Bei schönstem "Kaiserwetter" wie man so schön sagt, strahlender Sonnenschein über Bad Frankenhausen, fand heute in der Kyffhäuserkaserne Bad Frankenhausens das feierliche Gelöbnis von rund 200 Rekruten statt...
Gelöbnis in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit dem Einmarsch der Rekruten und dem Einmarsch der Truppenfahne begann das feierliche Gelöbnis. Im Gegensatz zum letzten Gelöbnis, am Kyffhäuserdenkmal, fand das heutige Gelöbnis an üblichen Ort in der Kaserne statt. Vor dem Gelöbnis hatten Verwandte und Freunde der Rekruten die Möglichkeit die Unterkünfte der Rekruten zu besichtigen und sich von dem Essen in der Kantine zu überzeugen.
Gelöbnis in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die angtretenen Einheiten wurden Oberst Hermann Meyer, dem Landrat des Kyffhäuserkreises Peter Hengstermann (CDU) Oberstleutnant Christian Friedl abgeschritten. Die rund 200 Rekruten verteilten sich u.a. auf die Rekruten der Rekrutenkompanie des 6./BeobPzArtBtl. 131 Bad Frankenhausen und der Rekrutenkompanie des Panzerpionierbtl.. 701 Gera.
Landrat Peter Hengstermann betonte in seinen Grußworten, das der globale Einsatz der Friedenssicherung und auch der Entwicklungshilfe dient. Die Bundeswehr ist in Bad Frankenhausen und der umliegenden Region als verlässlicher Partner anerkannt. Die Soldatinnen und Soldaten wurden hier durch die örtliche Bevölkerung stets als Staatsbürger in Uniform integriert, betonte der Landrat.
Mit Genugtuung stellte Hengstermann nochmals heraus, dass beide Bundeswehrstandorte von Sondershausen erhalten werden konnten. Die Bundeswehr ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region.
Gelöbnis in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Rekruten gelobten vor ihren Angehörigen und Freunden, vor ihren Vorgesetzten und Kameraden "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen".
Gelöbnis in Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach dem Gelöbnis wurde per Handschlag die Verpflichtung durch die Politiker gefestigt, wie hier im Bild Landrat Hengstermann. Anschließend trafen sich Rekruten mit ihren Angehörigen und Freunden. Im Anschluss an das Gelöbnis gab es für geladene Gäste noch einen militärpolitischen Vortrag.
Die Verbundenheit mit der Region zeigte sich auch darin, dass Landes- und Kommunalpolitiker am Gelöbnis teilnahmen, so die Landtagsmitglieder Gudrun Holbe und Manfred Scherer (beide CDU), und die Bürgermeister von Bad Frankenhausen, Matthias Strejc (SPD) und Heldrungen, Norbert Enke (CDU). Auch Kandidaten für die Landrats- bzw. Bürgermeisterwahlen waren unter den Gästen.
Musikalisch begleitet wurde das feierliche Gelöbnis vom Musikkorps III aus Erfurt.
...mir hat meine Armeezeit nicht geschadet. Ich pflege heute (Jahrzehnte später) immernoch Kontakte zu ehemaligen Kameraden. Ich bedauere die Abschaffung der Wehrpflicht und sehe mit Sorge die heranwachsenden kleinen Könige...
Auslands- oder Kampfeinsätze für Rekruten ? Ich glaube nicht, dass freiwillige Wehrdienstleistende nach Afghanistan geschickt werden...weiß das hier jemand ?
Mit gewalt werden da keine Soldaten hingeschickt. Man kann ja in so einem Fall den Dienst einfach quittieren. Wer nah Afghanistan geht macht das schon freiwillig. Nur das macht es nicht besser. Ein toter Freiwilliger ist genauso tot wie ein toter Gezwungener.
und Menschen sterben.
Mit der Waffe in der Hand, für sein Vaterland zu sterben, ist noch nicht einmal der schlechteste Tod.
Nur habe ich im Moment Probleme damit, was sich im Inland so alles abspielt.
Das geht von A wie angeschi...bis W wie Wahlkampf und Z wie Zukunft.
Ein bisschen mehr Nationalstolz stände einigen Politikern nicht schlecht, wenn sie uns im Ausland präsentieren.
Dass nun in Griechenland vor lauter Dankbarkeit für das Rettungspaket, alte Sachen herausgewühlt werden, zeugt vom griechischen Bild von Germany.