Do, 14:40 Uhr
22.11.2012
Landrat meldet sich zu Wort
Landrat Werner Henning fühlt sich von den Grünen nicht richtig verstanden und möchte den Gemeinderäten noch zwei Fragen mit auf den Weg geben in Bezug auf den kommunalen Erwerb der zum Kauf angebotenen E.ON-Anteile...
Der energie- und kommunalpolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Dirk Adams, fordert: Energie in Bürgerhand. Er kritisierte einen persönlichen Brief des Landrates Werner Henning an die Kommunen im Landkreis. Die Äußerungen des Landrates halte ich in dieser Angelegenheit für das falsche Signal. Der Verweis auf Probleme bei der Übernahme E.ON Aktien und der Abwicklung des künftig mehrheitlich von den Kommunen getragenen Energieversorgers ist unserer Ansicht nach unbegründet. Die Erzeugung, Weiterleitung und der Verkauf von Energie ist ein Geschäft mit Zukunft", so Dirk Adams.
Landrat Dr. Werner Henning möchte das nicht einfach so stehen lassen: Meine Wortmeldung zum Thema kommunaler Erwerb der zum Kauf angebotenen E.ON-Anteile wird von manchen Kommentatoren nicht verstanden. Ich erlaube mir deshalb eine Reduktion auf zwei Fragen, welche die Gemeinderäte bedenken müssen:
1. Reicht die Datengrundlage für den Eintritt in ein thüringenweites kommunales Großkreditrisiko mit gemeinschaftlicher Haftung aus?
2. Sind die Interessenlagen unter allen thüringischen Kommunen derart identisch, dass sie den Eintritt in ein solches gemeinschaftliches Risiko verantwortbar machen?
Wer hierauf eine positive Antwort geben kann, darf bedenkenlos zustimmen. Wer nicht, der sollte noch warten bzw. alternative Modelle zur Abwägung einfordern, so der Landrat.
Autor: enDer energie- und kommunalpolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Dirk Adams, fordert: Energie in Bürgerhand. Er kritisierte einen persönlichen Brief des Landrates Werner Henning an die Kommunen im Landkreis. Die Äußerungen des Landrates halte ich in dieser Angelegenheit für das falsche Signal. Der Verweis auf Probleme bei der Übernahme E.ON Aktien und der Abwicklung des künftig mehrheitlich von den Kommunen getragenen Energieversorgers ist unserer Ansicht nach unbegründet. Die Erzeugung, Weiterleitung und der Verkauf von Energie ist ein Geschäft mit Zukunft", so Dirk Adams.
Landrat Dr. Werner Henning möchte das nicht einfach so stehen lassen: Meine Wortmeldung zum Thema kommunaler Erwerb der zum Kauf angebotenen E.ON-Anteile wird von manchen Kommentatoren nicht verstanden. Ich erlaube mir deshalb eine Reduktion auf zwei Fragen, welche die Gemeinderäte bedenken müssen:
1. Reicht die Datengrundlage für den Eintritt in ein thüringenweites kommunales Großkreditrisiko mit gemeinschaftlicher Haftung aus?
2. Sind die Interessenlagen unter allen thüringischen Kommunen derart identisch, dass sie den Eintritt in ein solches gemeinschaftliches Risiko verantwortbar machen?
Wer hierauf eine positive Antwort geben kann, darf bedenkenlos zustimmen. Wer nicht, der sollte noch warten bzw. alternative Modelle zur Abwägung einfordern, so der Landrat.