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Di, 14:29 Uhr
15.01.2013

Für eine optimale Versorgung

Im Oktober 2002 wurde am Eichsfeld Klinikum die erste Linksherzkatheteruntersuchung im Eichsfeld in der damals neu eröffneten Abteilung für Kardiologie durchgeführt. Seither wurden 8000 Menschen mit dieser Methode untersucht und 2500 Patienten mit einer Gefäßaufweitung behandelt...

Von der Etablierung neuer Untersuchungsmethoden profitiert die Bevölkerung unserer ländlichen Region ebenso wie von der derzeitigen Optimierung der Abteilungsstruktur.

Nach der Fusion der drei Krankenhäuser Reifenstein, Worbis und Heiligenstadt in den Jahren 2001/2002 begann der Ausbau von medizinischen Spezialisierungen am Eichsfeld Klinikum. Die gastroenterologischen Abteilungen in Heiligenstadt und Worbis wurden im April 2002 um die Abteilung für Kardiologie in Worbis ergänzt. Im Oktober 2002 wurde das Herzkatheterlabor eröffnet.

Ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst kommt auch Notfallpatienten mit einem Herzinfarkt zugute. Mit der Übernahme der Leitung der Kardiologie durch Dr. med. Stephan Schmidt-Schweda im Mai 2009 wurde das Spektrum nochmals deutlich erweitert: Neue Verfahren im Herzkatheterlabor wie die Druckdrahtmessung oder die kathetergestützte Behandlung des Bluthochdrucks („renale Sympatihusdenervation“) sowie intensivmedizinische Therapien wie der Einsatz einer Ballonpumpe zur Optimierung der Herzleistung oder die Kühlungsbehandlung werden mittlerweile regelmäßig angewandt.

Die Versorgung von Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche durch elektrische Stimulationssysteme ist inzwischen ein Markenzeichen der kardiologischen Theapie in Worbis geworden. Nachdem seit 2002 bereits mehr als 1200 „herkömmliche“ Herzschrittmacher implantiert wurden, ist die Abteilung mittlerweile ein überregionales Referenzzentrum für Drei-Kammerherzschrittmacher, implantierbare Defibrillatoren und sogenannte CCM-Systeme. Mehr als 370 dieser Systeme wurden seit 2009 implantiert.

Ein weiterer bedeutsamer Schritt im Sinne der medizinischen Spezialisierung ist die Optimierung der Struktur der Inneren Medizin am Eichsfeld Klinikum. Während bisher in Heiligenstadt und Worbis gleichermaßen gastroenterologische und kardiologische Patienten behandelt wurden, werden jetzt die jeweiligen Schwerpunkte an den einzelnen Standorten konzentriert.

In Heiligenstadt wird unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Bernd Sänger, zukünftig der Schwerpunkt Gastroenterologie etabliert, mit gesteigerter Endoskopiekapazität und ergänzt durch die Hämatologie-Onkologie, die von Oberarzt Dr. med. Jens Stöver, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, durchgeführt wird.

In Worbis wird die Kardiologie und die internistische Intensivmedizin unter der Leitung von Chefarzt Dr. Schmidt-Schweda weiter ausgebaut. Durch diese Maßnahmen entstehen auch im überregionalen Vergleich große Schwerpunktabteilungen, im Bereich der Kardiologie zum Beispiel mit mehr als 3000 kardiologischen Patienten pro Jahr.

„Somit haben unsere Patienten und die niedergelassenen Ärzte klare Ansprechpartner für die einzelnen Diagnosen und wir müssen nicht mehr so oft zwischen Worbis und Heiligenstadt verlegen“, beschreibt Dr. Sänger die Vorteile. „Auch können wir durch die Konzentration der Therapie jeweils in einem Haus die Behandlungsqualität nochmals steigern und unser Spektrum kontinuierlich fortentwickeln“, ergänzt Dr. Schmidt-Schweda.

Die Versorgung allgemeininternistischer Krankheitsbilder sei selbstverständlich an beiden Standorten weiterhin möglich. Für den stellvertretenden Ärztlichen Direktor Dr. Sänger, der als Chefarzt die Fusion des Eichsfeld Klinikums von Anfang an mit begleitet und maßgeblich geprägt hat, ist die stetige Weiterentwicklung der Inneren Medizin in all ihren Fachbereichen wesentlicher Bestandteil einer optimalen medizinischen Versorgung in unserer ländlichen Region.
Autor: en

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