Digitale Stadttour durch Leinefeld
Mit dem Handy durch die Stadt
Mittwoch, 04. März 2026, 10:56 Uhr
Der digitale Stadtrundgang durch Leinefelde verlässt den rein virtuellen Raum: Ab sofort können Passantinnen und Passanten die historischen Highlights der Stadt direkt an den jeweiligen Standorten entdecken...
Stadtmitarbeiter Heiko Blum bringt dafür derzeit an insgesamt 36 Stationenim gesamten Stadtgebiet Informations-Tafeln im A4-Format an. (Foto: René Weißbach)
Stadtmitarbeiter Heiko Blum bringt dafür derzeit an insgesamt 36 Stationen im gesamten Stadtgebiet Informations-Tafeln im A4-Format an. Über darauf platzierte QR-Codes lassen sich Hintergrundinformationen, historische Fakten und Bildmaterial unmittelbar mit demSmartphone abrufen. "Wer an einem der markierten Punkte vorbeikommt, gelangt durch einfaches Scannen des Codes direkt auf die entsprechende Unterseite der städtischen Homepage", teilt Stadtsprecher René Weißbach in einer Pressemitteilung mit.
Dort finden sich kurze Beschreibungen sowie zahlreiche historische und aktuelle Fotografien, die die Entwicklung der jeweiligen Sehenswürdigkeit dokumentieren. Hinter dem interaktiven Erlebnis steht eine sorgfältige redaktionelle und technische Planung: Das Fachamt für Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Kultur(ÖTK) der Stadt Leinefelde-Worbis zeichnet sowohl für die inhaltliche Konzeption als auch für diedigitale Umsetzung verantwortlich. Mit viel Liebe zum Detail wurden dort die historischen Quellen aufgearbeitet und die einzelnen Stationen so gestaltet, dass sie auf der Stadt-Homepage intuitiverlebbar sind.
Von industriellen Düften bis zur grünen Oase
Die Inhalte des Rundgangs schlagen eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. So wird beispielsweise die Verwandlung einer ehemaligen Lehmgrube über den Märtensteich hin zueiner beliebten Badeanstalt thematisiert. Auch die industrielle Geschichte der Stadt spielt eine zentrale Rolle: Während die ehemalige Borstenzurichterei am heutigen Kaufland-Standort vor allem durch ihre markanten Gerüche in Erinnerung blieb, war die Umgebung der Firma MAWA einst vom Duft der dort hergestellten Produkte wie Birkavit oder Beline-Fußcreme geprägt.
Ein weiteres Kapitel widmet sich dem Lunapark, der vor rund 100 Jahren in ehrenamtlicher Arbeit von einem verwilderten Schuttberg in eine Parkanlage verwandelt wurde.
Pünktlich zur Landesgartenschau bereit
Der Rundgang führt durch verschiedene Stadtbereiche – vom Ringau und der Leinequelle über denLunapark bis hin zur Gartenstadt und zur Ohne-Aue. Die Installation der neuen Hinweisschildererfolgt schrittweise und soll bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am 23. April an allen Stationenvollständig abgeschlossen sein.
Mit dieser Kombination aus Online-Angebot und Informationen direkt vor Ort wird der Stadtrundgangzu einem modernen, leicht zugänglichen Angebot für Einwohnerinnen und Einwohner ebenso wie fürGäste der Stadt.
Wer die Stadtgeschichte lieber von zu Hause aus erkunden möchte, kann dies auchweiterhin online unterfolgendem Link tun.
Autor: red
Stadtmitarbeiter Heiko Blum bringt dafür derzeit an insgesamt 36 Stationenim gesamten Stadtgebiet Informations-Tafeln im A4-Format an. (Foto: René Weißbach)
Dort finden sich kurze Beschreibungen sowie zahlreiche historische und aktuelle Fotografien, die die Entwicklung der jeweiligen Sehenswürdigkeit dokumentieren. Hinter dem interaktiven Erlebnis steht eine sorgfältige redaktionelle und technische Planung: Das Fachamt für Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Kultur(ÖTK) der Stadt Leinefelde-Worbis zeichnet sowohl für die inhaltliche Konzeption als auch für diedigitale Umsetzung verantwortlich. Mit viel Liebe zum Detail wurden dort die historischen Quellen aufgearbeitet und die einzelnen Stationen so gestaltet, dass sie auf der Stadt-Homepage intuitiverlebbar sind.
Von industriellen Düften bis zur grünen Oase
Die Inhalte des Rundgangs schlagen eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. So wird beispielsweise die Verwandlung einer ehemaligen Lehmgrube über den Märtensteich hin zueiner beliebten Badeanstalt thematisiert. Auch die industrielle Geschichte der Stadt spielt eine zentrale Rolle: Während die ehemalige Borstenzurichterei am heutigen Kaufland-Standort vor allem durch ihre markanten Gerüche in Erinnerung blieb, war die Umgebung der Firma MAWA einst vom Duft der dort hergestellten Produkte wie Birkavit oder Beline-Fußcreme geprägt.
Ein weiteres Kapitel widmet sich dem Lunapark, der vor rund 100 Jahren in ehrenamtlicher Arbeit von einem verwilderten Schuttberg in eine Parkanlage verwandelt wurde.
Pünktlich zur Landesgartenschau bereit
Der Rundgang führt durch verschiedene Stadtbereiche – vom Ringau und der Leinequelle über denLunapark bis hin zur Gartenstadt und zur Ohne-Aue. Die Installation der neuen Hinweisschildererfolgt schrittweise und soll bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am 23. April an allen Stationenvollständig abgeschlossen sein.
Mit dieser Kombination aus Online-Angebot und Informationen direkt vor Ort wird der Stadtrundgangzu einem modernen, leicht zugänglichen Angebot für Einwohnerinnen und Einwohner ebenso wie fürGäste der Stadt.
Wer die Stadtgeschichte lieber von zu Hause aus erkunden möchte, kann dies auchweiterhin online unterfolgendem Link tun.
