Ein Blick in die Statistik
Zahlen zum Familientag
Freitag, 15. Mai 2026, 07:00 Uhr
Nach vorläufigen Ergebnissen des Mikrozensus gab es 2025 in Thüringen 203.000 Familien* mit minderjährigen Kindern und damit 4.000 Familien bzw. 1,9 Prozent mehr als 10 Jahre zuvor. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Tages der Familie am 15. Mai mitteilt, lebten in diesen Familien 320.000 Kinder unter 18 Jahren…
Das waren 16.000 bzw. 5,1 Prozent mehr minderjährige Kinder als 2015. Seit Beginn der Mikrozensuserhebung 1991 nahm die Zahl der Familien in den ersten 2 Jahrzehnten kontinuierlich ab, bis sie sich ab 2011 wieder erhöhte und seitdem leicht schwankt – allerdings auf einem annähernd gleichen Niveau.
2025 waren mehr als die Hälfte dieser Familien Ehepaare mit Kindern (52,6 Prozent), 25,2 Prozent waren Alleinerziehende und 22,2 Prozent waren Lebensgemeinschaften mit Kindern. Vor 20 Jahren lag der Anteil der Ehepaare unter den Familien noch bei etwas unter zwei Drittel (63,0 Prozent). Die Anzahl und der Anteil der 1-Kind-Familien sind in den vergangenen 10 Jahren deutlich zurückgegangen, dennoch ist es weiterhin die häufigste Familienform.
2025 lebten weniger als die Hälfte der Familien (45,6 Prozent) mit nur 1 minderjährigen Kind im Haushalt, 2015 waren es noch 52,8 Prozent. 41,1 Prozent der Familien lebten 2025 mit 2 Kindern zusammen und 13,3 Prozent mit 3 und mehr Kindern. Die 1-Kind-Familie gab es 2025 am häufigsten bei Lebensgemeinschaften (54,2 Prozent) und bei Alleinerziehenden (53,5 Prozent). Bei Ehepaaren dominierten hingegen 2 Kinder in der Familie (45,6 Prozent).
*Die Familie im statistischen Sinn umfasst im Mikrozensus alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, das heißt Ehepaare, Lebensgemeinschaften sowie Alleinerziehende mit Kindern im Haushalt. Eine Altersbegrenzung für die Zählung als Kind besteht prinzipiell nicht. Kinder, die noch gemeinsam mit den Eltern in einem Haushalt leben, dort aber bereits eigene Kinder versorgen, sowie Kinder, die mit einer Partnerin oder einem Partner in einer Lebensgemeinschaft leben, werden im Mikrozensus nicht der Herkunftsfamilie zugerechnet, sondern zählen statistisch als eigene Familie bzw. Lebensform
Autor: redDas waren 16.000 bzw. 5,1 Prozent mehr minderjährige Kinder als 2015. Seit Beginn der Mikrozensuserhebung 1991 nahm die Zahl der Familien in den ersten 2 Jahrzehnten kontinuierlich ab, bis sie sich ab 2011 wieder erhöhte und seitdem leicht schwankt – allerdings auf einem annähernd gleichen Niveau.
2025 waren mehr als die Hälfte dieser Familien Ehepaare mit Kindern (52,6 Prozent), 25,2 Prozent waren Alleinerziehende und 22,2 Prozent waren Lebensgemeinschaften mit Kindern. Vor 20 Jahren lag der Anteil der Ehepaare unter den Familien noch bei etwas unter zwei Drittel (63,0 Prozent). Die Anzahl und der Anteil der 1-Kind-Familien sind in den vergangenen 10 Jahren deutlich zurückgegangen, dennoch ist es weiterhin die häufigste Familienform.
2025 lebten weniger als die Hälfte der Familien (45,6 Prozent) mit nur 1 minderjährigen Kind im Haushalt, 2015 waren es noch 52,8 Prozent. 41,1 Prozent der Familien lebten 2025 mit 2 Kindern zusammen und 13,3 Prozent mit 3 und mehr Kindern. Die 1-Kind-Familie gab es 2025 am häufigsten bei Lebensgemeinschaften (54,2 Prozent) und bei Alleinerziehenden (53,5 Prozent). Bei Ehepaaren dominierten hingegen 2 Kinder in der Familie (45,6 Prozent).
*Die Familie im statistischen Sinn umfasst im Mikrozensus alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, das heißt Ehepaare, Lebensgemeinschaften sowie Alleinerziehende mit Kindern im Haushalt. Eine Altersbegrenzung für die Zählung als Kind besteht prinzipiell nicht. Kinder, die noch gemeinsam mit den Eltern in einem Haushalt leben, dort aber bereits eigene Kinder versorgen, sowie Kinder, die mit einer Partnerin oder einem Partner in einer Lebensgemeinschaft leben, werden im Mikrozensus nicht der Herkunftsfamilie zugerechnet, sondern zählen statistisch als eigene Familie bzw. Lebensform
