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Di, 12:50 Uhr
12.03.2013

Unfallstatistik vom Nachbarn

2012 registrierte die Polizeidirektion Göttingen rund 30.604 Verkehrsunfälle. Das sind 407 mehr als im Vorjahr und somit 1,35 Prozent mehr als 2011. Auch wenn die Gesamtzahlen der Verkehrsunfälle leicht angestiegen ist,...

...so sei es laut Kruse erfreulich, dass die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen schwerverletzt oder getötet wurden, um 6,3 Prozent zurückgegangen ist. "Das zeigt uns, dass unsere Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit wirken und wir deshalb diesen Weg weiter gehen werden." So ist die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen schwerverletzt oder getötet wurden, auf 937 Unfälle zurückgegangen. Im Jahr 2011 waren es noch 1.000 Unfälle in dieser Kategorie.

Schwerpunkt Bundes-, Landes- und Kreisstraßen
Auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, also außerhalb geschlossener Ortschaften, ist 2012 die Anzahl von schwerverletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmer um 7,41 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr gesunken. Waren es 2011 noch 580 Getötete und Schwerverletzte, sind 2012 noch 537 zu beklagen. Insgesamt wurden 47 Personen im Jahr 2012 außerhalb geschlossener Ortschaften getötet, das entspricht 71 Prozent aller Verkehrstoten im Bereich der PD. Der Anteil der Schwerverletzten liegt bei 48 Prozent.

Keine getöteten Kinder
Als besonders erfreulich bezeichnete Kruse, dass, wie bereits im Jahr 2011, auch 2012 kein Kind bei einem Verkehrsunfall getötet wurde und auch weniger Kinder schwer verletzt wurden. Die Zahl der im Straßenverkehr 2012 schwerverletzten Kinder lag bei 55, 2011 waren es noch 62.

Weniger tote und schwerverletzte Fahranfänger
2012 wurden weniger Verkehrsteilnehmer im Alter von 18 bis 25 Jahren getötet oder verletzt. Die Anzahl verringerte sich von 228 im Jahr 2011 auf 220, von denen 10 getötet und 2010 schwer verletzt wurden. Zurückzuführen sind die Unfälle in erster Linie auf nicht angepasste Geschwindigkeiten, geringe Fahrpraxis und zum Teil hohe Risikobereitschaft.

Besonders die Fahranfänger habe man laut Kruse besonders im Blick, denn nach wie vor seien diese überproportional als Verursacher unfallbeteiligt. Neben repressiven Maßnahmen käme insbesondere der Prävention bei dieser Zielgruppe eine besondere
Bedeutung zu. So führte die Polizeidirektion Göttingen beispielsweise einen behördenweiten Verkehrssicherheitstag an Berufsschulen im vergangenen Jahr durch.

Mehr Unfälle auf den Bundesautobahnen
48 Unfälle mehr auf den Bundesautobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen - so das Ergebnis für 2012. Insgesamt wurden 1.665 Unfälle aufgenommen, bei denen vier Menschen ums Leben kamen und 62 schwer verletzt wurden.
Autor: en

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