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Fr, 15:48 Uhr
18.01.2013

"Wir haben es satt"

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen rufen dazu auf, unter dem Motto "Wir haben es satt" morgen gemeinsam mit einem breiten Bündnis in Berlin auf die Straße zu gehen, um gegen eine auf Industrialisierung und Intensivierung ausgerichtete Agrarpolitik zu protestieren. Dazu erklärt Landessprecherin Babette Pfefferlein:

„Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und den Verlust Tausender Bauernhöfe. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben wir satt.“

„Wir lehnen Agrarfabriken strikt ab und fordern eine artgerechte Tierhaltung sowie den Stopp überdimensionierter Mast- und Schlachtanlagen. Wir wollen den Wechsel vom Land der Agrarindustrie zum Land der nachhaltigen Landwirtschaft einleiten“, erklärt die Grüne Landessprecherin Babette Pfefferlein im Vorfeld in ihrem Aufruf zur Teilnahme an dieser Aktion.

„Die Demo findet einen Tag vor der Landtagswahl in Niedersachsen statt. Umso wichtiger ist es, an diesem Tag noch mal ein deutliches grünes Zeichen zu setzen!“, erklärt die Landeschefin der Thüringer Grünen abschießend.
Autor: kn

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Kommentare
Janko
18.01.2013, 18:38 Uhr
berlin. morgen. gepostet kurz vor vier.
äußerst clever, liebe grünen. ich hätte ja noch einen tag gewartet mit dem aufruf, das wäre dann noch spontaner gekommen. 'n halben tag vorher ist doch läppisch.
Peppone
18.01.2013, 20:27 Uhr
Grüne Beliebigkeit.
Gestern erklärt der Grüne Augsten in der FH, als ach so "fach-kompetente" Lichtgestalt des Herrn Seifert, nachzulesen heute hier in nnz, dass industrieller Biomasse-Erzeugung in der Landwirtschaft die Zukunft gehört.

Gleichzeitig demonstriert seine Grüne Genossin Pfefferlein mit ein paar Hanseln gegen industrielle Landwirtschaft und "hat es satt".

Ich bin auch satt. Soviel Beliebigkeit, sprich Ziellosigkeit, auf einem Haufen gesammelt macht ganz einfach satt! Mich würde auch nicht wundern, wenn Augsten da auch noch mit demonstriert. Das sind "Grüne"!
Thomas Fichtner
18.01.2013, 23:04 Uhr
Tote durch "Bionahrung"
Schön das hier die moderne Landwirtschaft so verteufelt wird, aber an den letzten Lebensmittelskandalen sind noch einmal wie viele gestorben?

An den ach so ökologischen, hoch keimbelastete Sprossensamen der grünen Lifestyle-Fraktion im Frühsommer 2011 waren es jedenfalls 53 Menschen...

Und neben der breiten Zustimmung zum 1. Auslandseinsatz - und damit der Wegebnung für die heutigen ausufernden Militäreinsätze der Bundeswehr weltweit durch die grüne Pazifistenpartei - habe ich diese ewige Faktenverdrehung, Einwegflaschenidiotie und Zukunftsschwarzmalerei absolut satt!
Zorro
19.01.2013, 09:02 Uhr
Statements
Die Bekundungen von Parteien kann man nicht mehr ertragen. Sind diese doch nur Selbstschutz.
Paulinchen
19.01.2013, 11:14 Uhr
Seltsame Ziele haben die Grünen
Bei den Grünen wundert mich nichts mehr. Ihre Starpolitiker lassen sich in spritfressenden Luxuskarossen chauffieren, haben keine abgeschlossene Berufsausbildung (C. Roth u. J. Fischer) müssen für Reden vor wichtigen Gremien (Frau Pop, Berliner Abgeordnetenhaus) abschreiben bei der CDU, sind nicht ehrlich bei der Kostenabrechnung (C. Özdemir) usw. Ehe ich es vergesse, wem haben wir die hohen Energiepreise zu verdanken? Den Grünen, als sie mit der SPD an der Macht waren. (damals eine dreistufige Erhöhung)
Für mich etabliert sich diese Partei immer mehr zum Parasit an unserer Gesellschaft. Ach – da fällt mir och ein, dass die Ehefrau von J. Fischer demnächst auch noch wegen Ungereimtheiten bei einer Filmproduktion vor Gericht erscheinen muss. Hat da der Starberater Joschka Fischer, des in München sesshaften Automobilherstellers, seine liebe Gattin falsch beraten? Kann es sein, dass sich die Grünen eigentlich gar nicht von den anderen Parteien unterscheiden, weil auch sie im Wesentlichen ihre persönlichen Privilegien wie Geld, Macht (der ewig lächelnde „Tritt in“) und Medienrummel suchen und dabei die Nähe zum Wähler verloren haben? Die Grünen reden doch nur wirres Zeug und sagen nichts!

Für mich ist dieser „Haufen“ nicht wählbar! Schade, man kann die Mutter der Grünen, Petra Kelly, nicht mehr fragen, ob sie diesen Werdegang ihrer Partei gewollt hat. Leider wurden wohl auch die Gründe ihres Freitodes nicht eindeutig geklärt. Gibt es denn eigentlich noch eine wählbare Partei, die tatsächlich die Interessen der Bevölkerung vertritt? Bitte MELDEN!
W.Roßmell
19.01.2013, 15:12 Uhr
@Paulinchen...
Diese Frage Paulinchen stelle ich mir schon seit Monaten und ich bin zum bisherigen Ergebnis gekommen, dass es keine der Vier aktuellen Parteien im Stadtrat verdient hat, meine Stimme zu bekommen! Alle oder die meisten Stadträte sehen nicht mehr den Bürger als ihre Wähler, sondern sehen die vielen Ämter wo sie noch sind und Geld verdienen! So sitzen viele Stadträte in Aufsichtsraeten von Firmen, wie bei der EVN (Linke, CDU u.a.) drin und können sich gar nicht erlauben, gegen die Vorhaben einer solchen Firma zu stimmen, wie es bei der Biogasanlage der Fall ist. Es ist traurig, dass mit mehr "Verknüpfungen" im Amt, keine freie unabhängige Entscheidung mehr zum Wohle und des Bürgers Wille berücksichtigt wird! Es gibt einige wenige Stadträte, die sich über den Parteienzwang hinwegsetzen und dies auch öffentlich machen und sich gegen diese sinnlose Biogasanlage stemmen und auch dagegen stimmen werden. Es sind Stadträte von den Linken und der SPD, aber dann hoert es schon auf. Über die Meinungen der Hruenen wurde gerade jetzt erst wieder genügend berichtet... Also nehmen Sie es Paulinchen nicht so schwer, eine Partei kann man jetzt glaube nicht wählen, weil sie alle nicht an die Bürger denken, sondern nur jeder für sich an seinen Posten hängt und ihn möglichst behalten will!

Ich kann mir nur vorstellen, einfach mal "Protest" zu wählen, also einer Partei die Stimme geben, die auch den Bürgerwillen öffentlich berücksichtigt und da gibt es schon wieder einige Möglichkeiten... Ob die allerdings dann über die 5 Prozenthürde kommt, ist wieder fraglich. Noch ist Zeit und wir warten wichtige Entscheidungen ab, dann gehe ich ganz sicher wählen, aber ganz sicher keinen, der sich an den Posten festhält, sondern einen, der sich auch um den Bürgerwillen kümmert und dazu steht!
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