Konzert in Beuren
Ich halt es wie die Sterne, ich leuchte, weil du bei mir bist
Freitag, 19. Dezember 2025, 18:19 Uhr
Bereits am 1.Adventssonntag fand in Beuren das fulminante Adventskonzert unter der Leitung von Musiklehrerin Tabea Gries statt. Dort präsentiert sie bereits seit 3 Jahren sehr erfolgreich das Können der Kinder der Montessorischule...
Während der Musikkurs von Beginn des Schuljahres das Programm des Konzertes fest im Blick behält, dürfen jahrgangsübergreifend alle Kinder daran mitwirken. Der Fairness halber bekommt jede Klassenstufe einen ganz bestimmten Auftrag und so reicht die Darbietung vom gemeinsamen Chorgesang, Gedichtvortrag, mutigen Solosängern, über ein Blockflötentrio hin zu Zweitklässlerinnen, die vierhändig Klavier spielen.
60 Kinder zogen zum Lied Millionen Sterne mit ihrer Laterne ein, da sie erst zwei Wochen zuvor mit der gesamten Schule anlässlich Sankt Martin singend durch das Dorf liefen. (Siehe Chorfoto mit Laternen in der Hand) Ein durchaus berührender Einstieg, da die Schüler*innen als Millionen Sterne im übertragenen Sinne wunderschön leuchteten und die Atmosphäre der Kirche erhellten.
Ein neues Instrument, dessen Name springender Floh bedeutet, brachte in diesem Jahr ebenfalls besonders viel Wärme in die kalte Jahreszeit und Interaktion in die Darbietung. Seit vergangenem Schuljahr erlernen alle Erstklässler und somit aktuell auch fortführend die Zweitklässler das Ukulelespiel, sodass sie musikalisch ihre ganz eigene Winterszeit präsentieren durften. (Siehe Foto Kinder mit der Ukulule) Auch Klasse 3 und 4 fiebert ihren kommenden Ukulelenstunden schon aufgeregt entgegen. Doch in diesem Jahr war noch etwas anders. Diesmal traten 60 mutige Kinder nicht allein auf, sondern erlebten zum ersten Mal vierstimmigen Chorgesang mit dem 40-köpfigen Sankt Pankratiuschor von Ekkehard Kühler. 100 Stimmen im Alter von 7 bis 80 Jahren beim Proben zusammenzuführen und am Dirigat zu behalten, stellt dabei für die junge Musikpädagogin eine ganz besondere Herausforderung dar. Doch am Ende brachte sie sogar die gesamte Kirchengemeinschaft durch die Orgelbegleitung von Emilio Kühle mit dem Lied Leise rieselt der Schnee zum Singen. Ein Gemeinschaftserlebnis wie wie es öfter bräuchten.
Krönender Abschluss bildeten tosender Applaus und herzliche Dankesworte der neuen Schulleiterin Wibke Rausch, welche ihre Mitarbeiterin durch so viel Wertschätzung zu Tränen rührte. Kinder, ihr braucht euch keine Sorgen zu machen…Ich weine nur, weil ich sooo stolz auf euch bin! entgegnete Frau Gries, welche ihr ganzes Herzblut und die Energie der letzten Monate in dieses Konzert steckte. Das Publikum antwortete mit einem Aaaww und erneutem Applaus. Elternrückmeldungen eines mehr als vollen Gotteshauses enthielten Dankesworte für die herzliche Einstimmung in die Adventszeitund ein solch emotionales Konzert, denn auch im Publikum floss die ein oder andere Träne der Rührung. Warum wir ihnen das jetzt so kurz vor Weihnachten unbedingt noch erzählen wollten, obwohl es genug Berichte über großartige Konzerte gibt? Weil es eine Geschichte darüber ist, wie sehr Musik jung und alt verbinden kann, vom großen Einsatz außerhalb der regulären Musikunterrichtsstunden, über dessen Kürzung oder gar Abschaffung fatalerweise viel zu oft nachgedacht wird, da sie deutlich zeigt, wie wertvoll Musizieren für die Gemeinschaft und die Persönlichkeitsentwicklung ist. Aber eben aucheine Geschichte, die das rege Vereinsleben eines Dorfes, was zusammenhält, in den Mittelpunkt rückt.
Denn im Anschluss wurde zum traditionellen Turmblasen eingeladen, welches jedes Jahr feierlich den Weihnachtsmarkt am Alten Turm mit tollen Ständen der ortsansässigen Vereine eröffnet. Ohne die Unterstützung seitens des Bürgermeisters Joachim Schönekäs und des Gemeindereferenten YohanesLein wäre ein Schülerkonzert in dieser Größenordnung als Bereicherung des Dorflebens nicht möglich. Und alt und jung wurden kurz darauf schon wieder zusammengeführt. Denn zum dritten Advent konnten sich die Beuerschen Senioren über den Besuch der Viertklässler im Burgtor zu ihrer Weihnachtsfeier freuen. Dort brachten die Kinder schon wieder viel Licht und Freude, indem sie nicht nur die Lieder des Konzertes nochmals performten, sondern diese um witzige Sketche erweiterten und diesmal Tränen vor Lachen erzeugten.
