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Fr, 17:09 Uhr
18.01.2013

Leineschaf auf Grüner Woche

Vom 18. bis 27. Januar zeigt die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH) in Halle 25 der Internationalen Grünen Woche 2013 die „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2013“: das Leineschaf in alter Zuchtrichtung. Im Eichsfeld wird es von Ernst Siebert gezüchtet. Er ist mit einigen seiner Schafe in Berlin...


Seinen Namen verdankt das Leineschaf dem ursprünglichen niedersächsischen Verbreitungsgebiet entlang des Flusses Leine zwischen Göttingen und Hannover und natürlich dem Eichsfeld, dem Quellgebiet des Flusses.

Die Ausgangsbasis bildete das schlichtwollige Rheinische Landschaf, das man Mitte des 19. Jahrhunderts mit verschiedenen englischen Rassen kreuzte. Bis Mitte der 30er Jahre war die Population bereits auf über 70.000 Exemplare in ganz Deutschland angewachsen.

Das Leineschaf gilt als robust und sehr anpassungsfähig und ist für ein Landschaf gut bemuskelt. Das frohwüchsige Schaf überzeugt durch sehr gute Muttereigenschaften. Es verfügt über gute Aufzuchtleistungen und kann in der Landschaftspflege als Koppel- und Hüteschaf gehalten werden. Die weiße, dicht gestapelte Schlichtwolle im Sortiment C beträgt 3,5 bis vier Kilogramm pro Jahr bei den Muttertieren. Der lange, schmale Hals und die Beine sind unbewollt.

Aktuell hat das Leineschaf in alter Zuchtrichtung in Deutschland nur noch einen Zuchtbestand von circa 1.500 Muttertieren.
Autor: en

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