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Mi, 12:12 Uhr
27.03.2013

Hoffnung für gute Kloster-Zukunft

Nach der Entscheidung gegen einen Umbau des früheren Franziskanerklosters in Worbis setzt der Vorstand des CDU-Stadtverbands darauf, dass ein neues Nutzungskonzept für die Gebäude und das Gelände an der Antoniuskirche gefunden werden kann...

Das Franziskanerkloster sei neben den Burgen Bodenstein und Scharfenstein die wichtigste Sehenswürdigkeit in Leinefelde-Worbis, so der CDU-Vorsitzende Olaf Eberhardt nach einer Vorstandssitzung. Die Entscheidung gegen die Grundschule im Kloster sei für die Stadt aus zwei Gründen bedauerlich: zum einen muss das Raumproblem der Grundschule nun auf anderem Weg gelöst werden. Und außerdem sei die Zukunft des bedeutenden Baudenkmals nun wieder offen. Nun gelte es, in die Zukunft zu schauen und sich für neue Konzepte aller Art zu öffnen, die dem Klostergebäude eine angemessene und würdige Nutzung ermöglichen können. Die CDU Worbis ist bereit, diesen Prozess intensiv zu begleiten.

Mit der Antoniuskirche verfügt Worbis über ein Juwel der Bau- und Kirchengeschichte des Eichsfelds, mit dem es in dieser Form kein anderes sakrales Gebäude im Landkreis aufnehmen könne. Deshalb sei es wichtig, sein Potenzial für den Fremdenverkehr noch besser zu nutzen. Dies sei aber nur dann in vollem Umfang möglich, wenn auch das Klostergebäude und das große Gartengelände in einen Zustand versetzt würden, der ihrer Bedeutung entspricht.

Die Zukunft des Klosters gehöre zu den großen Herausforderungen, denen sich die Stadt Leinefelde-Worbis im Interesse der alten Kreisstadt nun verstärkt zu stellen habe, stellte der CDU Stadtverband fest.
Autor: en

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