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Mi, 10:28 Uhr
26.12.2012

Das ändert sich 2013

2013 bringt für die Bundesbürger einige gesetzliche Veränderungen mit sich. Die wohl wichtigsten Neuerungen sind die Einführung des Betreuungsgelds, neue Verdienstobergrenzen bei Minijobs und die Abschaffung der Praxisgebühr. Wir haben den Überblick für Sie...


Betreuungsgeld kommt im August 2013

Nach intensiven Diskussionen hat der Bundestag die Einführung des Betreuungsgelds beschlossen. Es soll ab dem 1. August 2013 an Eltern gezahlt werden, die ihre ein- und zweijährigen Kinder zu Hause erziehen und von staatlichen Betreuungsangeboten keinen oder nur wenig Gebrauch machen. Das Geld kann aber erst im Anschluss an das Elterngeld und danach bis zur Vollendung des dritten Lebensjahrs des Kindes von den Eltern bezogen werden.


"Bei einem Bezug des Elterngelds von 14 Monaten ergibt sich ein Anspruch auf Betreuungsgeld über maximal 22 Monate", erläutert Melanie Schmergal vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Das Betreuungsgeld beträgt bis Juli 2014 monatlich 100 Euro, ab dem 1. August 2014 steigt der Satz auf 150 Euro. "Eltern, die das Geld für die private Altersvorsorge nutzen, erhalten einen monatlichen Zuschlag in Höhe von 15 Euro", so Schmergal weiter. Das Geld kann für Kinder beantragt werden, die nach dem 31. Juli 2012 geboren wurden.

Neue Verdienstgrenze für Minijobber

Seitdem 2003 die Minijobs eingeführt wurden, ist ihr Anteil am Gesamtarbeitsmarkt stetig gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet derzeit etwa 7,4 Millionen Arbeitsstellen dieser Art. Zum 1. Januar 2013 wurde die monatliche Verdienstgrenze von bislang 400 Euro für geringfügig entlohnte Arbeitnehmer angehoben: Sogenannte Minijobber dürfen dann 450 Euro im Monat verdienen, um in die Klasse geringfügig Beschäftigter zu fallen. Damit ändern sich zum ersten Mal seit Einführung der Minijobs die Entgeltgrenzen.

Praxisgebühr entfällt

Wer als gesetzlich Krankenversicherter im neuen Jahr einen Arzt oder Zahnarzt aufsucht, muss nicht mehr das Portemonnaie zücken: Die seit 2004 geltende Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro wird zum neuen Jahr ersatzlos abgeschafft.

Daten & Fakten

Seit dem 1. Januar 2013 sind Minijobs standardmäßig rentenversicherungspflichtig. Die Beschäftigten erhalten hierdurch Ansprüche auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung bei relativ günstigen Beitragssätzen. Wer künftig einen neuen Minijob aufnimmt und wie bislang keine Abgaben zahlen will, muss dies dann extra beantragen. "Der weitaus größte Teil der Betroffenen wird sich wohl entscheiden, keine Abgaben zu zahlen," erwartet Melanie Schmergal vom BVR. Bestehende Minijob-Verhältnisse sind von der Versicherungspflicht nicht betroffen.
Autor: red

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Kommentare
-----7
29.12.2012, 16:27 Uhr
bleibt noch zu sagen
dass ab 2013 jeder Haushalt seinen Rundfunkbeitrag (Bisher Rundfunkgebühr [GEZ]) zu leisten hat, auch wenn man keine Geräte im Haushalt bereit hält oder betreibt.

