Landeslehrgang in Leinefelde
Eichsfelder Kampfsportverein wieder Gastgeber
Sonntag, 17. August 2025, 09:08 Uhr
Auch dieses Jahr waren wieder viele Interessierte für einen CDK-Landeslehrgang an diesem Samstag nach Leinefelde angereist. Nicht nur Sportlerinnen und Sportler aus den verschiedensten Vereinen aus Thüringen, sondern auch aus Leipzig, dem Bundesland Sachsen, konnten begrüßt werden...
Der Kampfsportverein Leinefelde (KSVL), der dieses Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert, begrüßte herzlich alle Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer. Dieser Landeslehrgang wurde von zwei hochkarätigen Referenten des CDK abgehalten: Joachim Retzek (Großmeister und 1. Vorsitzender des KSVL) aus Büttstedt sowie von Thomas Köhler (Großmeister und Präsident des CDK e. V.) aus Nordhausen.
Pünktlich 10 Uhr war Antreten auf der Matte und die Begrüßung erfolgte durch den Präsidenten. Den ersten Teil dieses Landeslehrganges übernahm der Großmeister Joachim Retzek. Sein Thema war: Messerangriffstechniken und deren Verteidigungen in Verbindung mit Hebel- und Atemitechniken. In seinen beginnenden Ausführungen versuchte Joachim die Gefährlichkeit von Messerangriffen den Teilnehmern näher zu bringen. Dabei ging er sehr speziell auf die anatomischen Grundlagen dafür ein und erläuterte dabei die Auswirkungen von Messerattacken. Durch seine ausführlichen medizinischen Erläuterungen konnte jeder erkennen, dass jeder Messerangriff lebensgefährlich sein kann. Er begann schon innerhalb seiner Erwärmung mit Grundelementen der Messerführung sowie mit Trills der Messerabwehr. Mit dieser Vorgehensweise von Joachim wurden nicht nur die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer gefordert und gefördert, sondern auch gewisse technischen Fertigkeiten abverlangt sowie neue Technikvarianten trainiert.
Nach der Mittagspause begann Großmeister Thomas Köhler mit seinem Thema realistische Wurftechniken. Nach einer gezielten und spielerischen Erwärmung demonstrierte Thomas Varianten von Wurftechniken, die die Teilnehmer gut nachvollziehen konnten. Bei der Demonstration des Yoko-wakare (Seitenriss) bzw. dem Soto-maki-komi (Außendrehwurf) wurde jedem klar, dass hier die Fallschule beherrscht werden musste. Und so verging die Zeit, leider wieder einmal viel zu schnell. Der anschließende Applaus am Ende dieses Lehrganges zeigte, dass ein über den Tellerrand schauen, stets eine Bereicherung für alle sein kann. In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal.
Joachim Retzek
Autor: redDer Kampfsportverein Leinefelde (KSVL), der dieses Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert, begrüßte herzlich alle Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer. Dieser Landeslehrgang wurde von zwei hochkarätigen Referenten des CDK abgehalten: Joachim Retzek (Großmeister und 1. Vorsitzender des KSVL) aus Büttstedt sowie von Thomas Köhler (Großmeister und Präsident des CDK e. V.) aus Nordhausen.
Pünktlich 10 Uhr war Antreten auf der Matte und die Begrüßung erfolgte durch den Präsidenten. Den ersten Teil dieses Landeslehrganges übernahm der Großmeister Joachim Retzek. Sein Thema war: Messerangriffstechniken und deren Verteidigungen in Verbindung mit Hebel- und Atemitechniken. In seinen beginnenden Ausführungen versuchte Joachim die Gefährlichkeit von Messerangriffen den Teilnehmern näher zu bringen. Dabei ging er sehr speziell auf die anatomischen Grundlagen dafür ein und erläuterte dabei die Auswirkungen von Messerattacken. Durch seine ausführlichen medizinischen Erläuterungen konnte jeder erkennen, dass jeder Messerangriff lebensgefährlich sein kann. Er begann schon innerhalb seiner Erwärmung mit Grundelementen der Messerführung sowie mit Trills der Messerabwehr. Mit dieser Vorgehensweise von Joachim wurden nicht nur die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer gefordert und gefördert, sondern auch gewisse technischen Fertigkeiten abverlangt sowie neue Technikvarianten trainiert.
Nach der Mittagspause begann Großmeister Thomas Köhler mit seinem Thema realistische Wurftechniken. Nach einer gezielten und spielerischen Erwärmung demonstrierte Thomas Varianten von Wurftechniken, die die Teilnehmer gut nachvollziehen konnten. Bei der Demonstration des Yoko-wakare (Seitenriss) bzw. dem Soto-maki-komi (Außendrehwurf) wurde jedem klar, dass hier die Fallschule beherrscht werden musste. Und so verging die Zeit, leider wieder einmal viel zu schnell. Der anschließende Applaus am Ende dieses Lehrganges zeigte, dass ein über den Tellerrand schauen, stets eine Bereicherung für alle sein kann. In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal.
Joachim Retzek

