Grenzlandmuseum
Zeitzeugengespräch und Vortrag zu Zwangsaussiedlungen
Freitag, 20. März 2026, 16:36 Uhr
Das Grenzlandmuseum Eichsfeld beschäftigt sich in seinen Veranstaltungen in diesem Jahr besonders mit den Entwicklungen, die vor 65 Jahren, im Jahr 1961, an der innerdeutschen Grenze stattgefunden haben...
Der Beginn des Baus der Berliner Mauer steht in Verbindung mit dem Ausbau der Grenzanlagen an der innerdeutschen Grenze durch die DDR, der zweiten großangelegten Zwangsaussiedlungswelle aus dem Sperrgebiet und der Massenflucht aus Böseckendorf.
Den Auftakt für die geplanten vielfältigen Gedenkveranstaltungen macht am kommenden Mittwoch, dem 25. März 2026, um 18 Uhr eine Veranstaltung, die sich den Zwangsaussiedlungen aus Sperrgebiet widmet. Erinnert wird an das staatliche Unrecht und die politische Willkür, die dabei mehr als 12.000 Menschen in der DDR erleiden mussten. Allein im Eichsfeld verloren mehr als 550 Menschen ihre Heimat.
Zu Gast ist die Zeitzeugin Marie-Luise Tröbs, die als 10-jährige mit ihrer Familie am 3. Oktober 1961 aus ihrem Heimatort ausgesiedelt wurde. Marie-Luise Tröbs wird ausgehend von dem Schicksal ihrer Familie über die Erfahrungen und das Leid der Betroffenen berichten. Seit 2008 ist sie im Ehrenamt die Präsidentin des Bundes der Zwangsausgesiedelten e.V. und setzt sich bundesweit für die Rechte der Betroffenen ein.
Das Zeitzeugengespräch wird von zwei Schülern der BBS Duderstadt, Noah Gerlt und Justus Bode, mit Museumsmitarbeiter Patrick Hoffmann geführt.
Die beiden Schüler haben sich Rahmen eines mehrmonatigen Projektes, in enger Zusammenarbeit mit dem Grenzlandmuseum Eichsfeld, mit der Geschichte der Zwangsaussiedlungen beschäftigt und werden vorab in das Thema einführen.
Datum: 25.03. um 18:00 Uhr
Ort: Grenzlandmuseum Eichsfeld (Seminarraum 1. OG)
Duderstädter Straße 7-9
37339 Teistungen
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Autor: redDer Beginn des Baus der Berliner Mauer steht in Verbindung mit dem Ausbau der Grenzanlagen an der innerdeutschen Grenze durch die DDR, der zweiten großangelegten Zwangsaussiedlungswelle aus dem Sperrgebiet und der Massenflucht aus Böseckendorf.
Den Auftakt für die geplanten vielfältigen Gedenkveranstaltungen macht am kommenden Mittwoch, dem 25. März 2026, um 18 Uhr eine Veranstaltung, die sich den Zwangsaussiedlungen aus Sperrgebiet widmet. Erinnert wird an das staatliche Unrecht und die politische Willkür, die dabei mehr als 12.000 Menschen in der DDR erleiden mussten. Allein im Eichsfeld verloren mehr als 550 Menschen ihre Heimat.
Zu Gast ist die Zeitzeugin Marie-Luise Tröbs, die als 10-jährige mit ihrer Familie am 3. Oktober 1961 aus ihrem Heimatort ausgesiedelt wurde. Marie-Luise Tröbs wird ausgehend von dem Schicksal ihrer Familie über die Erfahrungen und das Leid der Betroffenen berichten. Seit 2008 ist sie im Ehrenamt die Präsidentin des Bundes der Zwangsausgesiedelten e.V. und setzt sich bundesweit für die Rechte der Betroffenen ein.
Das Zeitzeugengespräch wird von zwei Schülern der BBS Duderstadt, Noah Gerlt und Justus Bode, mit Museumsmitarbeiter Patrick Hoffmann geführt.
Die beiden Schüler haben sich Rahmen eines mehrmonatigen Projektes, in enger Zusammenarbeit mit dem Grenzlandmuseum Eichsfeld, mit der Geschichte der Zwangsaussiedlungen beschäftigt und werden vorab in das Thema einführen.
Datum: 25.03. um 18:00 Uhr
Ort: Grenzlandmuseum Eichsfeld (Seminarraum 1. OG)
Duderstädter Straße 7-9
37339 Teistungen
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