Auch Schwerbehinderte, die bisher mit dem Merkzeichen RF in ihrem Schwerbehindertenausweis von der Gebühr befreit waren, müssen ab 2013 1/3 der Gebühr bezahlen! Ein Blinder bezahlt also für TV und ein Gehörloser für Radio.
Wolfi65
29.12.2012, 18:45 Uhr
Unendlich dankbar...
muß man doch sein, wenn solche Annehmlichkeiten angekündigt werden. Man kann also wieder ohne Brieftasche zum Arzt gehen. Fünfzig Euro kann ein Minijobber mehr behalten. Und dann noch das Betreuungsgeld. Ein wahrlicher Sozialstaat mit allen Annehmlichkeiten. Ich bin unendlich dankbar.
Retupmoc
31.12.2012, 10:37 Uhr
GEZ
Das Schlimme an der Zwangsgebühr ist, das jeder für den gesendeten Sch... der regierungstreuen Sender zahlen muß. Das betrifft nicht nur Blinde, sondern auch auslädische Mitbürger die z. B,. kein Deutsch verstehn und nur ihre Heimatsender anschauen. Genau so wie Leute, die den Werbeblödsinn von ARD und ZDF nicht sehen wollen. Ich möchte nur für das bezahlen , was ich auch nutze. Aber die Zwangsgebühr ist typisch deutsch. Betrug am Volk.
petrapitti
31.12.2012, 14:12 Uhr
Einfach nur unmöglich da fehlen einen die Wort
Hier wird wieder mal den kleinen Mann in die Geldbörse gefasst unseren Rentner und Harz iv Enpfänger denen tut es am meisten weh.
Der Größte Schwachsinn schlechthin das jetzt sogar die behinderten auch zahlen müssen dann brauchen die auch kein Ausweis mehr den könnte man auch gleich abschaffen. Was kommt als nächstest ?
Das spottet jeder Beschreibung.
Frau_Keludowig
31.12.2012, 15:45 Uhr
Hä?
Ich schaue auch kein ARD und ZDF, also können auch Ausländer den Mist bezahlen!! Was ist denn das für eine Argumentation?? Und Hartz4 Empfänger bekommen eine Befreiung. Die, die am meisten TV schauen!!

GEZ ist einfach das dümmste was es gibt, das Geld kann man auch zum Fenster raus werfen!
andy
03.01.2013, 10:23 Uhr
energiekosten!
ha, die energiepreise habt ihr vergessen, denn

WIR FINANZIEREN DIE STROMKOSTEN DER GROßINDUSTRIE und einiger mittelständiger unternehmen!!!

unser freund der rößler hat doch um verständnis gebeten das die kosten auf die bürger umgelegt werden. die lobby braucht nach wie vor nichts zu zahlen. ich möcht mal wissen was er oder die partei dafür bekommen hat/haben. es gibt ein mehrere seiten umfassendes schriftstück wo sämtliche firmen aufgelistet sind die ermäßigungen oder befreiungen von der zahlung von energiekosten haben und nichts bezahlen müssen.

ich finde das eine frechheit sondersgleichen, wenn die energiefirmen überschüsse erwirtschaften, wie es auch durch die medien öfters gesagt wurde, können die es auch dem stromkunden der bezahlt zu gute kommen lassen und das ein konzern ohne gewinn zu erwirtschaften arbeitet, das können die einem erzählen der die hose mit der kneifzange anzieht aber nicht mir.

ein gesundes neues jahr wünscht euch
andy
Jörch
03.01.2013, 12:09 Uhr
@andy, falsch...
denn wir finanzieren nicht die stromkosten der großindustrie sondern wir finanzieren den finanziellen aufstieg grün roter ökostromgewinnler und wohlbetuchter häuslebauer.

dass die großindustrie von der umlage befreit wird ist nur folgerichtig und auch richtig. wenn es anders wäre, hätte sich die arbeitsplatzintensive großindustrie nämlich schon längst aus deutschland verabschiedet ob der stromkosten und den damit verbundenen wirtschaftlichen risiken.

schuld also sind nicht die, über steuern und abgaben und nicht zuletzt die ausgeschütteten löhne und gehälter, in die gesellschaft investierenden deutschen großunternehmen (übrigens auch so eine propagandistische rot grüne wortschöpfung) sondern die eben jene rot grünen ökostromgewinnler mit gewinnmaximierung über diverse ökofstromfonds etc., die eben nicht in deutschland produzieren lassen sondern billig in asien und lateinamerika produzieren lassen, sich selber daran bereichern und den kleinen michel die zeche zahlen lassen.

also mal ganz kurz augen auf und das system hinterschauen.
Retupmoc
04.01.2013, 10:25 Uhr
Falsch@Jörch
Und selbst wenn alles stimmt, was Sie da schreiben . Rot/grün ist nicht in der Regierung. Die derzeitigen Beschlüsse stammen von Merkel/Altmaier und Co. ! Wenn es denen nicht so passen würde, hätten die das bestimmt per Gesetz anders formuliert. Bitte ehrlich bleiben, @ jörch.

Das die privaten reichen Häuslebauer den meisten Gewinn dabei machen, steht außer Frage.
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