Ein Blick in die Statistik
Thüringer Industrie schwächelt
Freitag, 22. Mai 2026, 10:43 Uhr
Die Thüringer Industrie ist schwach ins Jahr 2026 gestartet. Zwar stiegen die Umsätze der Betriebe im März gegenüber dem Februar deutlich an, im gesamten ersten Quartal lagen die Erlöse aber weiterhin unter dem Vorjahresniveau. Besonders stark betroffen war der Landkreis Eichsfeld, während der Unstrut-Hainich-Kreis zu den wenigen Regionen mit Wachstum gehörte...
Umsätze der Thüringer Industrie, Rangfolge der Kreise im Zeitraum Januar bis März 2026. (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt)
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, erzielten die meldepflichtigen Betriebe des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes im Freistaat im März einen Gesamtumsatz von 3,4 Milliarden Euro. Das waren 16,8 Prozent mehr als im Februar, allerdings 0,7 Prozent weniger als im März 2025. Im gesamten ersten Quartal sank der Umsatz landesweit um 5,7 Prozent.
Regional entwickelte sich die Industrie sehr unterschiedlich. Der Landkreis Eichsfeld verzeichnete mit einem Minus von 11 Prozent einen der stärksten Rückgänge in Thüringen. Dort setzten die Industriebetriebe von Januar bis März rund 449,3 Millionen Euro um.
Auch im Landkreis Nordhausen blieb die Entwicklung negativ. Die Unternehmen kamen im ersten Quartal auf einen Umsatz von 251,9 Millionen Euro – ein Rückgang um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Im Kyffhäuserkreis fiel das Minus mit 4,9 Prozent etwas geringer aus. Die Industriebetriebe erzielten dort einen Quartalsumsatz von 314,3 Millionen Euro.
Positiv entwickelte sich dagegen der Unstrut-Hainich-Kreis. Hier stieg der Umsatz im ersten Quartal um 6,8 Prozent auf 237,6 Millionen Euro. Damit gehörte der Landkreis zu den wenigen Regionen in Thüringen mit einem deutlichen Wachstum.
Spitzenreiter im Freistaat blieb erneut der Ilm-Kreis mit einem Quartalsumsatz von rund 1,15 Milliarden Euro – trotz eines kräftigen Rückgangs von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Grundlage der Statistik sind Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe. Insgesamt waren in Thüringen im März 134.635 Menschen in den 741 meldepflichtigen Industriebetrieben beschäftigt.
Autor: red
Umsätze der Thüringer Industrie, Rangfolge der Kreise im Zeitraum Januar bis März 2026. (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt)
Regional entwickelte sich die Industrie sehr unterschiedlich. Der Landkreis Eichsfeld verzeichnete mit einem Minus von 11 Prozent einen der stärksten Rückgänge in Thüringen. Dort setzten die Industriebetriebe von Januar bis März rund 449,3 Millionen Euro um.
Auch im Landkreis Nordhausen blieb die Entwicklung negativ. Die Unternehmen kamen im ersten Quartal auf einen Umsatz von 251,9 Millionen Euro – ein Rückgang um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Im Kyffhäuserkreis fiel das Minus mit 4,9 Prozent etwas geringer aus. Die Industriebetriebe erzielten dort einen Quartalsumsatz von 314,3 Millionen Euro.
Positiv entwickelte sich dagegen der Unstrut-Hainich-Kreis. Hier stieg der Umsatz im ersten Quartal um 6,8 Prozent auf 237,6 Millionen Euro. Damit gehörte der Landkreis zu den wenigen Regionen in Thüringen mit einem deutlichen Wachstum.
Spitzenreiter im Freistaat blieb erneut der Ilm-Kreis mit einem Quartalsumsatz von rund 1,15 Milliarden Euro – trotz eines kräftigen Rückgangs von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Grundlage der Statistik sind Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe. Insgesamt waren in Thüringen im März 134.635 Menschen in den 741 meldepflichtigen Industriebetrieben beschäftigt.
