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Mi, 14:48 Uhr
28.11.2012

Lebenshilfe übermittelt Beileid

Mit Bestürzung und Betroffenheit haben die Mitarbeiter und Menschen mit Behinderungen der Lebenshilfe in Leinefelde die Nachrichten über das Unglück in Titisee-Neustadt verfolgt. Sie haben in folgendem Brief ihre tiefe Anteilnahme bekundet...

Wir sind tief erschüttert, sprachlos und fassungslos angesichts dieses schrecklichen Ereignisses. In all unseren Arbeitsgruppen gab es heute nur ein Thema. Es ist ein Tag der Trauer für alle Einrichtungen von
Menschen mit Behinderung. Immer wieder steht die Frage im Raum: „Warum?“ In Gedanken sind wir bei den Opfern, und unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Wir haben selbst eine Werkstatt für 120 Menschen mit Behinderung und hoffen bei allen Feuerschutzübungen, dass niemals der Ernstfall eintreten wird. Sie haben erleben müssen, wie schnell es geht. Da kann man sich noch so professionell auf alle Eventualitäten einstellen, dennoch gehören Unglücke zum Alltag. Man kann sich auf sie nicht „wirklich“ vorbereiten. Dieses Ereignis wird das Leben all Ihrer Mitarbeiter, Beschäftigten und Angehörigen bleibend verändern. Niemals werden Sie diesen Tag vergessen.

Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen die Kraft, das Erlebte zu verarbeiten und mit neuer Hoffnung nach vorn zu schauen. Die Menschen, die bei diesem
Unglück ihr Leben verloren haben, werden in den Herzen derer, die sie kannten, immer einen festen Platz haben. Den Angehörigen, die einen lieben Menschen verloren haben, sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Seien Sie versichert, dass Sie in Ihrem Schmerz nicht allein sind.

Ebenso, wie unendlich viele Menschen, fühlen wir uns mit Ihnen verbunden und sind in Gedanken bei Ihnen. Gerade das nahe Weihnachtsfest wird uns Anlass sein, an Sie zu denken und eine Kerze anzuzünden.

In mitfühlender Verbundenheit
Andrea Gunkel, Vorstandsvorsitzende
Rosi Burgdorf, Geschäftsführerin
Lebenshilfe Leinefelde-Worbis e.V.
Autor: en

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