So, 10:00 Uhr
18.11.2012
NABU feierte 20jähriges
Der Naturschutzbund NABU Obereichsfeld feierte an diesem Wochenende sein 20jähriges Bestehen in Reifenstein. In der Feierstunde wurden auch Mitglieder für aktive Mitarbeit ausgezeichnet...
Mit musikalischer Power des Saxophon-Quartetts der Eichsfelder Musikschule unter Leitung von Wolfgang Busse begann die Geburtstagsfeier.
Für die Feierstunde hatte der Verein gleich neben dem Zentrum des NABU in den Lehrsaal des Eichsfeldklinikums nach Reifenstein eingeladen. Arne Wilenberg, seit drei Jahren Vorsitzender, konnte viele Gäste begrüßen, darunter auch Gerhard Schneider. Er brachte in Vertretung des Landrates Werner Henning die Grußworte und sagte anerkennend, dass der NABU Obereichsfeld in den vergangenen 20 Jahren eine tragende Säule des Kreises gewesen sei und bezeichnete den Verein als Anwalt des Natur. Auch wenn nicht immer Konsenz wegen der verschiedenen Aufgaben und Rahmenbedingungen bestand, war die Zusammenarbeit von gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel des Naturschutzes geprägt, sagte er u.a und übergab einen Scheck.
Es folgten weitere Redner und Gratulanten, darunter natürlich die drei Vorsitzenden, die den NABU in den vergangenen Jahren geleitet hatten, wie Lothar Wand. Er hatte den Verein vor 20 Jahren in Leinefelde gegründet. Damals waren es 30 Mitglieder, heute sind es rund 400. Aktiv mitarbeiten würden aber nur rund 25 war von Arne Willenberg zu hören. Es sei sicher dem Alter der Mitglieder geschuldet oder der meist körperlich doch schweren Arbeit.
Rainer Hanke als Nachfolger von Lothar Wand zeigte die Arbeit vom Auszug aus dem Gut Beinrode bis zur Arbeit des NABU vor drei Jahren unter seiner Leitung auf. Bei den einzelnen Stationen übte er zum Teil heftige Kritik an der Umweltbehörde des Kreises.
Als Gast sprach auch der Leiter des Naturparkes Eichsfeld Hainich Werratal, Johannes Hager. Er bemerkte, dass es wohl keinen Menschen gibt, der nichts mit der Natur zu tun hat, bloß im Begriff würde jeder für sich etwas anderes sehen. Johannes Hager würdigte den Einsatz des Vereins für den Naturschutz in der Region und wünschte ihm, dass sich vor allem viele junge Leute anschließen.
In der Feierstunde konnte man vieles Wissenswertes über den Verein hören und auch einiges Neues, wie beispielsweise über das neue Steinkauzprojekt. Außerdem wird der NABU das Gebäude, wo das Zentrum in Reifenstein untergebracht ist, kaufen. Ein weiteres Projekt ist die Verwaltung der Leine-Aue zwischen Beuren und Wingerode, die von einer Stiftung gekauft wurde.
Im Anschluss wurden Christine Herda, Reinhardt Koch (v. li. und Heribert Nürnberg (nicht im Bild) für ihre langjährige Arbeit mit der Ehrennadel des NABU ausgezeichnet.
Autor: enMit musikalischer Power des Saxophon-Quartetts der Eichsfelder Musikschule unter Leitung von Wolfgang Busse begann die Geburtstagsfeier.
Für die Feierstunde hatte der Verein gleich neben dem Zentrum des NABU in den Lehrsaal des Eichsfeldklinikums nach Reifenstein eingeladen. Arne Wilenberg, seit drei Jahren Vorsitzender, konnte viele Gäste begrüßen, darunter auch Gerhard Schneider. Er brachte in Vertretung des Landrates Werner Henning die Grußworte und sagte anerkennend, dass der NABU Obereichsfeld in den vergangenen 20 Jahren eine tragende Säule des Kreises gewesen sei und bezeichnete den Verein als Anwalt des Natur. Auch wenn nicht immer Konsenz wegen der verschiedenen Aufgaben und Rahmenbedingungen bestand, war die Zusammenarbeit von gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel des Naturschutzes geprägt, sagte er u.a und übergab einen Scheck.
Es folgten weitere Redner und Gratulanten, darunter natürlich die drei Vorsitzenden, die den NABU in den vergangenen Jahren geleitet hatten, wie Lothar Wand. Er hatte den Verein vor 20 Jahren in Leinefelde gegründet. Damals waren es 30 Mitglieder, heute sind es rund 400. Aktiv mitarbeiten würden aber nur rund 25 war von Arne Willenberg zu hören. Es sei sicher dem Alter der Mitglieder geschuldet oder der meist körperlich doch schweren Arbeit.
Rainer Hanke als Nachfolger von Lothar Wand zeigte die Arbeit vom Auszug aus dem Gut Beinrode bis zur Arbeit des NABU vor drei Jahren unter seiner Leitung auf. Bei den einzelnen Stationen übte er zum Teil heftige Kritik an der Umweltbehörde des Kreises.
Als Gast sprach auch der Leiter des Naturparkes Eichsfeld Hainich Werratal, Johannes Hager. Er bemerkte, dass es wohl keinen Menschen gibt, der nichts mit der Natur zu tun hat, bloß im Begriff würde jeder für sich etwas anderes sehen. Johannes Hager würdigte den Einsatz des Vereins für den Naturschutz in der Region und wünschte ihm, dass sich vor allem viele junge Leute anschließen.
In der Feierstunde konnte man vieles Wissenswertes über den Verein hören und auch einiges Neues, wie beispielsweise über das neue Steinkauzprojekt. Außerdem wird der NABU das Gebäude, wo das Zentrum in Reifenstein untergebracht ist, kaufen. Ein weiteres Projekt ist die Verwaltung der Leine-Aue zwischen Beuren und Wingerode, die von einer Stiftung gekauft wurde.
Im Anschluss wurden Christine Herda, Reinhardt Koch (v. li. und Heribert Nürnberg (nicht im Bild) für ihre langjährige Arbeit mit der Ehrennadel des NABU ausgezeichnet.

