Mo, 15:06 Uhr
08.10.2012
Polizeibericht am Montag
Im Eichsfeldkreis ereigneten sich von Januar bis Ende September 2012 ca. 320 Wildunfälle, das sind derzeit rund zehn Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres....
Deshalb hat die Polizei für alle ein paar Tipps:
Denn Wildunfälle treten vermehrt nach der Erntezeit auf, wenn die Tiere keinen Schutz mehr in bewachsenen Flächen (wie z.B. Feldern) finden. So wechseln sie in noch geschützte Bereiche über. Diese Wege führen nicht selten über öffentliche Verkehrswege.
Aber auch die Brunstzeit macht die Tiere unberechenbar in der Wahl ihrer Querungsmöglichkeiten. So ist damit zu rechnen, dass sie nicht nur in Wald und ehemaligen Feldbereichen dortige Straßen queren, auch unmittelbar vor Ortschaften ist mit Wildwechsel zu rechnen.
Schwerpunkte von Unfällen mit Wild im Eichsfeld-Kreis finden wir in den Breichen:
Wer Wild erkennt sollte sein Scheinwerferlicht sofort abblenden und die Geschwindigkeit verringern.
Nicht immer ist ein gefahrloses Ausweichen bei kleineren Tierarten problemlos. Es kann unter Umständen erheblichen Personen- und Sachschaden nach sich ziehen. Das Abblenden des Scheinwerferlichtes bei Dunkelheit/Dämmerung dient der weiteren Fortbewegung des Tieres. Blendet der Verkehrsteilnehmer nicht ab, fokussiert das Tier das Licht und hält inne. (Es bewegt sich in der Regel nicht.)
Auch sollten Verkehrsteilnehmer dem Gefahrenzeichen Wildwechsel, in diesem Fall dem VZ 142 und ggf. möglichen Zusatzzeichen mehr Aufmerksamkeit schenken. Berücksichtigt man dies in seiner Fahrweise, so kann man Wildunfälle zwar nicht immer unterbinden, aber zumindest in ihrem Schadensausmaß stark verringern.
Unfälle: Ein 24jähriger Honda-Fahrer sowie ein 54jähriger Passat-Fahrer fuhren am 8.10., 05:15 Uhr, auf der Landstraße von Kleinbodungen in Richtung Großbodungen. An einer Einmündung (Abzweig Steinrode) musste der Honda-Fahrer verkehrsbedingt anhalten, um einem von rechts kommenden Fahrzeug die Vorfahrt zu gewähren. Vermutlich aus Unachtsamkeit fuhr der Passat-Fahrer auf den Honda Civic auf. Der junge Mann wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in das Südharz-Krankenhaus Nordhausen gebracht. Sachschaden: ca. 5.500 Euro
Am 7. Oktober, 14:45 Uhr, fuhr der 18jährige Fahrer eines VW Golf auf der Verbindungsstraße von Hundeshagen in Richtung Teistungen. An der Einmündung nach Ferna durchfuhr er eine Linkskurve mit unangepasster Geschwindigkeit und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. An der Unfallstelle befindet sich eine alte Verladerampe. Von dieser kippt der Pkw seitlich herunter und blieb auf dem Dach liegen. Im Fahrzeug befanden sich noch zwei Brüder des Fahrer (8 und 6 Jahre). Verletzt wurde zum Glück niemand, jedoch entstand am Golf Totalschaden – ca. 3.000 Euro.
Hinweise gesucht:
Unbekannte haben in der Nacht vom 6. zum 7. Oktober in Worbis, Parkplatz Elisabethstraße, bei einem VW Polo beide Türen auf der linken Fahrzeugseite zerkratzt. Schaden: ca. 200 Euro
Autor: enDeshalb hat die Polizei für alle ein paar Tipps:
Denn Wildunfälle treten vermehrt nach der Erntezeit auf, wenn die Tiere keinen Schutz mehr in bewachsenen Flächen (wie z.B. Feldern) finden. So wechseln sie in noch geschützte Bereiche über. Diese Wege führen nicht selten über öffentliche Verkehrswege.
Aber auch die Brunstzeit macht die Tiere unberechenbar in der Wahl ihrer Querungsmöglichkeiten. So ist damit zu rechnen, dass sie nicht nur in Wald und ehemaligen Feldbereichen dortige Straßen queren, auch unmittelbar vor Ortschaften ist mit Wildwechsel zu rechnen.
Schwerpunkte von Unfällen mit Wild im Eichsfeld-Kreis finden wir in den Breichen:
- - L 3080 Heiligenstadt (Alte Burg) – Arenshausen mit ca. 30 Wildunfällen ist Spitzenreiter im Kreisgebiet
- - Teistungen – Worbis B 247
- - Geisleden – Dingelstädt
- - Kallmerode – Helmsdorf B 247
Wer Wild erkennt sollte sein Scheinwerferlicht sofort abblenden und die Geschwindigkeit verringern.
Nicht immer ist ein gefahrloses Ausweichen bei kleineren Tierarten problemlos. Es kann unter Umständen erheblichen Personen- und Sachschaden nach sich ziehen. Das Abblenden des Scheinwerferlichtes bei Dunkelheit/Dämmerung dient der weiteren Fortbewegung des Tieres. Blendet der Verkehrsteilnehmer nicht ab, fokussiert das Tier das Licht und hält inne. (Es bewegt sich in der Regel nicht.)
Auch sollten Verkehrsteilnehmer dem Gefahrenzeichen Wildwechsel, in diesem Fall dem VZ 142 und ggf. möglichen Zusatzzeichen mehr Aufmerksamkeit schenken. Berücksichtigt man dies in seiner Fahrweise, so kann man Wildunfälle zwar nicht immer unterbinden, aber zumindest in ihrem Schadensausmaß stark verringern.
Unfälle: Ein 24jähriger Honda-Fahrer sowie ein 54jähriger Passat-Fahrer fuhren am 8.10., 05:15 Uhr, auf der Landstraße von Kleinbodungen in Richtung Großbodungen. An einer Einmündung (Abzweig Steinrode) musste der Honda-Fahrer verkehrsbedingt anhalten, um einem von rechts kommenden Fahrzeug die Vorfahrt zu gewähren. Vermutlich aus Unachtsamkeit fuhr der Passat-Fahrer auf den Honda Civic auf. Der junge Mann wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in das Südharz-Krankenhaus Nordhausen gebracht. Sachschaden: ca. 5.500 Euro
Am 7. Oktober, 14:45 Uhr, fuhr der 18jährige Fahrer eines VW Golf auf der Verbindungsstraße von Hundeshagen in Richtung Teistungen. An der Einmündung nach Ferna durchfuhr er eine Linkskurve mit unangepasster Geschwindigkeit und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. An der Unfallstelle befindet sich eine alte Verladerampe. Von dieser kippt der Pkw seitlich herunter und blieb auf dem Dach liegen. Im Fahrzeug befanden sich noch zwei Brüder des Fahrer (8 und 6 Jahre). Verletzt wurde zum Glück niemand, jedoch entstand am Golf Totalschaden – ca. 3.000 Euro.
Hinweise gesucht:
Unbekannte haben in der Nacht vom 6. zum 7. Oktober in Worbis, Parkplatz Elisabethstraße, bei einem VW Polo beide Türen auf der linken Fahrzeugseite zerkratzt. Schaden: ca. 200 Euro