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Di, 18:08 Uhr
16.10.2012

Für flexible Förderpraxen

„Der demografische Wandel ist kein umkehrbarer, aber dennoch ein gestaltbarer Prozess“, erklärte die Staatssekretärin im Landesentwicklungsministerium, Inge Klaan, heute zur Eröffnung des Demografiekongresses der Adenauer-Stiftung in Heiligenstadt...


Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre sei deutlich geworden, dass es zahlreiche innovative Ideen gebe, aber keine Patentrezepte, die zu jeder Situation in jeder Region passen.

„Grundlage einer Demografiepolitik mit Augenmaß ist die offene und strukturierte Analyse der heutigen und künftigen Gegebenheiten. Thüringen wird weder aussterben noch untergehen. Veränderungen der Zahl und Zusammensetzung der Bevölkerung gab es zu allen Zeiten. Seit der deutschen Einheit haben sich manche Entwicklungen verschärft, die sich nun wieder abmildern oder sogar umkehren“, so Klaan weiter.

Seit 2009 verzeichnet Thüringen Wanderungsgewinne aus dem Ausland. Die Wanderungsbilanz des vergangenen Jahres war mit minus 4.209 Personen die beste seit 1999. Insbesondere die mittleren und größeren Städte verzeichnen stabile Bevölkerungszahlen. (Im Eichsfeld wurden in 2011 insgesamt 1909 Zuzüge registriert. Aber 2462 Personen sind im gleichen Zeitraum weggezogen.-Die Redaktion).

„Thüringen profitiert von einer vorausschauenden Politik seit 1990. Der Freistaat rückt mit seiner zentralen Lage, dem ICE-Knoten Erfurt, gut ausgebauten Autobahnen und als konsequent geförderter Infrastrukturstandort zunehmend in den Fokus der Menschen.

Unser Ziel ist, Demografiepolitik so auszugestalten, dass das Land attraktiv für Zu- und Rückwanderer bleibt“, so Klaan. Dazu gehöre auch, bestehende Förderpraxen zu flexibilisieren und an den Bedarf der demografischen Entwicklung auszurichten.

„Allerdings wäre es nicht der richtige Weg, blind gegen die Bevölkerungsentwicklung anzusubventionieren. Gelder, die wir heute ohne strukturwirksame Effekte ausgeben, fehlen uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten“, so die Staatssekretärin.
Autor: en

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