Mi, 11:23 Uhr
06.02.2013
Manfred Bienert verstorben
Nach langer Krankheit ist Pfarrer i.R. Manfred Bienert am Montag im Alter von 73 Jahren im Eichsfeld-Klinikum in Worbis verstorben. Der Verstorbene war zuletzt von 1977 bis 2007 Pfarrer in Beberstedt, wo er auch seinen Ruhestand verbrachte und weiterhin seelsorgerisch tätig war...
Das Requiem für Pfarrer Bienert wird am Samstag, 9. Februar, um 14 Uhr in der Kirche St. Martin zu Beberstedt gefeiert. Anschließend ist die Beerdigung auf dem dortigen Friedhof.
Manfred Bienert wurde am 13. November 1939 in Girbigsdorf (Schlesien) geboren. 1944 musste er mit seiner Mutter und seinem Bruder die Heimat verlassen. Der Bruder starb auf der Flucht, und der Vater fiel 1945 im Krieg. In Rudolstadt fand die Familie eine neue Heimat. Nach dem Schulabschluss begann Manfred Bienert die Ausbildung als Tischler und arbeitete nach der abgeschlossenen Lehre zwei Jahre im Beruf. 1959 entschloss sich Manfred Bienert für den priesterlichen Dienst und ging in das Magdeburger Norbertuswerk, um das kirchliche Abitur ablegen zu können. 1964 begann er die theologischen Studien in Erfurt.
Nach seiner Priesterweihe am 27. Juni 1970 durch Bischof Hugo Auderbeck im Erfurter Mariendom wurde er zum Pfarrkurat der Seelsorgestelle Stadtlengsfeld mit Wohnsitz in Dermbach ernannt. 1971 wurde er Kooperator der Pfarreien Vacha und Dermbach mit Sitz in Dorndorf/Rhön. 1975 ernannte ihn der Bischof zum Vikar der Pfarrei Gotha mit dem Titel "Kuratus", im März 1977 zum Pfarrer der Pfarrei St. Martin zu Beberstedt. Von 1978 bis 1996 übernahm er die Aufgabe des Caritasreferenten für das Dekanat Küllstedt.
Die Erhaltung und Renovierung der Pfarrkirche und des Kindergartens in Beberstedt war ihm eine bleibende Aufgabe, die er mit großem Elan leistete. Die Tradition der Marienwallfahrt nach Beberstedt führte er mit großem Eifer fort. Nach dreißigjährigem Pfarrdienst verzichtete Pfarrer Manfred Bienert zum 31. Dezember 2007 auf die Pfarrei St. Martin in Beberstedt und erhielt vom Bischof die Erlaubnis, als Pensionär weiterhin in der Pfarrei tätig sein zu können. Ein großer Festtag war das vierzigjährige Priesterjubiläum im Jahr 2010, das er in Beberstedt feiern konnte.
Autor: enDas Requiem für Pfarrer Bienert wird am Samstag, 9. Februar, um 14 Uhr in der Kirche St. Martin zu Beberstedt gefeiert. Anschließend ist die Beerdigung auf dem dortigen Friedhof.
Manfred Bienert wurde am 13. November 1939 in Girbigsdorf (Schlesien) geboren. 1944 musste er mit seiner Mutter und seinem Bruder die Heimat verlassen. Der Bruder starb auf der Flucht, und der Vater fiel 1945 im Krieg. In Rudolstadt fand die Familie eine neue Heimat. Nach dem Schulabschluss begann Manfred Bienert die Ausbildung als Tischler und arbeitete nach der abgeschlossenen Lehre zwei Jahre im Beruf. 1959 entschloss sich Manfred Bienert für den priesterlichen Dienst und ging in das Magdeburger Norbertuswerk, um das kirchliche Abitur ablegen zu können. 1964 begann er die theologischen Studien in Erfurt.
Nach seiner Priesterweihe am 27. Juni 1970 durch Bischof Hugo Auderbeck im Erfurter Mariendom wurde er zum Pfarrkurat der Seelsorgestelle Stadtlengsfeld mit Wohnsitz in Dermbach ernannt. 1971 wurde er Kooperator der Pfarreien Vacha und Dermbach mit Sitz in Dorndorf/Rhön. 1975 ernannte ihn der Bischof zum Vikar der Pfarrei Gotha mit dem Titel "Kuratus", im März 1977 zum Pfarrer der Pfarrei St. Martin zu Beberstedt. Von 1978 bis 1996 übernahm er die Aufgabe des Caritasreferenten für das Dekanat Küllstedt.
Die Erhaltung und Renovierung der Pfarrkirche und des Kindergartens in Beberstedt war ihm eine bleibende Aufgabe, die er mit großem Elan leistete. Die Tradition der Marienwallfahrt nach Beberstedt führte er mit großem Eifer fort. Nach dreißigjährigem Pfarrdienst verzichtete Pfarrer Manfred Bienert zum 31. Dezember 2007 auf die Pfarrei St. Martin in Beberstedt und erhielt vom Bischof die Erlaubnis, als Pensionär weiterhin in der Pfarrei tätig sein zu können. Ein großer Festtag war das vierzigjährige Priesterjubiläum im Jahr 2010, das er in Beberstedt feiern konnte.