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Fr, 13:27 Uhr
15.03.2013

Seit 20 Jahren "Harmonie" in Worbis

Aus einer Bürgerinitiative, an die zu erinnern der Mitbegründer und langjährige Vorsitzende Paul Hoffmann nicht müde wurde, hat sich unser Seniorenclub „Harmonie“ Worbis am 9 März 1993 gegründet...

Bürgermeister Lintzel, Dechant Richardt und Pastor Schüller standen Pate. Zum Vorstand gehörten auch langjährig Maria Müller, die Seele vom Ganzen als Schriftführerin und Franz Neyderek als Schatzmeister. Bald schon zählte der Club 74 Mitglieder, unter ihnen Maria Krollpfeiffer, Motor und Solistin des Singekreises bis heute, Gertraud Glahn, jetzt wieder im Vorstand, und andere wie Hedwig Müller und auch Frau Weinsberg und Frau Kaufhold im Altersheim Breitenworbis.

Club Harmonie (Foto: Herbert Hahn) Club Harmonie (Foto: Herbert Hahn)

Unser Club, von der Stadt Worbis gut gelitten und großzügig unterstützt, hatte bis zur Sanierung des Rentamtes dort sein Zuhause und musste dann ein erstes Mal in die großzügig und behindertengerecht her- und ausgerüstete Begegnungsstätte in die obere Jägerstraße umziehen.

Wider Erwarten und enttäuschend, hat die neue Einheitsstadt Leinefelde-Worbis bald nach ihrer Gründung, die wir Senioren als vorteilig sehr begrüßt hatten, die Zuschüsse nach und nach auf ein Viertel reduziert. Trotz Verdopplung des Mitgliederbeitrages und der Erhöhung der Preise für Kaffee und Kuchen und andere Getränke sahen wir uns gezwungen, im Jahr 2009 beim Pflegedienst Carmen Ertmer in die Lange Straße neben der Grundschule zur Untermiete für einen kulanten Mietzins umzuziehen, weil uns diesmal sonst die Insolvenz gedroht hätte. Hier konnten wir in einem auch sehr schön eingerichteten größeren Raum mit Einbauküche, der bis zu 60 Personen Platz bei guter sanitärer Ausstattung und moderner Möblierung bietet, umziehen, mitten in der Innenstadt am Boulevard, der aber ein Jahr darauf entgegen dem neuen Verkehrskonzept zu einem einzigen Parkplatz über den Bürgersteig bis an die Häuserfront mit Durchgangsverkehr in einer Nebel- und Nachtaktion geworden ist.

Die Ruhe ist so dahin und auch ein Kommunikationsraum mit der Möglichkeit für einen Wochenmarkt. Es bleibt uns die Hoffnung, dass bei der Umgestaltung des Friedensplatzes zu einem schönen Marktplatz „die Stadt“ die Verschandelung des Boulevards rückgängig macht, den innerstädtischen Verkehr wie bisher über die Braustraße und seitlich am Marktplatz abfließen lässt und die Lange Straße von der Weidenbrunnengasse bis zur Neuen Straße als Boulevard verlängern lässt. Sollte man diesen Vorschlag nicht zumindest im Orts- und Stadtrat diskutieren und prüfen? noch ist es nicht zu spät für eine Ideenbörse.

Laut Vereinsstatut verfolgt unser Club von Anfang an die zwei Stränge einer gewollten Seniorenarbeit:„Miteinander für Einander“ mit Singen, Gymnastik, Feiern und Ausflügen, aber auch gleichermaßen die demokratisch legitimierte Mitsprache und Mitgestaltung kommunalpolischer Belange nicht nur für die Anliegen der Senioren, sondern auch generell zu der Stadt Bestem. In einer interfraktionellen Runde mit dem Bürgermeister wird es noch in diesem Monat um eine freiwillige Gründung einer Seniorenvertretung in und für die Gesamtstadt gehen. Eine solche Seniorenvertretung ist nach dem Thüringer Seniorenmitwirkungsrecht von Mai vorigen Jahres als eigenständiges und mitwirkendes Gremium möglich und könnte bei allseits gutem Willen schon jetzt wirksam werden.

Im Kontakt mit dem Stadtteil- und dem Stadtbürgermeister und der EWBUS im Auftrag des Landrats bemühen wir uns schon seit 2006 um eine Erweiterung des Leinefelder Stadtbusnetzes auf Worbis nicht zuletzt um einer besseren Integration in unserem noch immer künstlichen Stadtgebilde. Wir verhandeln z. Z. über wenigstens eine Rufbuslinie über die bergigen Randwohngebiete in Worbis.

Wir setzten und setzen uns weiter ein für eine Grüne Achse von Worbis vom Tal- und Flutgraben, über das Hallenbad, den Friedhof und durch die Wipperaue bis zum Ortsteil Neumühle, für den Rückkauf des denkmalgeschützten BAHNHOFS als Haus für Archive, Heimatmuseum, für Vereine und eine im Stadtentwicklungskonzept als fehlend angemahnte Seniorenakademie für die ganze Stadt und ebenso für die Rückübertragung des ehemaligen Kulturhauses als Stadthaus, das auch dem Alternativen Bärenpark zugute käme.
Herbert Hahn
Autor: en

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