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Leinefelde-Worbis

Viele Bäume sind nicht zu retten

Donnerstag, 12. Dezember 2024, 15:01 Uhr
Die Stadt Leinefelde-Worbis hat kürzlich eine Fachfirma mit der Erstellung eines Baumkatasters beauftragt. Die Untersuchung ergab, dass mehr als 70 der rund 11.000 Stadtbäume so stark geschädigt sind, dass sie gefällt werden müssen...

Zudem sind bei weiteren 40 Bäumen umfangreiche Rückschnitt- und Sicherungsmaßnahmen notwendig. So müssen etwa in Beuren 23 Bäume rund um die Kapelle gefällt werden, die so stark beschädigt sind, dass die Verkehrssicherheit in dem Bereich nicht mehr gewährleistet ist. Am Friedhof in Worbis betrifft das aus den gleichen Gründen sieben Eschen und Kiefern. Im Hausener Weg/Unterlache müssen fünf Pappeln und zwei Ahorne weichen, deren Wurzeln bereits die Abwasserleitungen beschädigen.

Baumuntersuchung im Stadtgebiet (Foto: Stadt Leinefelde-Worbis) Baumuntersuchung im Stadtgebiet (Foto: Stadt Leinefelde-Worbis)


An der Gaststätte Klienbaude in Breitenbach ist eine Kiefer so stark geneigt, dass sie dem Gebäudebestand zu nahe kommt und ein Umstürzen nicht ausgeschlossen werden kann. An der Mühlhäuser Chaussee in Leinefelde müssen zehn Eschen, zwei Robinien, zwei Ahorne, eine Linde, eine Vogelkirsche, zwei Birken und zwei Akazien weichen. Sie sind teilweise oder bereits ganz abgestorben. In der Birkunger Siechenstraße sind drei eingegangene Birken leider nicht mehr zu retten.

Die Stadt Leinefelde-Worbis führt die Baumpflegearbeiten in der sogenannten Schnitt- und Fällperiode zwischen dem 1. Oktober und 28. Februar durch. Für alle gefällten Bäume sind Ersatzpflanzungen vorgesehen. Diese sollen möglichst direkt in den betroffenen Ortsteilen erfolgen, um das ökologische Gleichgewicht zu sichern.

Autor: red

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