wirtschafts-, Justiz- und Kirchenpolitik wurde von der SED ab dem Sommer 1952 ein neuer, repressiverer Kurs eingeschlagen. Dies führte zu zunehmender Unzufriedenheit, einem Ansteigen der Fluchtzahlen aus der DDR und schließlich zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953.
Rainer Potratz gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die spannungsreiche Situation des Jahres 1952. Dabei betrachtet er sowohl die Entwicklungen innerhalb der jungen DDR als auch die außenpolitische Konstellation zwischen Ost und West im Kalten Krieg.
Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum. Der Eintritt ist frei.
Zur weiteren Eindämmung von Covid-19 und zur Sicherheit aller gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln sowie für die Teilnahme an der Veranstaltung die 3-G-Regel. Um Anmeldung wird gebeten (telefonisch unter: 036071–90000 oder per Mail unter bildungstaette@grenzlandmuseum.de). Über alle aktuellen Corona-Bestimmungen informieren wir rechtzeitig über die Homepage www.grenzlandmuseum.de.
Vortrag: Der innen- und außenpolitische Kontext der Grenzabriegelung 1952 Datum: Donnerstag, 24.03.2022, 19:00 Uhr
Ort: Bildungsstätte am Grenzlandmuseum Eichsfeld Duderstädter Straße 7-9, 37339 Teistungen
Autor: redVor knapp 70 Jahren, Ende Mai 1952, begann die DDR die nahezu vollständige Abriegelung der innerdeutschen Grenze und den Aufbau eines zu- gangsbeschränkten, fünf Kilometer tiefen Grenzsperrgebietes. In den Tagen und Wochen darauf folgten brutale Zwangsaussiedlungen von Tausenden Familien aus dem Sperrgebiet ins Innere der DDR.
Auch in der Wirtschafts-, Justiz- und Kirchenpolitik wurde von der SED ab dem Sommer 1952 ein neuer, repressiverer Kurs eingeschlagen. Dies führte zu zunehmender Unzufriedenheit, einem Ansteigen der Fluchtzahlen aus der DDR und schließlich zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953.
Rainer Potratz gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die spannungsreiche Situation des Jahres 1952. Dabei betrachtet er sowohl die Entwicklungen innerhalb der jungen DDR als auch die außenpolitische Konstellation zwischen Ost und West im Kalten Krieg.
Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum. Der Eintritt ist frei.
Zur weiteren Eindämmung von Covid-19 und zur Sicherheit aller gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln sowie für die Teilnahme an der Veranstaltung die 3-G-Regel. Um Anmeldung wird gebeten (telefonisch unter: 036071–90000 oder per Mail unter bildungstaette@grenzlandmuseum.de). Über alle aktuellen Corona-Bestimmungen informieren wir rechtzeitig über die Homepage www.grenzlandmuseum.de.
Vortrag: Der innen- und außenpolitische Kontext der Grenzabriegelung 1952 Datum: Donnerstag, 24.03.2022, 19:00 Uhr
Ort: Bildungsstätte am Grenzlandmuseum Eichsfeld Duderstädter Straße 7-9, 37339 Teistungen
