Ein Fach mit Zukunft am Worbiser Gymnasium
Medienbildung und Informatik
Freitag, 27. Juni 2025, 09:28 Uhr
"Seit diesem Schuljahr gibt es an unserer Schule ein neues Unterrichtsfach: Medienbildung und Informatik (MbI). Bereits ab der fünften Klasse lernen die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig ein verantwortungsvoller und reflektierter Umgang mit digitalen Technologien ist", berichtet Nadine Böhlitz...
Denn digitale Kompetenz ist heute ebenso grundlegend wie Lesen, Schreiben und Rechnen.
Im Unterricht ging es dabei nicht nur um das Bedienen von Technik, sondern auch um das Verstehen, Hinterfragen und sinnvolle Nutzen digitaler Werkzeuge. Der Unterricht war abwechslungsreich gestaltet. Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf theoretischen Grundlagen: Die Kinder beschäftigten sich mit unterschiedlichen Medienarten, der Geschichte des Computers sowie der Entwicklung sozialer Netzwerke.
Nach den Herbstferien verlagerte sich der Fokus auf die praktische Arbeit am Computer. Die Schülerinnen und Schüler erwarben erste Kenntnisse im Umgang mit Programmen wie Microsoft Word. Sie lernten, Texte zu erstellen, zu formatieren und mit Bildern zu ergänzen. Auch das Arbeiten mit Tabellen, Listen und einfachen Gestaltungselementen wurde Schritt für Schritt eingeführt. Besonders großen Spaß hatten die Fünftklässler am Erstellen von Bildcollagen und -montagen: So fügten sie beispielsweise beliebte Zeichentrickfiguren in reale Fotos ein – und erschufen so unterhaltsame, fantasievolle Szenen.
Der Lernzuwachs über das Schuljahr hinweg war beachtlich. Während anfangs noch unklar war, ob eine Maus im Computerraum etwas mit einem Nagetier zu tun hat, oder was genau eine Enter-Taste eigentlich macht, entwickelten die Kinder nach und nach ein sicheres Verständnis für den Umgang mit digitalen Geräten. Sie lernten, wie man Programme gezielt einsetzt, Informationen strukturiert und ansprechende digitale Produkte erstellt.
Zum Schuljahresabschluss im Juni gipfelte der MbI-Unterricht der Klasse 5.1 in einem kreativen Projekt, das den individuellen Lernfortschritt sichtbar machte. In Gruppenarbeit gestalteten die Kinder digitale Präsentationen über eine Stadt ihrer Wahl. Neben klassischen Steckbriefen in Tabellen- oder Listenform erstellten sie auch Bildcollagen, schrieben kleine Reiseführer oder stellten mithilfe von Mindmaps besondere Sehenswürdigkeiten vor.
Dabei stand nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung mit der gewählten Stadt im Vordergrund, sondern auch der kompetente Einsatz digitaler Werkzeuge: Die Texte wurden einheitlich und übersichtlich formatiert, Bilder gezielt ausgewählt und passend zugeschnitten. Ziel war es, die Stadt sowohl informativ als auch kreativ zu präsentieren – und gleichzeitig zu zeigen, wie sicher die Schülerinnen und Schüler inzwischen mit digitalen Endgeräten umgehen konnten.
Denn eines ist klar: In einer Welt voller digitaler Möglichkeiten reicht es längst nicht mehr aus, nur mit dem Finger über den Bildschirm zu wischen, um eine App zu öffnen. Wer digitale Medien kompetent nutzen will, muss mehr können – und genau das haben die Kinder in diesem Schuljahr eindrucksvoll gezeigt.
Als Klassensiegerinnen setzten sich Freya Beykirch und Kathleen Rogge durch. Herzlichen Glückwunsch!
Nadine Böhlitz, Fachlehrerin MbI
Autor: redDenn digitale Kompetenz ist heute ebenso grundlegend wie Lesen, Schreiben und Rechnen.
Im Unterricht ging es dabei nicht nur um das Bedienen von Technik, sondern auch um das Verstehen, Hinterfragen und sinnvolle Nutzen digitaler Werkzeuge. Der Unterricht war abwechslungsreich gestaltet. Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf theoretischen Grundlagen: Die Kinder beschäftigten sich mit unterschiedlichen Medienarten, der Geschichte des Computers sowie der Entwicklung sozialer Netzwerke.
Nach den Herbstferien verlagerte sich der Fokus auf die praktische Arbeit am Computer. Die Schülerinnen und Schüler erwarben erste Kenntnisse im Umgang mit Programmen wie Microsoft Word. Sie lernten, Texte zu erstellen, zu formatieren und mit Bildern zu ergänzen. Auch das Arbeiten mit Tabellen, Listen und einfachen Gestaltungselementen wurde Schritt für Schritt eingeführt. Besonders großen Spaß hatten die Fünftklässler am Erstellen von Bildcollagen und -montagen: So fügten sie beispielsweise beliebte Zeichentrickfiguren in reale Fotos ein – und erschufen so unterhaltsame, fantasievolle Szenen.
Der Lernzuwachs über das Schuljahr hinweg war beachtlich. Während anfangs noch unklar war, ob eine Maus im Computerraum etwas mit einem Nagetier zu tun hat, oder was genau eine Enter-Taste eigentlich macht, entwickelten die Kinder nach und nach ein sicheres Verständnis für den Umgang mit digitalen Geräten. Sie lernten, wie man Programme gezielt einsetzt, Informationen strukturiert und ansprechende digitale Produkte erstellt.
Zum Schuljahresabschluss im Juni gipfelte der MbI-Unterricht der Klasse 5.1 in einem kreativen Projekt, das den individuellen Lernfortschritt sichtbar machte. In Gruppenarbeit gestalteten die Kinder digitale Präsentationen über eine Stadt ihrer Wahl. Neben klassischen Steckbriefen in Tabellen- oder Listenform erstellten sie auch Bildcollagen, schrieben kleine Reiseführer oder stellten mithilfe von Mindmaps besondere Sehenswürdigkeiten vor.
Dabei stand nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung mit der gewählten Stadt im Vordergrund, sondern auch der kompetente Einsatz digitaler Werkzeuge: Die Texte wurden einheitlich und übersichtlich formatiert, Bilder gezielt ausgewählt und passend zugeschnitten. Ziel war es, die Stadt sowohl informativ als auch kreativ zu präsentieren – und gleichzeitig zu zeigen, wie sicher die Schülerinnen und Schüler inzwischen mit digitalen Endgeräten umgehen konnten.
Denn eines ist klar: In einer Welt voller digitaler Möglichkeiten reicht es längst nicht mehr aus, nur mit dem Finger über den Bildschirm zu wischen, um eine App zu öffnen. Wer digitale Medien kompetent nutzen will, muss mehr können – und genau das haben die Kinder in diesem Schuljahr eindrucksvoll gezeigt.
Als Klassensiegerinnen setzten sich Freya Beykirch und Kathleen Rogge durch. Herzlichen Glückwunsch!
Nadine Böhlitz, Fachlehrerin MbI

