So, 09:06 Uhr
27.01.2013
Tag des Gedenkens
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist auch für das Eichsfeld wichtig. Eichsfelder Grüne begrüßen ausdrücklich das jährliche Gedenken am ehemaligen KZ in Niederorschel...
Die Erinnerung an die grausamen Verbrechen des Faschismus und des Nationalsozialismus, denen Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, darf nie nachlassen. Denn das darf sich niemals wiederholen. Deshalb haben wir die Verantwortung, gegen Leugnung und Relativierung des Holocaust und der NS-Verbrechen einzutreten.
Dass diese Ideologie und dieses Denken immer noch in der Gesellschaft vorhanden sind, hält uns der Rechtsterrorismus auf krasse Weise vor Augen. Deshalb müssen wir wachsam sein, für die Entwicklungen in der Mitte der Gesellschaft. Denn der Grundstein wird schon im Kleinen und vielleicht harmlos anmutend gelegt. Deshalb dürfen wir auch keine Feindlichkeit dulden, die sich gegen bestimmte Gruppen unserer Gesellschaft richtet. Das menschenverachtende Denken beginnt da, wo Menschen in herabsetzender Weise einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden und allein deshalb diffarmiert werden.
Daher ist das regelmäßige Erinnern und Bewusstmachen dessen so wichtig. Alljährlich wird seit einigen Jahren an die Verbrechen der NS-Zeit an der KZ-Gedenkstätte in Niederorschel erinnert. Das ist sehr begrüßenswert, darf sich damit aber nicht begnügen. Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch ein Blick auf die Probleme der Gegenwart und eine ständige Herausforderung.
Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist eine Aufgabe, die uns täglich begleitet, denn Alltagsrassimus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit brechen sich immer wieder Bahn. Die Eichsfeldgrünen unterstützen daher den breiten Protest gegen die geplanten Neonazi-Aufmärsche am 13. Februar in Dresden: Es geht uns alle an, wenn sich Nazis, Rassisten und Antisemiten auf unseren Straßen und Plätzen mit ihrer Hetze ausbreiten. Dann müssen alle Demokraten zusammenstehen und entschieden entgegentreten.
Michael Hoffmeier
Autor: enDie Erinnerung an die grausamen Verbrechen des Faschismus und des Nationalsozialismus, denen Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, darf nie nachlassen. Denn das darf sich niemals wiederholen. Deshalb haben wir die Verantwortung, gegen Leugnung und Relativierung des Holocaust und der NS-Verbrechen einzutreten.
Dass diese Ideologie und dieses Denken immer noch in der Gesellschaft vorhanden sind, hält uns der Rechtsterrorismus auf krasse Weise vor Augen. Deshalb müssen wir wachsam sein, für die Entwicklungen in der Mitte der Gesellschaft. Denn der Grundstein wird schon im Kleinen und vielleicht harmlos anmutend gelegt. Deshalb dürfen wir auch keine Feindlichkeit dulden, die sich gegen bestimmte Gruppen unserer Gesellschaft richtet. Das menschenverachtende Denken beginnt da, wo Menschen in herabsetzender Weise einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden und allein deshalb diffarmiert werden.
Daher ist das regelmäßige Erinnern und Bewusstmachen dessen so wichtig. Alljährlich wird seit einigen Jahren an die Verbrechen der NS-Zeit an der KZ-Gedenkstätte in Niederorschel erinnert. Das ist sehr begrüßenswert, darf sich damit aber nicht begnügen. Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch ein Blick auf die Probleme der Gegenwart und eine ständige Herausforderung.
Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist eine Aufgabe, die uns täglich begleitet, denn Alltagsrassimus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit brechen sich immer wieder Bahn. Die Eichsfeldgrünen unterstützen daher den breiten Protest gegen die geplanten Neonazi-Aufmärsche am 13. Februar in Dresden: Es geht uns alle an, wenn sich Nazis, Rassisten und Antisemiten auf unseren Straßen und Plätzen mit ihrer Hetze ausbreiten. Dann müssen alle Demokraten zusammenstehen und entschieden entgegentreten.
Michael Hoffmeier