Mi, 11:15 Uhr
06.03.2013
Kandidaten stehen fest
Die CDU Thüringen zieht mit 15 Kandidaten in die Bundestagswahl. Der Nordthüringer Abgeordnete Manfred Grund ist von den Delegierten eines Kleinen Parteitages zum Spitzenkandidaten gewählt worden. Die Landesvorsitzende Christine Lieberknecht sagte, es sei Ziel der Union, alle neun Bundestagswahlkreise in Thüringen zu gewinnen...
Gast der Nominierung am letzten Wochenende (Anfang März) in Erfurt war der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Er lobte die Arbeit der thüringischen Abgeordneten in entscheidenden Ausschüssen. Kauder griff Forderungen aus der Frauen-Union sowie der Senioren-Union Thüringen auf, die Erziehungszeiten für Mütter in der Rente gleichzustellen. Aktuell erhalten Mütter für Kinder ab 1992 drei Punkte in der Rentenversicherung, für vor 1992 geborene Kinder aber nur einen Punkt. Die Kosten der Angleichung bezifferte der Fraktionsvorsitzende mit 13,5 Milliarden Euro. Diese Summe sei aber nicht auf einen Ruck zu schultern. Deshalb regte Kauder ein Stufenmodell an und bestätigte Zurufe, dass der Einstieg noch vor der Bundestagswahl erfolgen müsse, was aber auch vom Koalitionspartner mitgetragen werden muss.
Deutschland gehe es Dank der unionsgeführten Regierung von Angela Merkel gut, sagte Manfred Grund. Dies machte er an den Beschäftigtenzahlen sowie der geringen Jugendarbeitslosigkeit fest. Zum Jahresbeginn konnten zum zweiten Mal in zwölf Monaten die Sozialversicherungsbeiträge sinken.
Abgeordneter Grund warnte vor einer rot-grünen Sehnsucht. Noch heute kämpfe die Koalition aus Union und FDP darum, die schwere Last rot-grüner Fehlentscheidungen vor 2005 zu beseitigen. Grund nannte die Rente, die Staatsverschuldung sowie die Energiepolitik. Der sozialdemokratische Finanzminister habe seinen letzten Haushalt mit 80 Milliarden Euro Schulden vorgelegt; CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble schloss 2012 mit einem ausgeglichenen Haushalt ab. Dass SPD und Grüne den Rentnern zweimal Null-Runden verordneten, sei heute leider vergessen.
Auch die massiven Renteneinschnitte seien Folge der jahrelangen Ignoranz des demografischen Wandels durch Rot-Grün, sagte Manfred Grund. Bei der Energie habe Rot-Grün auf Erneuerbare Energien gesetzt ohne für den Leitungsausbau oder Speichertechnologien zu sorgen. Die Arbeit an der Beseitigung dieser Altlasten müsse weiter gehen, die Union sei mit der Arbeit noch nicht fertig, begründete Grund den Anspruch, dass CDU und CSU ab Herbst 2013 auch die neue Bundesregierung stellen.
Die Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin, Christine Lieberknecht, sagte den Kandidaten die Unterstützung der ganzen Partei zu. Sie begründete den Vorschlag des Landesvorstandes. Dieser habe die Landesliste am Votum der Basis, sprich den nominierten Kandidaten in den Wahlkreisen, ausgerichtet.
Auf die ersten sieben Listenplätze der Thüringer Union wurden die Bundestagsabgeordneten gewählt, die auch in den sieben, 2009 gewonnenen Wahlkreisen als Direktkandidaten wieder antreten. Das sind
Manfred Grund (Eichsfeld – Nordhausen – Unstrut-Hainich-Kreis I),
Antje Tillmann (Erfurt – Weimar – Grammetal),
Volkmar Vogel (Greiz – Altenburger-Land),
Christian Hirte (Eisenach – Wartburgkreis – Unstrut-Hainich-Kreis II), Tankred Schipanski (Gotha – Ilm-Kreis),
Carola Stauche (Sonneberg – Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Orla-Kreis) und
Johannes Selle (Kyffhäuserkreis – Sömmerda – Weimarer Land).
Autor: enGast der Nominierung am letzten Wochenende (Anfang März) in Erfurt war der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Er lobte die Arbeit der thüringischen Abgeordneten in entscheidenden Ausschüssen. Kauder griff Forderungen aus der Frauen-Union sowie der Senioren-Union Thüringen auf, die Erziehungszeiten für Mütter in der Rente gleichzustellen. Aktuell erhalten Mütter für Kinder ab 1992 drei Punkte in der Rentenversicherung, für vor 1992 geborene Kinder aber nur einen Punkt. Die Kosten der Angleichung bezifferte der Fraktionsvorsitzende mit 13,5 Milliarden Euro. Diese Summe sei aber nicht auf einen Ruck zu schultern. Deshalb regte Kauder ein Stufenmodell an und bestätigte Zurufe, dass der Einstieg noch vor der Bundestagswahl erfolgen müsse, was aber auch vom Koalitionspartner mitgetragen werden muss.
Deutschland gehe es Dank der unionsgeführten Regierung von Angela Merkel gut, sagte Manfred Grund. Dies machte er an den Beschäftigtenzahlen sowie der geringen Jugendarbeitslosigkeit fest. Zum Jahresbeginn konnten zum zweiten Mal in zwölf Monaten die Sozialversicherungsbeiträge sinken.
Abgeordneter Grund warnte vor einer rot-grünen Sehnsucht. Noch heute kämpfe die Koalition aus Union und FDP darum, die schwere Last rot-grüner Fehlentscheidungen vor 2005 zu beseitigen. Grund nannte die Rente, die Staatsverschuldung sowie die Energiepolitik. Der sozialdemokratische Finanzminister habe seinen letzten Haushalt mit 80 Milliarden Euro Schulden vorgelegt; CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble schloss 2012 mit einem ausgeglichenen Haushalt ab. Dass SPD und Grüne den Rentnern zweimal Null-Runden verordneten, sei heute leider vergessen.
Auch die massiven Renteneinschnitte seien Folge der jahrelangen Ignoranz des demografischen Wandels durch Rot-Grün, sagte Manfred Grund. Bei der Energie habe Rot-Grün auf Erneuerbare Energien gesetzt ohne für den Leitungsausbau oder Speichertechnologien zu sorgen. Die Arbeit an der Beseitigung dieser Altlasten müsse weiter gehen, die Union sei mit der Arbeit noch nicht fertig, begründete Grund den Anspruch, dass CDU und CSU ab Herbst 2013 auch die neue Bundesregierung stellen.
Die Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin, Christine Lieberknecht, sagte den Kandidaten die Unterstützung der ganzen Partei zu. Sie begründete den Vorschlag des Landesvorstandes. Dieser habe die Landesliste am Votum der Basis, sprich den nominierten Kandidaten in den Wahlkreisen, ausgerichtet.
Auf die ersten sieben Listenplätze der Thüringer Union wurden die Bundestagsabgeordneten gewählt, die auch in den sieben, 2009 gewonnenen Wahlkreisen als Direktkandidaten wieder antreten. Das sind
Manfred Grund (Eichsfeld – Nordhausen – Unstrut-Hainich-Kreis I),
Antje Tillmann (Erfurt – Weimar – Grammetal),
Volkmar Vogel (Greiz – Altenburger-Land),
Christian Hirte (Eisenach – Wartburgkreis – Unstrut-Hainich-Kreis II), Tankred Schipanski (Gotha – Ilm-Kreis),
Carola Stauche (Sonneberg – Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Orla-Kreis) und
Johannes Selle (Kyffhäuserkreis – Sömmerda – Weimarer Land).