Straßengeflüster zum zweiten
Freitag, 10. Dezember 2010, 17:35 Uhr
Ab Morgen ist im Nordhäuser Buchhandel ein empfehlenswertes Buch zu haben, das sich mit einem Teil der Nordhäuser Geschichte beschäftigt, der bisher nur sehr wenig beleuchtet wurde. Der Autor Rainer Hellberg widmet sich seit vier Jahren dem Thema Straßen. Nun legt er den 2. Band vor.
Straßen haben ihre eigene faszinierende Geschichte, beginnend mit der Entstehung und der weiteren Entwicklung, über die sich unter den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen änderten Namensgebung bis hin zu den Menschen, die in ihr leben und bzw. arbeiten. Dieser Thematik arbeitet der Hobbyforscher und Buchautor Rainer Hellberg seit mehreren Jahren intensiv auf. Das Interesse in der Öffentlichkeit war so groß, dass er sich entschloss, darüber in Buchform zu berichten. Und so erschien vor exakt einem Jahr der erste Band Straßen in Nordhausen im Wandel der Zeit.
Nach dem Willen des Autors sollten es eigentlich nur zwei oder maximal drei Bände werden, in denen die wichtigsten Straßen der Stadt beschrieben werden. Doch welche Straße ist wichtig, welche unwichtig – eine Frage auf die er keine erschöpfende Antwort fand und damit auch keine Auswahl treffen konnte. Das Thema Straßen scheint deshalb zu seinem Lebenswerk zu werden. Inzwischen plant der Hobbyforscher etwa fünf Bände ein, in denen ca. 250 Straßen beschrieben werden sollen.
Nun präsentiert er den 2. Band von Straßen in Nordhausen im Wandel der Zeit, der zwar wiederum die Geschichte von etwa 50 Straßen beinhaltet, aber 100 Seiten mehr umfasst als der 1. Band.
Hauptaugenmerk legte der Autor diesmal auf das kommunale Gemeinwesen, wie beispielsweise das Hallenbad, das Elektrizitätswerk und die Straßenbahn sowie das Landratsamt - alles in der Grimmelallee ansässig, das Theater und die Promenade in der Käthe-Kollwitz-Straße. Und natürlich kamen auch diesmal wieder die Wirtschafts- und Gewerbeansiedlungen nicht zu kurz. So sind im Buch allein der nur wenige Meter langen Straße Johannistreppe über 15 Seiten gewidmet, dort befand sich mit der Fa. Oscar Kropff die Wiege des Nordhäuser Maschinenbaus. Detaillierte Firmengeschichten vom Schachtbau in der Grimmelallee, Johannistreppe und Hesseröder Straße, von mehreren Brennereien und der Kautabakfabrik Grimm & Triepel in der Grimmelallee, der Produktionsgenossenschaften Laden- und Innenausbau und Gute Fahrt in der Zorgestraße. Zahlreiche Gaststätten, bauliche Veränderungen und die soziale Struktur der Anwohner komplettieren die Geschichte der Straßen. Die Quellenangaben am Schluss eines jeden Textes lassen die immensen und langwierigen Recherchen erahnen. Zeitzeugenberichte vieler Nordhäuser schlossen viele Lücken der DDR-Zeit, über die es kaum aussagefähige Unterlagen gibt.
Mit Hilfe zahlreicher Nordhäuser, die den Autor auf vielfältigster Weise unterstützt haben, ist ein lebendiges Zeitdokument von hohem Wert entstanden, das sicherlich genau so starkes Interesse bei den Nordhäusern in der gesamten Republik finden wird wie bereits der erste Band.
Über das normale Maß brachte sich auch der Verleger Dirk Schröter bei der Entstehung des Buches ein, der die eine oder andere fotografische Lücke schloss und auch sonst mit Umsicht und guter Organisation dafür sorgte, dass ich mich voll aufs Schreiben konzentrieren konnte, so Autor Rainer Hellberg.
Eine empfehlenswerte Publikation, die sicher auch eine Bereichung des weihnachtlichen Gabentisches darstellen wird. Das Buch Straßen in Nordhausen im Wandel der Zeit Band 2, 978-3-9812078-3-5, das wiederum in sehr guter Qualität vom le petit-Verlag Dirk Schröter in Nordhausen gestaltet wurde, ist ab sofort im gut sortierten örtlichen Buchhandel zum Preis von 23,50 Euro erhältlich.
