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Mi, 13:09 Uhr
17.10.2012

Faulturm jetzt mit Rührwerk

In gerade einmal 4,5 Tagen wurde im Mai 2012 der Faulturm, der künftig energetisch optimierten Kläranlage Leinetal, von den Eichsfeldwerken errichtet. Doch ein sehr wichtiges Teil hat ihm gefehlt...

Rührwerk für Faulturm (Foto: Eichsfeldwerke) Rührwerk für Faulturm (Foto: Eichsfeldwerke) Das Rührwerk. Gestern wurde es nun installiert. Aus mehreren Einzelstücken wurde das Mischgerät erst vor Ort zusammengesetzt. Anschließend manövrierte ein Kran den kompletten Rührer sicher durch eine schmale obere Öffnung des 16 Meter hohen Turms. Mit 12 Umdrehungen in der Minute wird der riesige Quirl den Faulschlamm permanent durchmischen. Nur so finden die schlammzersetzenden Bakterien auf den 2.560 Kubikmetern im Turminneren bestmögliche Bedingungen für die Biogas-Produktion vor.

Ein Rührwerk aus 1,2 Tonnen Stahl wurden langsam von oben in den Faulturm eingesetzt.

Das Großprojekt des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ), mit einem Gesamtumfang von circa 7 Millionen Euro, ist eine fundamentale Investition in die infrastrukturelle Entwicklung und Zukunft der Region. Bereits seit dem Sommer 2011 laufen die Arbeiten im Leinetal auf Hochtouren. Bis zum geplanten Abschluss der Maßnahme, im Frühjahr 2013, werden unter anderem noch drei Kompostfilter, ein neues Vorklärbecken, ein neues Anaerobbecken sowie eine geschlossene Faulanlage fertiggestellt.

Als Nachbar des Faulturms wird ein kugelförmiger Gasspeicher gebaut. Darin werden die entstehenden Faulgase zwischengespeichert, bevor in einem Blockheizkraftwerk die energetische Umwandlung mittels Kraft-Wärme-Kopplung erfolgt. Der aus dem Gas erzeugte Strom und die anfallende Wärme sollen perspektivisch mindestens die Hälfte des Energiebedarfs der Kläranlage decken.

Aktuelle Bilder zum Bauverlauf der energieeffizienten Erweiterung der Kläranlage sind auch unter www.eichsfeldwerke.de/wasser zu sehen.

Autor: en

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