Fr, 16:30 Uhr
08.03.2013
Einstieg in Mütterrente begrüßt
Noch in dieser Legislaturperiode soll mit der verbesserung der Mütterrente schrittweise begonnen werden, wurde vom CDU/CSU Farktionsvorsitzenden Volker Kaufer im Bundestag verkündet. Das ist ein erster Schritt zur Beseitigung einer Gerechtigkeitslücke für Mütter, die Kinder vor 1992 geboren haben, so Rolf Berend:...
Das Artikulieren unseres Unmuts über die derzeitige Praxis, die niemand an der Basis nachvollziehen kann, wird nun hoffentlich Früchte tragen. Haben wir doch als Senioren-Union und auch die Frauen-Union immer wieder in Anträgen, zuletzt auf dem Bundesparteitag in Hannover im November 2012, diese Ungerechtigkeit angeprangert. Nach dieser Ankündigung zeichnet sich nun Erfolg ab, äußert sich Berend überzeugt, auch wenn vor Kurzem aus dem Finanzministerium in Berlin noch zu vernehmen war, dass dieses wegen Sparens und Haushaltskonsolidierung derzeit nicht auf den Weg zu bringen sei.
Wenn nun nach Aussagen Volker Kauders im Einklang mit der Bundeskanzlerin zunächst schrittweise vorgegangen werden soll, muss beobachtet werden, was das im Klartext heißt. 13 Milliarden Euro jährlich würde die volle Umsetzung kosten – die Anhebung von derzeit einem Rentenanrechnungspunkt pro Kind auf drei, so wie bei Geburten nach 1992, wobei ein Punkt eine monatliche Mütterrente von rund 24 € pro Kind bedeuten würden.
Wenn zunächst in einem ersten Schritt wegen des Sparhaushalts nicht gleich die volle Angleichung erfolgen kann, ist das zwar nicht das Ziel unserer Bestrebungen, aber ein hoffnungsvoller Anfang, dem in den kommenden Jahren voll Genüge getan werden muss. So sehr wir als Senioren-Union über diesen Einstieg erfreut sind, bleibt unser Ziel, die Erziehungsleistung bei der Berechnung der Rente auch denjenigen Frauen voll zu honorieren, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, resümiert Rolf Berend auch als Mitglied des Bundesvorstandes.
Anderes liefe die CDU Gefahr, dass der Vorwurf Wahrheit würde, Parteitagsbeschlüsse und Anträge der Gliederungen und Vereinigungen seien das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben seien.
Gerade bei der Generation 60+, die ohnehin zur stärksten Wählerklientel der Union gehört, werde diese Maßnahme am 22. September bei der Bundestagswahl Beachtung finden, ist die Thüringer CDU-Seniorenunion überzeugt.
Autor: enDas Artikulieren unseres Unmuts über die derzeitige Praxis, die niemand an der Basis nachvollziehen kann, wird nun hoffentlich Früchte tragen. Haben wir doch als Senioren-Union und auch die Frauen-Union immer wieder in Anträgen, zuletzt auf dem Bundesparteitag in Hannover im November 2012, diese Ungerechtigkeit angeprangert. Nach dieser Ankündigung zeichnet sich nun Erfolg ab, äußert sich Berend überzeugt, auch wenn vor Kurzem aus dem Finanzministerium in Berlin noch zu vernehmen war, dass dieses wegen Sparens und Haushaltskonsolidierung derzeit nicht auf den Weg zu bringen sei.
Wenn nun nach Aussagen Volker Kauders im Einklang mit der Bundeskanzlerin zunächst schrittweise vorgegangen werden soll, muss beobachtet werden, was das im Klartext heißt. 13 Milliarden Euro jährlich würde die volle Umsetzung kosten – die Anhebung von derzeit einem Rentenanrechnungspunkt pro Kind auf drei, so wie bei Geburten nach 1992, wobei ein Punkt eine monatliche Mütterrente von rund 24 € pro Kind bedeuten würden.
Wenn zunächst in einem ersten Schritt wegen des Sparhaushalts nicht gleich die volle Angleichung erfolgen kann, ist das zwar nicht das Ziel unserer Bestrebungen, aber ein hoffnungsvoller Anfang, dem in den kommenden Jahren voll Genüge getan werden muss. So sehr wir als Senioren-Union über diesen Einstieg erfreut sind, bleibt unser Ziel, die Erziehungsleistung bei der Berechnung der Rente auch denjenigen Frauen voll zu honorieren, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, resümiert Rolf Berend auch als Mitglied des Bundesvorstandes.
Anderes liefe die CDU Gefahr, dass der Vorwurf Wahrheit würde, Parteitagsbeschlüsse und Anträge der Gliederungen und Vereinigungen seien das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben seien.
Gerade bei der Generation 60+, die ohnehin zur stärksten Wählerklientel der Union gehört, werde diese Maßnahme am 22. September bei der Bundestagswahl Beachtung finden, ist die Thüringer CDU-Seniorenunion überzeugt.