Mo, 07:48 Uhr
10.12.2012
Gitarren für einen guten Zweck
Zur St. Peter und Paul Kirche in Worbis waren am Abend viele Menschen trotz widriger Wetterumstände gekommen, um sich am Gitarrenkonzert des Rahana-Quartetts zu erfreuen und Gutes zu tun für Kinder, denen es nicht so gut geht…
Der Rotary Club Obereichsfeld Heilbad Heiligenstadt hatte zum nunmehr dritten Konzert dieser Art eingeladen. Was vor drei Jahren in der evangelischen Kirche begann, ist zu einer guten Tradition geworden. Die Rotarier wollen mit diesem Konzert in der Adventszeit den Kindernothilfefonds des Diakonischen Werkes Eichsfeld-Mühlhausen unterstützen.
Musikalischer Partner ist seit dem ersten Konzert das Rahanas Quartett. Es besteht aus vier jungen Musikerinnen und einem Musiker, die ihr Handwerk an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar gelernt haben oder derzeit noch lernen: Juliane Bergemann, Judith Bunk, Anna Kermer und der aus Leinefelde stammende Alexander Keppner.
Auch gestern Abend erwiesen sie sich als Künstler auf der Gitarre und spielten ein Repertoire, das sowohl Klassisches von Johann Sebastian Bach, irische Klänge von Bruno Szordikowski oder auch Jazzelemente von Georg Gershwin. Im Programm fehlten auch Maurice Ravel und Luis de Narváez nicht. Temperamentvoll kam das Quartett mit dem Ausflug ins Spanische und Auszügen aus der Oper Carmen von George Bizet.
Aber auch das Publikum war gefordert. Zur Gitarrenbegleitung sang es Weihnachtslieder wie Maria durch den Dornwald ging, Sind die Lichter angezündet, Tochter Zion und auch Stille Nacht. Es war ein sehr bewegendes Konzert und bewegend war auch der Anlass.
Pfarrerin Cornelia Feja, die als Gastgeberin und Mitglied des Rotary Clubs alle herzliche begrüßte, übermittelte vom Diakonischen Werk herzliche Dankesworte und erinnerte zugleich daran, dass es auch im Eichsfeld Kinder gibt, die auf vieles verzichten müssen. Die Adventszeit ist eine Zeit des Lichtes in aller Dunkelheit und auch wir wollen Menschen ein Stückchen Licht bringen, sagte sie.
Es sind immer wieder Schicksale, die uns sehr berühren, sagte Cornelia Feja weiter. Sie ist auch im Vergabebeirat des Diakonischen Werkes, der darüber bestimmt, wer die Spendengelder erhält. In diesem Jahr gab es drei Vergaberunden. Der Schwerpunkt der Hilfe lag im Jahr 2012 bei der Unterstützung zu Freizeitaktivitäten und Bekleidung. Der Bedarf sei trotz des sogenannten Teilhabepaketes der Bundesregierung sehr groß gewesen.
Viele Familien kommen in die Diakonie nach Leinefelde und bitten um finanzielle Hilfe. Zu gunsten von Kleidung muss manches Kind auf den Besuch des Bades oder des Kinos verzichten, erklärte die Pfarrerin. In diesem Jahr konnten vom Diakonischen Werk im Eichsfeld 226 Förderanträge positiv beschieden werden. Dahinter stehen 8711 Euro, die von Einzelpersonen oder Firmen, wie beispielsweise Ernst und Herwig, die allein über 3000 Euro vom Jubiläum gespendet hat. Auch der Rotary Club Obereichsfeld hat bereits 1200 Euro zur Verfügung gestellt und wird eine weitere Spende in den nächsten Wochen übergeben.
Gestern war zugleich der Tag des Kirchweihfestes von St. Peter und Paul. Seit 165 Jahren gibt es diese Kirche in Worbis.
Ilka Kühn
Autor: enDer Rotary Club Obereichsfeld Heilbad Heiligenstadt hatte zum nunmehr dritten Konzert dieser Art eingeladen. Was vor drei Jahren in der evangelischen Kirche begann, ist zu einer guten Tradition geworden. Die Rotarier wollen mit diesem Konzert in der Adventszeit den Kindernothilfefonds des Diakonischen Werkes Eichsfeld-Mühlhausen unterstützen.
Musikalischer Partner ist seit dem ersten Konzert das Rahanas Quartett. Es besteht aus vier jungen Musikerinnen und einem Musiker, die ihr Handwerk an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar gelernt haben oder derzeit noch lernen: Juliane Bergemann, Judith Bunk, Anna Kermer und der aus Leinefelde stammende Alexander Keppner.
Auch gestern Abend erwiesen sie sich als Künstler auf der Gitarre und spielten ein Repertoire, das sowohl Klassisches von Johann Sebastian Bach, irische Klänge von Bruno Szordikowski oder auch Jazzelemente von Georg Gershwin. Im Programm fehlten auch Maurice Ravel und Luis de Narváez nicht. Temperamentvoll kam das Quartett mit dem Ausflug ins Spanische und Auszügen aus der Oper Carmen von George Bizet.
Aber auch das Publikum war gefordert. Zur Gitarrenbegleitung sang es Weihnachtslieder wie Maria durch den Dornwald ging, Sind die Lichter angezündet, Tochter Zion und auch Stille Nacht. Es war ein sehr bewegendes Konzert und bewegend war auch der Anlass.
Pfarrerin Cornelia Feja, die als Gastgeberin und Mitglied des Rotary Clubs alle herzliche begrüßte, übermittelte vom Diakonischen Werk herzliche Dankesworte und erinnerte zugleich daran, dass es auch im Eichsfeld Kinder gibt, die auf vieles verzichten müssen. Die Adventszeit ist eine Zeit des Lichtes in aller Dunkelheit und auch wir wollen Menschen ein Stückchen Licht bringen, sagte sie.
Es sind immer wieder Schicksale, die uns sehr berühren, sagte Cornelia Feja weiter. Sie ist auch im Vergabebeirat des Diakonischen Werkes, der darüber bestimmt, wer die Spendengelder erhält. In diesem Jahr gab es drei Vergaberunden. Der Schwerpunkt der Hilfe lag im Jahr 2012 bei der Unterstützung zu Freizeitaktivitäten und Bekleidung. Der Bedarf sei trotz des sogenannten Teilhabepaketes der Bundesregierung sehr groß gewesen.
Viele Familien kommen in die Diakonie nach Leinefelde und bitten um finanzielle Hilfe. Zu gunsten von Kleidung muss manches Kind auf den Besuch des Bades oder des Kinos verzichten, erklärte die Pfarrerin. In diesem Jahr konnten vom Diakonischen Werk im Eichsfeld 226 Förderanträge positiv beschieden werden. Dahinter stehen 8711 Euro, die von Einzelpersonen oder Firmen, wie beispielsweise Ernst und Herwig, die allein über 3000 Euro vom Jubiläum gespendet hat. Auch der Rotary Club Obereichsfeld hat bereits 1200 Euro zur Verfügung gestellt und wird eine weitere Spende in den nächsten Wochen übergeben.
Gestern war zugleich der Tag des Kirchweihfestes von St. Peter und Paul. Seit 165 Jahren gibt es diese Kirche in Worbis.
Ilka Kühn