Autor: redWährend der Musikkurs von Beginn des Schuljahres das Programm des Konzertes fest im Blick behält, dürfen jahrgangsübergreifend alle Kinder daran mitwirken. Der Fairness halber bekommt jede Klassenstufe einen ganz bestimmten Auftrag und so reicht die Darbietung vom gemeinsamen Chorgesang, Gedichtvortrag, mutigen Solosängern, über ein Blockflötentrio hin zu Zweitklässlerinnen, die vierhändig Klavier spielen.
60 Kinder zogen zum Lied Millionen Sterne mit ihrer Laterne ein, da sie erst zwei Wochen zuvor mit der gesamten Schule anlässlich Sankt Martin singend durch das Dorf liefen. (Siehe Chorfoto mit Laternen in der Hand) Ein durchaus berührender Einstieg, da die Schüler*innen als Millionen Sterne im übertragenen Sinne wunderschön leuchteten und die Atmosphäre der Kirche erhellten.
Ein neues Instrument, dessen Name springender Floh bedeutet, brachte in diesem Jahr ebenfalls besonders viel Wärme in die kalte Jahreszeit und Interaktion in die Darbietung. Seit vergangenem Schuljahr erlernen alle Erstklässler und somit aktuell auch fortführend die Zweitklässler das Ukulelespiel, sodass sie musikalisch ihre ganz eigene Winterszeit präsentieren durften. (Siehe Foto Kinder mit der Ukulule) Auch Klasse 3 und 4 fiebert ihren kommenden Ukulelenstunden schon aufgeregt entgegen. Doch in diesem Jahr war noch etwas anders. Diesmal traten 60 mutige Kinder nicht allein auf, sondern erlebten zum ersten Mal vierstimmigen Chorgesang mit dem 40-köpfigen Sankt Pankratiuschor von Ekkehard Kühler. 100 Stimmen im Alter von 7 bis 80 Jahren beim Proben zusammenzuführen und am Dirigat zu behalten, stellt dabei für die junge Musikpädagogin eine ganz besondere Herausforderung dar. Doch am Ende brachte sie sogar die gesamte Kirchengemeinschaft durch die Orgelbegleitung von Emilio Kühle mit dem Lied Leise rieselt der Schnee zum Singen. Ein Gemeinschaftserlebnis wie wie es öfter bräuchten.
Krönender Abschluss bildeten tosender Applaus und herzliche Dankesworte der neuen Schulleiterin Wibke Rausch, welche ihre Mitarbeiterin durch so viel Wertschätzung zu Tränen rührte. Kinder, ihr braucht euch keine Sorgen zu machen…Ich weine nur, weil ich sooo stolz auf euch bin! entgegnete Frau Gries, welche ihr ganzes Herzblut und die Energie der letzten Monate in dieses Konzert steckte. Das Publikum antwortete mit einem Aaaww und erneutem Applaus. Elternrückmeldungen eines mehr als vollen Gotteshauses enthielten Dankesworte für die herzliche Einstimmung in die Adventszeitund ein solch emotionales Konzert, denn auch im Publikum floss die ein oder andere Träne der Rührung. Warum wir ihnen das jetzt so kurz vor Weihnachten unbedingt noch erzählen wollten, obwohl es genug Berichte über großartige Konzerte gibt? Weil es eine Geschichte darüber ist, wie sehr Musik jung und alt verbinden kann, vom großen Einsatz außerhalb der regulären Musikunterrichtsstunden, über dessen Kürzung oder gar Abschaffung fatalerweise viel zu oft nachgedacht wird, da sie deutlich zeigt, wie wertvoll Musizieren für die Gemeinschaft und die Persönlichkeitsentwicklung ist. Aber eben aucheine Geschichte, die das rege Vereinsleben eines Dorfes, was zusammenhält, in den Mittelpunkt rückt.
Denn im Anschluss wurde zum traditionellen Turmblasen eingeladen, welches jedes Jahr feierlich den Weihnachtsmarkt am Alten Turm mit tollen Ständen der ortsansässigen Vereine eröffnet. Ohne die Unterstützung seitens des Bürgermeisters Joachim Schönekäs und des Gemeindereferenten YohanesLein wäre ein Schülerkonzert in dieser Größenordnung als Bereicherung des Dorflebens nicht möglich. Und alt und jung wurden kurz darauf schon wieder zusammengeführt. Denn zum dritten Advent konnten sich die Beuerschen Senioren über den Besuch der Viertklässler im Burgtor zu ihrer Weihnachtsfeier freuen. Dort brachten die Kinder schon wieder viel Licht und Freude, indem sie nicht nur die Lieder des Konzertes nochmals performten, sondern diese um witzige Sketche erweiterten und diesmal Tränen vor Lachen erzeugten.








