Di, 11:24 Uhr
12.03.2013
Ist der Sitz wirklich so wichtig?
In unserer Stadt hat sich eine ganze Menge getan, dass sieht man und auch die ewigen Kritiker müssen das zugeben. Aber es ist wie mit einem Haus...
Wenn man denkt, es ist alles fertig, findet man wieder eine Ecke, die man noch verbessern oder verschönern kann. Also hört die Arbeit nie auf. Das ist sicher auch gut so. Im Fall von Leinefelde findet sich auch immer noch was, das entwickelt werden kann. Wie beispielsweise der Zentrale Platz und das Objekt, wo sich die Bibliothek befindet.
Pläne dafür gäbe es schon seit Anfang 2000. Aber irgendwie hat sie keiner so richtig wahrgenommen oder sie waren den Einwohnern der Stadt bislang nicht bekannt. Jetzt schlagen die Wellen wieder hoch, denn seitdem offiziell im Hauptausschuss bekannt wurde, dass hier einmal der Sitz der Stadtverwaltung sein soll, erhitzen sich die Gemüter. Die einen sind froh, dass hier etwas Ordentliches entstehen soll, die anderen bangen um den Sitz des Bürgermeisters, der ja dann wieder in Leinefelde wäre und nicht in Worbis.
Man beruft sich darauf, dass bei der Fusion der Stadt es so bestimmt wurde, dass der Bürgermeister in Worbis zu finden ist. Es sind neun Jahre vergangen, die Entwicklung geht weiter. Und mal ganz ehrlich: ist es denn nicht egal, wo der Bürgermeister seinen Sitz hat? Wer hat denn täglich beim Stadtoberhaupt zu tun? Aber darum geht es sicher nicht, es ist eine Prestigefrage.
Und auch hier stellt sich die Frage: was bringt der Sitz des Bürgermeisters? Fragen Besucher und Touristen danach? Sorgt er dafür, dass Kunden in die Geschäfte strömen? Von mir aus könnte Gerd Reinhardt – oder wer immer in den nächsten Jahren diesen Posten inne hat - auch in Beuren, Breitenbach oder Wintzingerode sitzen. Hauptsache ist doch, er bringt die Stadt weiter, sorgt sich um seine Einwohner.
Es ist wie mit Ost West, es gibt noch viele Dinge, die einer wirklichen Einheit Deutschlands im Wege stehen. Und hier muss man sich fragen: ist unsere Stadt wirklich schon eins? Denkt jeder Stadtteil auch für den anderen mit und für das Ganze? Wir alle sollten gemeinsam dafür sorgen, dass Worbis wieder ein Magnet wird für Touristen, Urlauber. Der Bärenpark , die Landschaft, die Historie – es gibt so vieles was sich lohnt, es zu vermarkten. Und ich denke, da ist der Sitz des Bürgermeisters eigentlich nebensächlich.
Übrigens, die Postanschrift des Bürgermeisters ist immer die von Leinefelde gewesen.
Ilka Kühn
Autor: enWenn man denkt, es ist alles fertig, findet man wieder eine Ecke, die man noch verbessern oder verschönern kann. Also hört die Arbeit nie auf. Das ist sicher auch gut so. Im Fall von Leinefelde findet sich auch immer noch was, das entwickelt werden kann. Wie beispielsweise der Zentrale Platz und das Objekt, wo sich die Bibliothek befindet.
Pläne dafür gäbe es schon seit Anfang 2000. Aber irgendwie hat sie keiner so richtig wahrgenommen oder sie waren den Einwohnern der Stadt bislang nicht bekannt. Jetzt schlagen die Wellen wieder hoch, denn seitdem offiziell im Hauptausschuss bekannt wurde, dass hier einmal der Sitz der Stadtverwaltung sein soll, erhitzen sich die Gemüter. Die einen sind froh, dass hier etwas Ordentliches entstehen soll, die anderen bangen um den Sitz des Bürgermeisters, der ja dann wieder in Leinefelde wäre und nicht in Worbis.
Man beruft sich darauf, dass bei der Fusion der Stadt es so bestimmt wurde, dass der Bürgermeister in Worbis zu finden ist. Es sind neun Jahre vergangen, die Entwicklung geht weiter. Und mal ganz ehrlich: ist es denn nicht egal, wo der Bürgermeister seinen Sitz hat? Wer hat denn täglich beim Stadtoberhaupt zu tun? Aber darum geht es sicher nicht, es ist eine Prestigefrage.
Und auch hier stellt sich die Frage: was bringt der Sitz des Bürgermeisters? Fragen Besucher und Touristen danach? Sorgt er dafür, dass Kunden in die Geschäfte strömen? Von mir aus könnte Gerd Reinhardt – oder wer immer in den nächsten Jahren diesen Posten inne hat - auch in Beuren, Breitenbach oder Wintzingerode sitzen. Hauptsache ist doch, er bringt die Stadt weiter, sorgt sich um seine Einwohner.
Es ist wie mit Ost West, es gibt noch viele Dinge, die einer wirklichen Einheit Deutschlands im Wege stehen. Und hier muss man sich fragen: ist unsere Stadt wirklich schon eins? Denkt jeder Stadtteil auch für den anderen mit und für das Ganze? Wir alle sollten gemeinsam dafür sorgen, dass Worbis wieder ein Magnet wird für Touristen, Urlauber. Der Bärenpark , die Landschaft, die Historie – es gibt so vieles was sich lohnt, es zu vermarkten. Und ich denke, da ist der Sitz des Bürgermeisters eigentlich nebensächlich.
Übrigens, die Postanschrift des Bürgermeisters ist immer die von Leinefelde gewesen.
Ilka Kühn