Premiere "Der Barbier von Sevilla"
Meisterwerk modern interpretiert
Sonntag, 18. Januar 2026, 15:00 Uhr
Am 30. Januar feiert das Nordhäuser Theater um 19.30 Uhr die Premiere der Neuinszenierung von Gioachino Rossinis Meisterwerk "Der Barbier von Sevilla"...
Die Aufführung wird in italienischer Sprache mit deutschen Rezitativen und Übertiteln präsentiert, teilte Theatersprecherin Renate Liedtke mit. Die junge Regisseurin Mechthild Harnischmacher bringt mit einer kreativen Konzeption frischen Wind in diese zeitlose Oper. Ihr Ansatz verspricht nicht nur beste Unterhaltung, sondern auch eine moderne Interpretation mit einem Plädoyer der Regisseurin für die Bedeutung der Freundschaft.
Gemeinsam mit Ausstatterin Birte Wallbaum entführt Mechthild Harnischmacher zum einen in eine märchenhaft glitzernde Welt des frühen 19. Jahrhunderts und zum anderen ins Heute und Jetzt. Eine besondere Neuheit ist die innovative Rollenbesetzung: Die Rollen der Rosina und Berta werden von der Mezzosopranistin Rina Hirayama und der Sopranistin Yuval Oren gleichermaßen einstudiert und im Verlauf des Abends mehrfach getauscht.
In dieser Neuinterpretation wird Berta nicht wie in Rossinis Original als eine ältere Haushälterin dargestellt, sondern als junge, coole Frau und enge Freundin Rosinas. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von GMD Gábor Hontvári, der die spritzige und zugleich tiefgründige Musik dieser vielleicht populärsten musikalischen Komödie zusammen mit dem Ensemble und dem Loh-Orchester Sondershausen lebendig werden lässt.
Der Barbier Figaro, gespielt von Florian Tavic, zeigt sich als eine extrem selbstbewusste Figur, die stets für alles eine Lösung parat hat – besonders, wenn sie gut entlohnt wird. Seine berühmte Auftritts-Arieals "Factotum della cittá" wird das Publikum neben weiteren musikalischen Höhepunkten begeistern.
Graf Almavia, verkleidet als Student Lindoro, nimmt Figaros Dienste gern in Anspruch. Er hat sich in die schöne und kluge Rosina beim ersten Anblick verliebt und plant, sie aus den Fängen ihres Vormunds Bartolo zu befreien, der selbst Heiratsabsichten hegt, um an Rosinas Mitgift zu gelangen.
Sowohl Almaviva und Figaro als auch das Freundinnen paar Berta und Rosina schmieden Pläne und setzen alles Mögliche und auch Unmögliche in Gang, um Rosina aus patriarchalen Zwängen zubefreien.
Alles in allem verspricht der Abend beste und kluge Unterhaltung.
Weitere Vorstellungen gibt es am 7. und 20. Februar, 1. und 20. März sowie am 11. April 2026.
Autor: redDie Aufführung wird in italienischer Sprache mit deutschen Rezitativen und Übertiteln präsentiert, teilte Theatersprecherin Renate Liedtke mit. Die junge Regisseurin Mechthild Harnischmacher bringt mit einer kreativen Konzeption frischen Wind in diese zeitlose Oper. Ihr Ansatz verspricht nicht nur beste Unterhaltung, sondern auch eine moderne Interpretation mit einem Plädoyer der Regisseurin für die Bedeutung der Freundschaft.
Gemeinsam mit Ausstatterin Birte Wallbaum entführt Mechthild Harnischmacher zum einen in eine märchenhaft glitzernde Welt des frühen 19. Jahrhunderts und zum anderen ins Heute und Jetzt. Eine besondere Neuheit ist die innovative Rollenbesetzung: Die Rollen der Rosina und Berta werden von der Mezzosopranistin Rina Hirayama und der Sopranistin Yuval Oren gleichermaßen einstudiert und im Verlauf des Abends mehrfach getauscht.
In dieser Neuinterpretation wird Berta nicht wie in Rossinis Original als eine ältere Haushälterin dargestellt, sondern als junge, coole Frau und enge Freundin Rosinas. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von GMD Gábor Hontvári, der die spritzige und zugleich tiefgründige Musik dieser vielleicht populärsten musikalischen Komödie zusammen mit dem Ensemble und dem Loh-Orchester Sondershausen lebendig werden lässt.
Der Barbier Figaro, gespielt von Florian Tavic, zeigt sich als eine extrem selbstbewusste Figur, die stets für alles eine Lösung parat hat – besonders, wenn sie gut entlohnt wird. Seine berühmte Auftritts-Arieals "Factotum della cittá" wird das Publikum neben weiteren musikalischen Höhepunkten begeistern.
Graf Almavia, verkleidet als Student Lindoro, nimmt Figaros Dienste gern in Anspruch. Er hat sich in die schöne und kluge Rosina beim ersten Anblick verliebt und plant, sie aus den Fängen ihres Vormunds Bartolo zu befreien, der selbst Heiratsabsichten hegt, um an Rosinas Mitgift zu gelangen.
Sowohl Almaviva und Figaro als auch das Freundinnen paar Berta und Rosina schmieden Pläne und setzen alles Mögliche und auch Unmögliche in Gang, um Rosina aus patriarchalen Zwängen zubefreien.
Alles in allem verspricht der Abend beste und kluge Unterhaltung.
Weitere Vorstellungen gibt es am 7. und 20. Februar, 1. und 20. März sowie am 11. April 2026.
