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Mi, 13:29 Uhr
14.11.2012

Spürhund soll Waffen in Afrika aufspüren

Zusammen mit der Hunde-Akademie Perdita Lübbe hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. die Aktion "Rettet das Nashorn!" ins Leben gerufen. Wichtigstes Ziel ist dabei die Ausbildung eines Spürhundes, der die Arbeit der Anti-Wilderer-Einheit in Südafrika unterstützen soll...

"Wir werden den Hund speziell darauf trainieren, das Horn von Nashörnern und Waffen zu finden. Da Wilderer immer wieder in ihre Waffenverstecke zurückkehren, können sie auf diese Art gefasst werden", erklärt Perdita Lübbe, die den Hund kostenlos ausbildet.

Dass eine Aktion wie "Rettet das Nashorn!" dringend notwendig ist, zeigen die aktuellen Zahlen des südafrikanischen Umweltministeriums. So wurden bis zum 30. Oktober 2012 in den südafrikanischen Nationalparks insgesamt 488 Nashörner illegal getötet, davon allein 296 im Greater-Kruger-Nationalpark.

2011 lag der Abschuss bei 448 Tieren, 2010 waren es noch 333. In Südafrika leben etwa 90 Prozent aller Nashörner Afrikas. "Das Wildern hat vor allem wegen der steigenden Nachfrage aus Asien zugenommen", sagt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. "Nashornpräparate gelten dort als Aphrodisiakum." Für ein Kilogramm Nashorn-Horn werden bis zu 40.000 Euro bezahlt, so der Tierschützer.

Zur Finanzierung der kostspieligen Rettung starteten TASSO und Perdita Lübbe diverse Charity-Aktionen, beispielsweise Abendveranstaltungen mit dem Wolfsexperten Günther Bloch und dem Mentalisten Andy Häussler. Außerdem wurde soeben eine Verkaufsaktion bei Ebay ins Leben gerufen, bei der unter dem Suchbegriff "Nashorn Hund" Nashorn-Zeichnungen und -Objekte ersteigert werden können, beispielsweise von Christian Clemens und Timo Horn, Fußballer beim 1. FC Köln, sowie vielen bekannten Hundetrainern. Der Reinerlös geht ebenfalls der Aktion zu. Schirmherrin des Projekts ist Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen, Verhaltenswissenschaftlerin mit dem Forschungsschwerpunkt "Verhalten von Tieren aus der Familie der Hunde".

Perdita Lübbe und ich freuen uns auf eine rege Teilnahme an unserer Rettungsaktion, denn Tierschutz kennt keine Grenzen, so Philip McCreight. "Ich wünsche mir, dass unsere Kinder und Kindeskinder noch lebendige Nashörner in ihrem natürlichen Lebensraum erleben dürfen."
Autor: en

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