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Gedanken…, oder „Nichts Neues unter der Sonne“

Montag, 02. Februar 2026, 12:07 Uhr
Ich weiß nicht, sehr geehrte „Mitleser“ der NNZ, wie es Ihnen aktuell geht bei der Betrachtung der politischen, wirtschaftlichen, kulturellen Ereignisse in unserer aktuellen sehr bewegten Zeit? Diese Frage stellt Wolfgang Jörgens aus Sophienhof...


Da mag jeder seine eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen haben, oder ziehen. Unzählige Eindrücke und Informationen „stürzen“ auf einen ein. Manchmal stell ich mir die Frage, was soll man denn noch und „Wem“ soll man glauben?

Da lese ich momentan das Buch von
S. Fischer-Fabian „Die ersten Deutschen“ – „Droemer Knauer Verlag – Schoeller & Co, Locarno, 1975“, und komme zu einer gedanklichen Erkenntnis „Es gibt nichts Neues unter der Sonne“.

Es war alles schonmal da! Ich möchte Sie geehrte Mitleser der NNZ anregen über folgenden Auszug aus besagter Lektüre mal nachzudenken. Da steht im 2. Kapitel „Das Gottesurteil – u.a. auf Seite 41 ff. folgendes-: …Gaius Marius, Retter des Vaterlandes-Die Suche der Senatoren nach einem starken Man war schwierig“
Die Handlung spielt 100 Jahre vor Christus!

„Die Bänke des Senats wurden von Leuten gedrückt, die so feige waren wie korrupt. Rom stand im Zeichen der Restauration. Der Adel spürte noch den Alptraum der Gracchusbrüder, die sich an die Spitze der Besitzlosen gesetzt hatten mit ihren sozialen Reformen, und versuchte, durch Tyrannei, Bestechung, Vetternwirtschaft und Erpressung seine Macht neu zu etablieren. Die Bauern verdarben, die Sklaven revoltierten gegen ein immer unerträglicher werdendes Joch, während gleichzeitig eine maßlose Verschwendung unter den Reichen wucherte […] Der Pöpel wurde nach bewährtem Muster mit Brot und Spielen eingelullt. Die Zeit schien aus den Fugen, und viele sahen in den Barbaren die verdiente Strafe des Himmels. …“

„Quo vadis -Deutschland“, wohin entwickelst du dich heute, im „Kleinen“, wie im „Großen“? Ist „man“ bereit aus Fehlern der Vergangenheit die für den Souverän richtigen Schlussfolgerungen und daraus ableitend weitreichende, positive Entscheidungen zu treffen? Oder neigt man dazu, sich krampfhaft an das zu klammern, woran man sosehr hängt, was subjektiv betrachtet nachvollziehbar-, aber für eine nachhaltige Politik kontraproduktiv erscheint.

Die Mehrheit der Menschen in unserem Land wollen Frieden und einen beruhigenden Wohlstand für jede Familie, gemäß solchem Gedankengut die der sozialen Marktwirtschaft ursprünglich seiner Gründungsväter entsprechen.

Philosophisch betrachtet habe ich einen sehr großen gedanklichen „Bogen“ geschlagen. Aber manchmal kann man ja sehr wohl Parallelen erkennen. Ohne dabei den Blick für die aktuellen Ereignisse durch eine „rosarote Brille“ zu betrachten. Ihnen allen ein möglichst gutes 2026…
Wolfgang Jörgens
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Autor: psg

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