Autor: rhStraßen haben ihre eigene faszinierende Geschichte, beginnend mit der Entstehung und der weiteren Entwicklung, über die sich unter den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen änderten Namensgebung bis hin zu den Menschen, die in ihr leben und bzw. arbeiten. Dieser Thematik arbeitet der Hobbyforscher und Buchautor Rainer Hellberg seit mehreren Jahren intensiv auf. Das Interesse in der Öffentlichkeit war so groß, dass er sich entschloss, darüber in Buchform zu berichten. Und so erschien vor exakt einem Jahr der erste Band Straßen in Nordhausen im Wandel der Zeit.
Nach dem Willen des Autors sollten es eigentlich nur zwei oder maximal drei Bände werden, in denen die wichtigsten Straßen der Stadt beschrieben werden. Doch welche Straße ist wichtig, welche unwichtig – eine Frage auf die er keine erschöpfende Antwort fand und damit auch keine Auswahl treffen konnte. Das Thema Straßen scheint deshalb zu seinem Lebenswerk zu werden. Inzwischen plant der Hobbyforscher etwa fünf Bände ein, in denen ca. 250 Straßen beschrieben werden sollen.
Nun präsentiert er den 2. Band von Straßen in Nordhausen im Wandel der Zeit, der zwar wiederum die Geschichte von etwa 50 Straßen beinhaltet, aber 100 Seiten mehr umfasst als der 1. Band.
Hauptaugenmerk legte der Autor diesmal auf das kommunale Gemeinwesen, wie beispielsweise das Hallenbad, das Elektrizitätswerk und die Straßenbahn sowie das Landratsamt - alles in der Grimmelallee ansässig, das Theater und die Promenade in der Käthe-Kollwitz-Straße. Und natürlich kamen auch diesmal wieder die Wirtschafts- und Gewerbeansiedlungen nicht zu kurz. So sind im Buch allein der nur wenige Meter langen Straße Johannistreppe über 15 Seiten gewidmet, dort befand sich mit der Fa. Oscar Kropff die Wiege des Nordhäuser Maschinenbaus. Detaillierte Firmengeschichten vom Schachtbau in der Grimmelallee, Johannistreppe und Hesseröder Straße, von mehreren Brennereien und der Kautabakfabrik Grimm & Triepel in der Grimmelallee, der Produktionsgenossenschaften Laden- und Innenausbau und Gute Fahrt in der Zorgestraße. Zahlreiche Gaststätten, bauliche Veränderungen und die soziale Struktur der Anwohner komplettieren die Geschichte der Straßen. Die Quellenangaben am Schluss eines jeden Textes lassen die immensen und langwierigen Recherchen erahnen. Zeitzeugenberichte vieler Nordhäuser schlossen viele Lücken der DDR-Zeit, über die es kaum aussagefähige Unterlagen gibt.
Mit Hilfe zahlreicher Nordhäuser, die den Autor auf vielfältigster Weise unterstützt haben, ist ein lebendiges Zeitdokument von hohem Wert entstanden, das sicherlich genau so starkes Interesse bei den Nordhäusern in der gesamten Republik finden wird wie bereits der erste Band.
Über das normale Maß brachte sich auch der Verleger Dirk Schröter bei der Entstehung des Buches ein, der die eine oder andere fotografische Lücke schloss und auch sonst mit Umsicht und guter Organisation dafür sorgte, dass ich mich voll aufs Schreiben konzentrieren konnte, so Autor Rainer Hellberg.
Eine empfehlenswerte Publikation, die sicher auch eine Bereichung des weihnachtlichen Gabentisches darstellen wird. Das Buch Straßen in Nordhausen im Wandel der Zeit Band 2, 978-3-9812078-3-5, das wiederum in sehr guter Qualität vom le petit-Verlag Dirk Schröter in Nordhausen gestaltet wurde, ist ab sofort im gut sortierten örtlichen Buchhandel zum Preis von 23,50 Euro erhältlich.

